Falscher Ansprechpartner

Wenn man einen Blog betreibt, dann kann es durchaus sein, dass man darauf auch Reaktionen bekommt. Das geschieht der Einfachheit halber meist als Kommentar unter einem Blogbeitrag, aber manch einer greift sich dann auch die E-Mail-Adresse aus dem Impressum und schreibt dort hin. Vor allem, wenn man Foodblogger ist, scheint das öfter zu passieren, gibt es doch im Bereich Essen und Trinken doch die eine oder andere Firma, die hier etwas verkaufen will. Die Supermärkte sind bekanntlich voll davon.

Salzmischungen, Messerschärfer, Räucherlachs und anderes mehr sind mir, der ich mich unter Der Herdnerd auch mit dem Thema befasse, so schon angeboten worden, teilweise sogar als kostenloses Gratisexemplar. Bisher habe ich immer widerstanden, bin ich doch davon ausgegangen, dass PR auf meinem Blog nichts zu suchen hat. Nur ein halber geräucherter Lachs ließ sich nicht abwehren, wurde er doch einfach ohne zu fragen an mich versandt. Aber da sage ich mal: Selber Schuld. Die ersten zwei Drittel waren durchaus lecker, aber das letzte Drittel musste ich mir schon reinquälen, so dass ich vorläufig von dem Produkt genug habe. Geschrieben habe ich seinerzeit nicht darüber, und dass es mich in der nächsten Zeit passiert, ist auch eher unwahrscheinlich. Räucherlachs habe ich noch satt. Da ist wohl das Gegenteil von dem passiert, was die Agentur da bezwecken wollte.

Aber nicht nur Naturalien werden angeboten. Linktauschangebote sind ebenso dabei wie Anregungen, über ein bestimmten anderen Blog, ein anderes Internetangebot oder dergleichen zu schreiben, ggf. mit einer “Aufwandsentschädigung” oder der leicht erhöhten Chance, irgendeinen Gewinnspielpreis zu bekommen. Besonders lustig ist es immer dann, wenn per E-Mail ein Schreiben kommt, dass man meinen Blog entdeckt hat und ihn gut findet und mal anfragen möchte, ob man nicht Interesse für ein Thema hätte … Meist sind das Standardtexte. Da ich bei meinen drei Blogs überall die gleiche E-Mail-Adresse im Impressum zu stehen habe, weiß ich manchmal nicht, welchen dieser Blogs sie meinen, da der entsprechende Name in der E-Mail nicht vorkommt …

Diesen Fehler Manuela P. (Name geändert – DirkNB) nicht gemacht. Immerhin kommt in der E-Mail der Name meines Blogs vor.

Für die passende Unterstützung eines gerade eben realisierten Projektes – einen vegan-/vegetarischen Reiseführer – bin ich bei der Suche nach qualitativen Foodblogs, die auch vegetarische Gerichte bringen, auf Ihren interessanten Blog “Der Herdnerd” gestoßen.

Von den etwas über 150 Rezeptideen, die ich dort vorgestellt habe, sind 2 oder 3 (aus Versehen) vegetarisch oder sogar vegan, man muss sie sich allerdings suchen und durchlesen, um das zu prüfen, gekennzeichnet ist nichts. Die anderen Rezepte zeigen dann doch recht deutlich, dass kein Vegetarier bin. Der entsprechende philosophische Blogbeitrag liegt übrigens seit Ewigkeiten unvollendet auf Halde.

Aber zurück zu Manuela P., die laut der E-Mail mit 2 Kollegen und 55 Veggie-Bloggern “kollaboriert” hat, um einen “Gourmet-Reiseführer” zu erstellen. Nachdem sie in wenigen Worten das Projekt vorgestellt hat, fragt sie ganz offen,

… ob vielleicht die eine oder andere Möglichkeit besteht, unser Projekt auch über „Der Herdnerd” vorzustellen? Ich würde mich super freuen, wenn Ihnen der Veggie-Guide gefällt und Sie ihn vielleicht bei Ihnen mit aufnehmen – natürlich gegen eine kleine Aufwandsentschädigung.

Konkreter wird sie allerdings nicht. Nur an mir ist jetzt die Entscheidung hängen geblieben, was ich mache. Schicke ich ihr gleich die E-Mail, die sich höflich bedankt, aber dann doch darauf hinweist, dass die E-Mail beweist, dass sie (also Manuela P.) sich meinen Blog nicht angesehen hat, sonst hätte sie durchaus bemerken können, dass ich spätestens Veganismus und die noch weiter gehenden Philosophien für Ess- und/oder Verhaltensstörungen halte, oder schicke ich zuerst ein Angebot für die Aufwandsentschädigung und lehne dann ab.

Nebenbei: In dem zu bewerbenden Internetangebot werden insgesamt 55 Restaurants aus London, Paris und Berlin beschrieben. Mehr nicht. Und ich dachte immer, sich fleischlos zu ernähren hat auch was mit Umweltschutzbewusstsein zu tun, aber dafür werde ich dann aufgefordert, nach 200 km nach Berlin zu fahren, entweder, um dort dann zu speisen oder mich noch in ein Flugzeug nach Paris oder London zu setzen. Werden da nicht die Grundfesten der Philosophie, die sich hinter dem Vegetariertum befinden, doch massiv pervertiert? Dann bleibe ich doch bei meinem naturnah in der Region erzeugten Fleisch, was viel ökologischer ist.

Den letzten Gedanken werde ich wohl als Tenor in meine Antwort-E-Mail einfließen lassen. Da bin ich mal gespannt, ob ich darauf eine Antwort bekomme …

Jetzt reicht’s: Gelbe Karte

Da schrieb doch am Nachmittag des 9. September jemand: “Der Gottesdienst fängt an!” Irgendso ein Handy-Laden brachte wohl ein neues Handy raus und kündigte eine neue Armbanduhr an. Und große Teile der Journalie schaltete das Hirn aus und geiferte einem gewissen Herrn Cook nach. Selbst Edelblogger aus dem Krautreporter-Umfeld waren sich für großflächige PR nicht zu schade, nahmen Kosten und Mühen in Kauf, um den interessierten Fanboy zu “informieren”.

Beispiel: Richard Gutjahr. Er berichtete wohl sogar live von dem Event. Oder wollte es zumindest. Für nur -,99 € war man dabei. Interessnt an seiner Ankündigung ist die Begründung, warum der Leser dafür bezahlen soll:

Warum bezahlen?

Die Preise für Flug und Hotel waren happig – auf diese Weise möchte ich wenigstens einen Teil meiner Reisekosten wieder reinholen. Zugleich ist Euer Beitrag für mich ein besonderer Ansporn, möglichst viele Eindrücke einzufangen und unmittelbar bereit zu stellen, um Euch den Abend über so gut wie irgend möglich zu unterhalten.

Fassen wir also zusammen: Da bringt ein Handy-Entwickler und -händler ein neues Modell heraus und kündigt zeitgleich eine neuartige Armbanduhr mit Kinderkrankheiten an. Dafür lädt er zu einer PR-Pressekonferenz und die Journalisten, die da sind, lassen sich dann auch noch von ihren Lesern dafür bezahlen, dass sie die Werbung der Firma übermitteln? Da stimmt doch was nicht.

Liebe Krautreporter,

wenn ihr noch mehr solche PR-Journalisten in Euren Reihen habt, kündige ich Euch nicht nur meine Liebe. Immerhin ist Herr Gutjahr nicht der erste, der mir – aus den unterschiedlichsten Gründen – negativ aufgefallen ist, auch wenn ich mein Unbehagen bei den anderen nicht öffentlich ventiliert habe.

Erfolgreich (2 mal aktualisiert)

(Aktualisierungen unten)

So ein schöner, geruhsamer Sonntag bietet nach entsprechend sonntäglicher Geruhsamkeit die Möglichkeit, mal ein wenig liegen gebliebene Korrespondenz zu erledigen. Wenn ich auch allen Antragstellern einen abschlägigen Bescheid zukommen lassen musste, ein wenig zu denken geben mir die entsprechenden E-Mails schon. Worum gehts?

Seit einiger Zeit, genauer seit 1. März 2011, betreibe ich mit herdnerd.de einen Kochblog im erweiterten Sinne. Grob zusammengefasst koche ich einerseits, was ich fotografisch abbilde und beschreibe. Andererseits esse ich auch fremd erkochtes und erdreiste mich, einen Kritiker zu geben, seien es Restaurants, Gaststätten oder in Supermarkt und Discounter erworbene Produkte.

Das scheint ein paar Leute zu interessieren. Die Zugriffszahlen steigen zwar stetig, aber langsam an. Wenn ich mir entsprechende Äußerungen anderer Kochblogs ansehe, ist meine Seite eher ein kleines Licht. Aber ich bin zufrieden und freue mich über jeden Leser und jede Reaktion. Aber nicht nur Koch- und Esswillige sind auf die Seite aufmerksam geworden, auch die Werbeindustrie schaut vorbei und schreibt komische E-Mails. Ziel ist es meist, Artikel und Informationen werbenden Charakters oder gleich richtige Werbespots im Blog zu platzieren.

Als die erste dieser Nachfragen ankam, dachte ich noch ‘Huch!’ und fühlte mich irgendwie leicht geehrt. Damals spielte ich noch mit dem Gedanken, sowas mal zu machen. Aber dann kamen mir wieder meine Zugriffszahlen in den Sinn und ich begriff den Unsinn solcher Angebote. Außerdem gibt es ja auch noch den bekannten Spruch “Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.”, was mir als Folge der Werbung sicher nicht erspart geblieben wäre. Also rang ich mich zu einer Meinung durch: Solange ich es mir leisten kann, den Blog werbefrei zu gestalten, wird das bis zur letzten Konsequenz durchgezogen, spätestens auch, um die Unabhängigkeit zu erhalten.

Schöne Angebote gab es:

Hallo,

gerne möchte ich dich zur Teilnahme am MARKE(gelöscht) Gorgonzola Blogger-Rezeptwettbewerb einladen. Als Gewinn winkt eine kulinarische Reise für Zwei an den Lago Maggiore.

oder auch:

Wir haben eine witzig-illustrierte Informations-Grafik zur Grillsaison entwickelt, die sich sehr schön in einem Blogeintrag einpflegen lässt.

Die Grafik ist wirklich witzig: 630 Pixel breit und 10235 Pixel lang. Sehr blogfreundlich! Wäre das Bild so breit wie eine Klorolle, würde die Länge für einen guten Stuhlgang ausreichen. Das durchsichtig undurchsichtige Verhalten der Agentur (die Grafik sollte auf dem Server liegenbleiben, wo sie lag) ließ mich den Gedanken an die angebotenen 25 Euro das Klo runterspülen, was prima zum Format der Grafik passte.

Wir unterstützen unseren Kunden auf seinem Weg, in der Online-Welt bekannter zu werden – schlagen jedoch einen unkonventionelleren Weg ein, weg von der klassischen Bannerwerbung.
Aus diesem Grund bin ich auf der Suche nach thematisch passenden Seiten, die einen relevanten Beitrag für ihre Leser veröffentlichen wollen.

Das heißt, ich soll in meinem Blog einen (wohlwollenden?) Artikel über den Auftraggeber schreiben. Product placement, Schleichwerung, Vermischung von redaktionellen Beiträgen und Werbung oder welches unlautere Zeug soll hier passieren? Nicht mit mir!

Apropos Agentur. Manchmal frage ich mich bei der Gelegenheit, was für Leute bei solchen Werbeagenturen beschäftigt sind. Okay, die meisten haben sich in ihren E-Mails erst mal kurz vorgestellt, aber das meine ich auch nicht. Die Situation ist doch so: Eine Agentur schreibt ein Medienunternehmen an, um mit diesem in geschäftliche Verbindungen zu treten. Ist es da nicht mehr üblich, einen guten Eindruck bei der Begrüßung zu hinterlassen? “Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance”, spricht der Volksmund doch so treffend. Wenn aber dann die Erstkontakts-E-Mails einerseits wie Rundmails aussehen (selbst, wenn es welche sind, müssen sie nicht so aussehen), andererseits ein Sammelsurium der beliebtesten Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler sind, überlegt man schon, was man vom Absender hält.

Das letzte Zitat ist übrigens durch meine Schnellkontrolle gelaufen. Unkorrigiert sah es so aus:

Wir unterstützen unseren Kunden auf seinem Weg in der Online-Welt bekannter zu werden- schlagen jedoch einen unkonventionelleren Weg ein, weg von der klassichen Bannerwerbung.
Aus diesem Grund bin ich auf der Suche nach thematisch passenden Seiten, die einen relevanten Beitrag für Ihre Leser veröffentlichen wollen.

  1. da wäre ein Komma sinnvoll (erweiterter Infinitiv mit zu)
  2. entweder Bindestrich (ohne Leerzeichen) oder Gedankenstrich (vorher und hinterher ein Leerzeichen) – hier wohl eher ein Gedankenstrich, also fehlendes Leerzeichen
  3. Tippfehler, da fehlt ein s
  4. kleines i bitte, das große wäre richtig, wenn ich als Adressat angesprochen wäre, was hier nicht der Fall ist

Ein Zitat habe ich noch (Originalkopie ohne Änderungen):

Ich würde den Werbeclip gerne auf Ihrer Webseite platzieren. Wir haben ein recht üppiges Budget zur Verfügung. So kann ich hier 150€ pauschal anbieten bei einer Laufzeit bis zum 7.7.
Melden Sie sich doch bitte schnellstmöglich bei mir zurück dann besprechen wir alles weitere.

Ich weiß nicht, was aus den 150€ geworden wäre, wenn die entsprechenden Zugriffszahlen bekannt geworden wären. Nicht viel vermutlich. Deswegen sei es hier nochmal in aller Deutlichkeit gesagt: Ich habe kein Interesse an sowas. Lasst das, wenn ihr nicht komische Antworten bekommen wollt.

P.S.: Liebe Agenturen! Ich habe mal in die Zugriffsstatistik vom herdnerd.de geschaut. Die bestbesuchteste Seite (nach der Startseite) ist die, wo die Links zu den anderen Kochblogs stehen. Auf Platz drei folgt die Seite mit Rezepten, wo ich eine teure Küchenmaschine verwende, und der erste Einzel-Artikel folgt dann. Die Überschrift lautet “Geile Brüste”. Mehr braucht man, denke ich, nicht zu wissen.

Aktualisierung (09.07.2013): Heute bekam ich noch eine E-Mail von einem Geldanbieter, der mir noch nichts weiter geschrieben hatte. Der Text ist an Unpersönlichkeit kaum zu überbieten. Keine Anrede (außer einem unverbindlichem “Hallo”), keine Erwähnung des Blogs, auf den sich die einschleimende einschmeichelnde Nachricht bezieht.

ich bin vor kurzem auf Deine Website aufmerksam geworden – und sie gefällt mir gut!

Da werde ich mal zurückfragen müssen, auf welchen meiner drei Blogs sich die Äußerung bezieht. Schön blöd, dass in allen drei Impressums die gleiche Kontakt-E-Mail-Adresse steht. ;-)

Mein Mail-Provider hatte die E-Mail übrigens in den Spamordner geschoben. Als ich sie mir genauer angesehen habe, stellte ich fest, warum: Die Links, die in der E-Mail vorkommen, sehen sehr kryptisch aus. Und wenn dann noch hinter einer niedergeschriebenen Webadresse mit normaler Struktur ein Link liegt, der nicht dieser Webadresse, sondern einer Spam-typischen Adresse entspricht, braucht man sich nicht zu wundern.

Aktualisierung (14.07.2013): Heute kam die Antwort auf die bei der vorherigen Aktualisierung erwähnte Mail zurück. Wobei ich jetzt nicht genau weiß, ob ich mich mit dem Satz richtig ausgedrückt habe. Also: Meine E-Mail-Antwort kam zurück. Wegen Unzustellbarkeit.

A message that you sent could not be delivered to one or more of
its recipients. This is a permanent error. The following address
failed:

Was ist das bloß für ein komischer Laden? Und dann las ich neulich noch, ein anderer Foodblogger hat sich bei denen registriert … Mal warnen.

Historisches Neuland

Twitter ist schon toll. Vor allem auch für Leute, die Aphorismen lieben. Sicher, Twitter ist noch nicht der Beweis, dass es eine Schwarmintelligenz wirklich gibt, aber so der eine oder andere sehr geistreiche Gedanke entschlüpft jedem Mal und dank Twitter bekommt er auch Verbreitung.

So zum Beispiel ein Spruch von @Ekynos, der dieser Tage einen wunderschönen Beitrag zur aktuellen Neuland-Rede unserer Bundeskanzlerin leistete. Er schrieb dazu:

Immer wenn christliche Entdecker “Neuland” entdeckten, mussten die Eingeborenen darunter leiden.

Es steht also noch einiges zu befürchten, es kann aber keiner Sachen, er wäre nicht gewarnt worden.

Rechnungen

Freitags (19:00 Uhr, Torcafé Neubrandenburg) findet ein Bloggerstammtisch statt, der zwar größtenteils von Piraten gekapert wurde, aber trotzdem immer noch existiert, da auch Piraten bloggen. Gestern hatten wir mal ein schönes und vor allem auch praxisnahes Thema: Wie hoch könnte man Neubrandenburg heben, wenn man 100 kg verlustfrei in Energie umsetzen könnte. Da ich bei solchen Themen ohne Zettel und Stift etwas hilflos (alte Schule) bin, trage ich hier mal mein Ergebnis nach, das sich vom gestrigen doch etwas unterscheidet.

Der Ansatz: 100 kg in Energie umsetzen läuft natürlich auf die berühmte Einsteingleichung hinaus, also steht zum Anheben von Neubrandenburg E = m * c² zur Verfügung, wobei c die Lichtgeschwindigkeit und m die 100 kg sind.
Mit der Anhebung von Neubrandenburg führen wir der Stadt potenzielle Energie zu. Epot = mNB * g * h. Die Fallbeschleunigung g nehmen wir mal mit 9,81 m/s² an, die Höhe h ist ja gesucht. Fehlt nur noch die Masse von Neubrandenburg. Die Masse eines Körpers berechnet sich aus m = ρ * VNB, mit ρ als Dichte und VNB als Volumen. Das Volumen wiederum ist das Produkt aus der Grundfläche A und die Dicke d.

Bauen wir mal alles zusammen.

E = Epot

m * c² = mNB * g * h

m * c² = ρ * VNB * g * h

m * c² = ρ * ANB  * d * g * h

Wir suchen die Höhe h, also wird die Formel umgestellt.

h = (m * c²)/(ρ * ANB * d * g)

m = 100 kg
c = 300’000’000 m/s
ρ = 5,5 g/cm³ = 5500 kg/m³ (mittlere Erddichte)
ANB = 85,7 km² = 85’700’000 m²
g = 9,81 m/s²
d = 5 m (Arbeitsthese)

Überprüfung: Alles Größen in SI-Einheiten: check.

h = (100 * 300’000’000²) / (5500 * 85’700’000 * 5 * 9,81)

h = 389278 m

h ≈ 390 km

Das heißt: Die physikalische Energie jedes leicht übergewichtigen Neubrandenburgers reicht aus, um die Stadt 390 km anzuheben. 1000 Neubrandenburger würde man benötigen, um die Stadt hinter den Mond zu befördern. Die sollten wir mal finden. Wieviele Leute arbeiten eigentlich in der Verwaltung?

Aufwand und Nutzen

Diskutiere gerade mit meinen Persönlichkeiten, welchen Aufwand man betreiben kann, um ein bestimmtes Foto für einen Blogartikel zu schießen.

Es ist nur für den RundumGenuss-Blog, würde da wunderbar rein passen und einen schönen Gag ergeben. Mehr aber auch nicht.

Es wäre aber ca. 80 km zu fahren, verbunden mit der Fahrzeit usw.