DirkNB

alles querbeet, was bei den anderen nicht passt

Besondere Kennzeichen

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Neulich sah ich dieses Auto:

Pkw

Das Auto hat doch sicher kein Kfz-Kennzeichen, sondern eine Postleitzahl …

Oink-Bär

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Was ist dieser singende Panda eigentlich für ein chauvinistisches Machoschwein?

“Ich glaub, ich fände es cool, wenn Du mir gehörst”, singt er in Richtung seiner Angebeteten.

Sind wir schon wieder so weit, dass Frauen irgendwelchen Männern “gehören”?

Warten auf nouveau

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Lange Jahre hat er treu gedient, aber es gibt so Zeitpunkte, da gilt es, sich neuem zuzuwenden. Die Zeit ist weiter gelaufen und ihre Zähne haben durchaus die eine oder andere Wunde hinterlassen. Ob der neue die gleiche Brillanz aufweisen wird, bleibt abzuwarten, aber ich bedaure nicht, noch so lange in die Röhre geguckt zu haben.  Den gesamten Artikel lesen »

Anrüchig

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Intensive Düfte sind mir ein Graus, je künstlicher, desto schlimmer. Manchmal reagiert nicht nur die Nase dabei, selbst der Kopf fängt an zu schmerzen. Eines der größten Übelauslöser sind die Duftbäumchen für Autos. Da reicht es, wenn ein so ausstaffiertes Auto mit offenen Fenster an mir vorbei fährt, um migräneähnliche Zustände auszulösen.

Dabei ist die Erkenntnis nicht neu, dass Düfte durchaus auch was schönes sein können. Die Nase ist durchaus eines unserer wichtigsten Sinnesorgane, wenn es um grundlegende Lebensprozesse geht. Nicht umsonst riechen wir an unseren Lebensmitteln, wenn wir uns nicht sicher sind, ob sie noch in einem verzehrfähigen Zustand sind. Und auch bei der Fortpflanzung, genauer bei der Auswahl der passenden Partnerin oder des passenden Partners, spielt die Nase eine wichtige Rolle. Leider wird sie hier aber meist desorientiert durch allzu viel Eau de toilette oder After Shave.

Wo sind die Zeiten geblieben, als bayerische Jungbauern sich vor dem Dorftanz ein Tuch durch die feuchten Achseln gezogen haben und dieses dann vorn an den Trägern der Lederhose befestigten. Sinn und Zweck war (und das ist kein Spaß), das richtige Maderl aus den Reihen der holden Weiblichkeit herauszufinden, die einen auch noch gut riechen konnte, wenn man mal verschwitzt vom Feld kam. Die heutige Formulierung: “Ich kann ihn nicht mehr riechen.” kommt wohl daher, weil die Nase sich hier bei der Auswahl doch zu sehr auf Flakon-Düfte als auf die Natur verließ.

Wer wirklich jemanden für’s Leben sucht, sollte mir Deos vorsichtig umgehen. Das, was da manchmal so aufgetragen wird, grenzt schon an Vorspiegelung falscher Tatsachen. Aber da gehts den Menschen wie den Autos.

Duftbäumchen im Auto

Und wer es nicht richtig lesen kann:

Duftbaum New Car

Müsste es diesen Duft nicht auch markenspezifisch geben? Von typspezifisch wage ich schon gar nicht zu schreiben.

Das läuft doch auch schon unter Vorspiegelung falscher Tatsachen …

Vulgärschimpf mit Hintergrund und zwei Durchschlägen

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“Rindviech” ist noch eins der harmlosesten Schimpfwörter, “Dickschädel” schon fast wieder ein Kompliment. “Himmel, Arsch und Zwirn” ist dann ja auch eher ein Fluch als ein Schimpfwort. Schon deftiger wird es beim “dreimalverfluchten Riesenquadratarschloch”. Wobei sich die Frage stellen kann, wie groß ist eigentlich so ein “Riesenquadratarschloch”? Oder anatomisch ausgedrückt: Gibt es Unterschiede in der Größe des enddarmabschließenden Anus’? Es soll da ja Fachleute geben, die den Unterschied kennen.

Sind die aber so groß, dass man “Zubehör” mit entsprechenden Größenangaben versehen muss. Nur zur Verdeutlichung: Ich meine hier keine Schlüppies oder ähnliches. Da gibt es offensichtlich Unterschiede in der Größe. Ich meine wirklich nur die zentrale Öffnung im Gesäß. Sind da die Unterschiede wirklich so signifikant?

12,0 cm mal 9,4 cm steht auf dem Zubehör drauf, auf das ich gerade anspiele. Nachvollziehen kann ich ja, wenn auf einer Getränkeflasche ihre beinhaltete Menge drauf steht. Oder bei einem Paket Mehl das Gewicht. Aber hier? Die 12 cm sind übrigens die Länge. Aber es sind noch mehr Angaben auf der Verpackung.

Papieraufdruck

Und wer es nicht erkannt hat: Es geht um Klopapier – 8-Rollen-Pack á 140 Blatt. Jedes Blatt ist eben 12 cm x 9,4 cm groß und alle zusammen ergeben eine Länge von ca. 16,8 m. Warum steht das auf der Packung?

Und wo sind die wirklich wichtigen Angaben? Ein Maß für die Weichheit und die Reißfestigkeit des Papiers und die Angabe der Lagen? Das fehlt mal wieder.

Demokratie pur

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Manchmal guckt man ja nicht ungestraft Fernsehen. Im konkreten Fall waren es Nachrichten. Da gab es eine Meldung, wo in zwei Sätzen unsere “Demokratie” lupenrein beschrieben wurde. Heißt: Das, was dort beschrieben wird, ist alles, aber keine Äußerung über eine Demokratie.

“Neuer Klubchef (eines Vereins – DNB) wird der bisherige Vizevorsitzende XY. Der Finanzfachmann soll auf einer Mitgliederversammlung Anfang Mai gewählt werden.”

Schön, dass jetzt schon klar ist, wer im Mai gewählt wird. Schön, dass Journalisten sowas senden. Schön, dass in Vereinen (und auch der Politik) so gedacht wird. Schön, dass ggf. Bestätigungen einzelner als “Wahl” bezeichnet werden. Wahl hat für die Wähler auch immer was mit Auswahl zu tun! Und wenn zwei (oder mehr) zur Wahl stehen, dann ist das noch lange keine “Kampfabstimmung”, sondern einfach nur gute Demokratie.

Fastenzeit

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In der heute beginnenden Fastenzeit gilt es, auf irgendetwas aus seinem Leben für die kommenden 7 Wochen zum Zwecke der Läuterung zu verzichten.

Die Initiative “SCHAU HIN!“, ansonsten durchaus sinnvoll, springt auf den Zug auf und schlägt ein “Medienfasten” vor. Hier gibt es nähere Informationen zur Aktion.

Statt ständig nur ins Smartphone zu starren wird mal ein gewisser Abstand zum Netz empfohlen. „Eine Auszeit verschafft Kindern die Ruhe, Zeit und Aufmerksamkeit, eigene Fähigkeiten auszu­pro­bieren und aktiv ihre Freizeit zu gestalten.“

Gut, dass die Macher der Initiative echte Profis sind. Das Finden von alternativen Beschäftigungen wird dann doch den Eltern überlassen und nichts konkretes vorgeschlagen. Die üblichen Verdächtigen unter den sinnvollen Betätigungen sind da manchmal ein Austreiben des Teufels mit dem Belzebub.

So wird eben nicht empfohlen, statt im Smartphones mal ein gutes Buch zu lesen. Die Pointe wäre doch zu schön gewesen. Manchmal muss man in solchen Zeilen vielleicht auch mal auf’s Fasten verzichten.

Sammelalbum aus Patronenhülsenhaltern gesucht

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Der Mann braucht ein Hobby, am besten eins, dass auch ein Internetprojekt sein kann. Ich glaube, ich fange an, Q-Tipps zu sammeln.

Dafür bräuchte ich etwas, was wie ein Sammelalbum aussieht, in dem so Schlaufen drin sind wie für kleine Patronen. Da kann ich dann die Q-Tipps reinstecken. Immer schön sortiert.

Natürlich nicht irgendwelche Q-Tipps, sondern die von mir gebrauchten. Obwohl auf der Packung drauf steht, dass man sie sich nicht in die Ohren stecken soll, putze ich meine Gehörgänge damit.

Und die beschmalzten möchte ich sammeln. Immer montags, mittwochs und freitags wird ein Stäbchen ins Sammelalbum gesteckt. Bei dem Kram, den ich den ganzen Tag lang hören muss, kommt da sicher einiges zusammen.

Fortsetzung in pink

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Gestern schrieb ich über spannende Erlebnisse mit einem rosa Riesen. Meine Beschwerde über die Nichtnutzung der Lieferadresse habe ich natürlich nicht nur hier angebracht, sondern auch direkt an den Kundenservice geschickt.

Schon heute früh kam eine Antwort, bei der ich mir relativ sicher bin, dass sie trotz Unterschrift mit einem menschlichen Namen von einer Maschine beantwortet wurde. Dem Kundenservice hatte ich meinen Unmut über die Nichtnutzung der Lieferadresse und meine Gründe wie gestern geschriebenen Artikel dargelegt. Die Antwort darauf lautet nach einer freundlichen Anrede:

gern informieren wir Sie über den Lieferstatus. Dafür brauchen wir allerdings noch einige Informationen.

Bitte ergänzen Sie in dieser E-Mail folgende Angaben und senden Sie diese an uns zurück.

Kundennummer:

Unser Tipp: Die Kundennummer finden Sie oben rechts auf Ihrer Telekom Rechnung oder auf Ihrer Auftragsbestätigung.

Gern klären wir nach Eingang dieser Angaben Ihr Anliegen unverzüglich.

Liebe Telekom: Den Lieferstatus kenne ich. Sein Zustandekommen ist das, was ich kritisiere. Na, mal sehen, was sie daraufhin antworten.

Aller guten Servicefails sind drei

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Zum Einstieg mal eine pauschalisierte Aussage: Die (ehemaligen) Staatsunternehmen haben’s nicht so mit dem Service; vor allem diejenigen, die mal Bundespost hießen. Wie ich zu dieser völlig neuen Erkenntnis gekommen bin? Ganz einfach.

Servicefail 1: Meinen heimischen Internetzugang habe ich beim rosa Riesen, was im wesentlichen daran liegt, dass mir kein alternativer Betreiber die Anschlussqualitäten in gleicher Qualität liefern konnte. Das hat mit dem Internetzugang selbst nichts zu tun, aber mit dem drumrum. Punkt. Mein DSL-Router ist schon etwas in die Jahre gekommen, so dass ich mich nach einer Alternative umsah. Die war dann schnell bestellt und ich harr(t)e der Lieferung. Da ich zu normalen Paketdienstlieferzeiten normalerweise auf Arbeit bin, habe ich die Adresse als Lieferadresse angegeben. Aber wohin lässt die Telekom liefern? Natürlich trotzdem nach Hause.

Servicefail 2: Geliefert wird übrigens von einem anderen Bundespostnachfahren: DHL. Der weiß natürlich nicht, dass ich eigentlich eine andere Adresse als Lieferadresse angegeben habe. Der Bote traf mich natürlich nicht zu Hause an und so darf ich mir das Paket an einer Abholstation (also keiner Postagentur o.ä.) abholen. Das hat gleich zwei Failaspekte: Zum einen liegen die Öffnungszeiten innerhalb meiner Arbeitszeiten, zum anderen ist diese Abholstation ein simpler Bretterverschlag (es war wohl mal eine Art Selbstbau-Garage), die man im Zweifelsfall nur zu stark ansehen braucht, damit sie zusammen fällt. Sie sieht es jedenfalls aus.

Servicefail 3: Dieser hat mit den anderen beiden nichts zu tun, er passt nur hierher, weil das auch heute passiert ist und auch den rosa Riesen betrifft. Ich brauchte für eine Aktion eine mobile Internetzugangsmöglichkeit, um mittels Skype ein Tonsignal zu übertragen. Laptop mit Mikrofon und Skype via Handynetz zum gegenüber. Alles ganz einfach, flexibel und mit einem unschlagbaren Preis-Leistung-Verhältnis. Bisher habe ich mit dem dem Mobilfunknetz der Telekom keine eigenen Erfahrungen, also testete ich den frisch erworbenen Zugang ausgiebig. Die Bandbreiten, die entsprechende Testanwendungen anzeigten, waren gut ausreichend. Die Tonübertragung über Skype trotzdem gestört. Der Bandbreitentest brachte wieder gute Werte, Skype ging trotzdem nicht sauber. Also wurde mit einem anderen Netz getestet. Das Ergebnis: Bandbreite vergleichbar gut, Skype auch gut. Dann wieder das Telekom-Netz: Bandbreite gut, Skype … nicht. Hatte ich da im Kleingedruckten was übersehen? Augenscheinlich. Mit einem Trick, der dem Netz verschleierte, dass ich skypen will, der aber auch den Datenweg so ein wenig pervertierte, gelang dann auch über das rosa Netz einen gute Skype-Kommunikation.

Fail, fail, fail. Dreimal am Tag. Und dabei habe ich ein anderes Dauer-Fail der letzten Wochen noch gar nicht mitgezählt. Oder waren das sogar zwei?