DirkNB

alles querbeet, was bei den anderen nicht passt

3D-Foto

Kein Kommentar »

Fotografien haben schon ihre Eigenheiten, vor allem, wenn man sie mit dem realen Leben vergleicht. Sie sind zum einen nur eine “Stichprobe” oder auch Momentaufnahme, zum anderen fehlt ihnen die Dimension der Tiefe. Große Fotokünstler bekommen zwar, wenn sie es wünschen, eine scheinbare dritte Achse mit ins Bild, als Amateurknipser hat man es dort aber bedeutend schwerer. Echte Tiefe ist es aber bei beiden nicht.

Aber so geht neben der 3. Dimension auch Information verloren. Nehmen wir zum Beispiel mal folgendes Bild:

Weg

Ein Weg führt zwischen ein paar Bäumen bzw. zwischen Gewächsen, die mal sowas werden wollen, hindurch zu einer kleinen, wenn auch recht stabilen Sitzgruppe. Im Hintergrund sind noch mehr Zäune zu sehen und auch noch mehr Bäume. Das wichtigste ist aber an diesem Bild der Weg mit dem Tisch und den Bänken am Ende.

Hätte das Bild die schon angesprochene dritte Dimension, würde der Betrachter erkennen, dass der Weg vom Standpunkt des Fotografen aus leicht abschüssig ist. Ginge man ihn in Blickrichtung entlang, ginge man abwärts, nicht viel, aber doch etwas. Gefühlt steht die Sitzgruppe am tiefsten begehbaren Punkt ihrer näheren und weiteren Umgebung. Man sitzt da ganz gemütlich und hat Einblick in ein paar um sie herum befindliche Gehege.

Schade, dass man den abfallenden Weg auf dem Foto nicht so gut erkennt. Vermutlich hätte der Fotograf dazu eine völlig andere Position haben müssen, so eher seitlich des Weges. Aber da waren überall Gehege mit Bären, also schlecht zum Fotografieren. Drehen wir den Blickwinkel aber mal 90° nach rechts, dann kommt das doch etwas komische dieses Ortes doch noch zum Vorschein. Er hat nämlich einen Namen:

Aussichtspunkt

Hurra, wir sind im Recall!

Kein Kommentar »

Flüchtiges Lesen, verbunden mit frei assoziierenden Gedanken, hat in den seltensten Fällen zu sinnvollen Informationen geführt. Meist sorgen die Ergebnisse eher für Heiterkeit. So auch im aktuellen Fall.

Der Hersteller meines Autos schickte ein Schreiben für ein Recall. Der schnelle Blick auf das Papier brachte die Stichworte “Bremsen” “lange Wege” und “Rückrufaktion” ins Auge und ins Hirn. Eine Rückrufaktion wegen langer Bremswege? Sowas nennt sich zur Zeit nicht Defekt, sondern glatte Straße, oder wie sehe ich das?

Beim genauen Lesen zerstob die Pointe ins Nichts. Nicht das Auto hat lange Bremswege, sondern das Bremspedal einen “übermäßigen Pedalweg”. Na, dass ist weniger originell, aber da ich sowieso zur Durchsicht muss, wird dann alles doch wieder ein ganz normaler Vorgang. Manchmal schreibt das Leben eben die langweiligeren Geschichten.

Schon komisch

Ein Kommentar »

Früher, als noch Häuschen mit Herzchen in der Tür vorherrschten, hatte der Akt der Entleerung, speziell im Winter, meist sogar etwas hektisches. Aber mit der Entwicklung der Sanitärkeramik, einer entsprechend hölzern gearbeiteten Oberfläche, teils plasteüberzogen, und mit dem Einzug derselben in die beheizten Räumlichkeiten der Wohnhöhle hat sich hier einiges geändert. Der Akt des kontemplativen Besuchs der Porzellan-Abteilung dehnte sich zeitlich aus, was nach den körperlichen auch geistige Verrichtungen in der Ruhe der Abgeschiedenheit ermöglichte.

Nachdem anfangs “Totholzmedien” die Begleitung darstellten, um ggf. nach der geistigen Aufnahme auch der Resteentsorgung zu dienen, haben sich  immer mehr mehr oder weniger kleine elektronische Geräte auf Grund ihres praktischeren Formats durchgesetzt. Das ist vor allem dann sinnvoll zu verwenden, ist die Wohnung WLAN-verseuchtversorgt. Die treten dann auch meist noch gehäuft auf, so dass entsprechende Anzeigen auf den Tabs oder Smartphones nicht ohne Interesse gelesen werden können.

wlanscan

Originell sind vor allem die selbstbenannten Netze wie Daddelkisten-WLAN oder Schlappi. Was ich nur irgendwie erstaunlich und bedenklich finde, ist, dass an meinem Ort beschaulicher Entleerung mein eigenes WLAN-Netz zeitweise nicht mal das am stärksten einstrahlende ist. Das wird wohl auch daran liegen, dass mein AP dafür am diagonal entgegengesetzt liegenden Ende der Wohnung liegt. Aber der andere strahlt schon ganz schön …

Viereckig, praktisch, vielseitig, gut(?)

Kein Kommentar »

Smartphones sind schon eine feine Sache. Die kleinen Alleskönner (außer Kaffee kochen) zeigen Wetter- und Kontostände an, informieren über Neuig- und Nichtigkeiten, bestellen Pizza und MP3s, rufen den ADAC oder auch himmlischen Beistand, übersetzen, navigieren, kommunizieren und vibrieren, was das Zeug hergibt. Auch außerhalb des telefonischen Kontakts bleibt man mit Freunden verbunden, soziale Netzwerke und Messengerdienste machen es möglich.

Mein Smartphone ist schon etwas älter, irgendwo verrät eine vermutlich schon leicht angegilbte Rechnung sein Alter. Aber es stört mich nicht. Es tut seinen Dienst, der Akku schwächelt auch noch nicht, obwohl (oder auch weil) ich es ständig in Betrieb halte. Twitter, Facebook, Google+, E-Mail, Solitär, Adressbuch, Kochrezepte, Paketüberwachung, Navigation – das und mehr nutze ich regelmäßig.

Die neuste Version des Betriebssystems habe ich nicht drauf. Aber für das Gerät gibt es wohl auch keine neuere. Aber vielleicht will ich auch keine neue Version. Weil: Ein Manko hat das Gerät dann doch: Der Speicherplatz. Und wenn die neuen Betriebssysteme mehr Platz als das alte brauchen, was ja meist der Fall ist, wird mein Unwillen auch nicht besser.

Die Apps, mit denen ich o. g. Dienste nutze, zeigen die Tendenz auch schon. Länger. Ich verstehe ja, wenn die Anbieter immer wieder mehr Funktionen einbauen, aber das frisst dann auch jedes Mal Speicherplatz. Und ohne ein Mindestmaß an freiem Speicher arbeitet kein Smartphone. Außerdem gibt es nicht nur Apps, sondern auch “Systemprogramme”. Das sind zwar irgendwie auch nur Apps, im Gegensatz zu diesen lassen sie sich aber nicht wieder vollständig deinstallieren. Nur die Updates gehen weg, dann verlangt sie das Smartphone aber beständig zurück.

Sicher: Die Apps können immer mehr, aber sie verbrauchen auch immer mehr Platz. So ist es an mir, nach jedem Update eines Speicherfressers, der ihn noch größer gemacht hat, unwichtige Programme so weit es geht zu deinstallieren. Kleinere, aber auch schon ein paar Dickschiffe sind diesem Zwang schon zum Opfer gefallen: BarcodeScanner, Goggle, Angry Bird, Bahn, … Die Liste ist lang. Aber auch die sozialen Netzwerke sind jetzt dran: Xing ist schon länger auf Minimum geschrumpft (SystemApp), Waze flog auch raus, danach Google+. Ich weiß nicht mehr, wie groß die erste Facebook-App war, als sie das erste Mal fehlerfrei lief. Beim letzten Update dieser Tage warnte das Smartphone mal wieder zu geringen Speicher an, was jetzt auch dieses Netzwerk von ihm entfernte (nicht ganz, da SystemApp). Einzig Twitter ist noch geblieben.

Vermutlich sollte ich mir langsam ernsthaft Gedanken darüber machen, ein neues Smartphone zu erwerben. Da sehe ich aber auf Grund der ansonsten fehlerfreien Funktionabilität nicht ein. Was blasen die App-Anbieter ihre Programme auch immer so weit auf? Und gerade die großen können nicht auf SD-Karte teilweise ausgelagert werden. So bin ich sozial nur noch vom Rechner aus vernetzt. Geht auch. Man soll ja sowieso besser unter Leute gehen als nur mit ihnen zu chatten.

Liebe Spammer

Kein Kommentar »

Meist bin ich ja recht nachsichtig, was Eure Aktivitäten betrifft. Es muss schließlich jeder sehen, wie er zu seinem Geld kommt. So habe ich Eure Kommentare hier immer sehr freundlich ignoriert, gelegentlich gelöscht und vorher darauf geachtet, dass keiner veröffentlicht wurde.

Aber was ihr Euch in den letzten Tagen und Wochen so erlaubt habt, das ging selbst mir irgendwann zu weit. Zum einen wurde in Euren Spamkommentaren doch immer wieder nur das gleiche beworben, zum anderen wurde es rein quantitativ einfach zu viel. Da half selbst die Erkenntnis nicht weiter, dass die meisten davon von einer IP-Adresse stammten. War die blockiert, kam alles von einer anderen.

Habt ihr eigentlich keine Evaluation bei Eurem Tun? Es ist doch kein einziger Eurer Kommentare hier oder in meinen beiden anderen Blogs online gegangen, Eure Aktivität war doch so sinnlos. Der einzige, der sie gesehen hat, war ich; meine Resistenz gegen Online-Werbung ist aber sehr groß.

Nachdem Euch auch kein Captcha abgehalten hat, werden jetzt andere Seiten aufgezogen. Mal sehen, was nun passiert. Ich wünsche Euch ein schönes, wenn auch sinnloses Wochenende (Sind Wochenenden nicht sowieso meist mit sinnlosen Aktivitäten gefüllt?).

Liebe Grüße

DirkNB

Googles Datensammellager entdeckt

Kein Kommentar »

Dass Google auch eine große Datensammelmaschine ist, sollte mittlerweile allgemein bekannt sein. Die Frage, die sich in dem Zusammenhang stellt, ist diejenige nach dem Speicherort der Daten. Damit meine ich nicht irgendwelche anonymen Rechenzentren, von denen nur Eingeweihte Wissen, wo sie sich befinden. Ich meine wirklich ganz konkret die persönlichen Daten.

Manchmal muss man sich, wenn man detektivische Arbeit leistet, nicht an den Details festmachen, die man findet, sondern eben auch mal an denen, die man nicht findet, obwohl sie da sein müssten. Dieser Gedanke hat mich auf die Spur zu meinen Daten gebracht. Der letzte entscheidende Nachweis fehlt zwar noch, aber das dürfte eine Frage der Zeit sein.

Wer Google Drive benutzt, der sollte sich mal zwei Sachen vergleichend anschauen: Das ist die Größe des entsprechenden Ordners auf der Festplatte und andererseits die Angabe der Drive-Software, welchen Speicherplatz belegt ist. Hier die entsprechenden Angaben bezogen auf meinen Rechner und meinen Account: Den gesamten Artikel lesen »

Neuer Standard bei Rechnern

Kein Kommentar »

Was hat es nicht schon alles an Neuheiten rund um den PC gegeben, seit er irgendwann mal einer Garage entsprungen war. Neue der vermutlich wichtigsten ist das Plug-and-Play-Prinzip, dass irgendwann seit Windows 95 (oder war es 98?) die Möglichkeit bot, Geräte wie Scanner, Fotoapparate u.a. im laufenden Betrieb in den Rechner anschließen zu können.

Wenn ich mich richtig erinnere, stürzte zwar der beteiligte Rechner bei der ersten großen Präsentation unter Anzeige eines “Bluescreens” ab, aber das Prinzip setzte sich durch, wurde es aber auch anfangs eher als “Plug-and-Pray” bezeichnet, hoffte man doch auf höhere Unterstützung beim Anschluss der Externa.

Eher der Landwirtschaft entlehnt, scheint die aktuelle Abwandlung der Technologie zu sein. Ob jetzt beim Anschluss eines USB-Sticks, einer externen Festplatte oder eines Druckers das ganze Gehäuse streifenförmig aufreißt oder was sonst passiert, darüber schweigt der Fachartikel, den ich im Internet fand.

Oder hat doch nur eine Autokorrektur zugeschlagen? Wer hat das “f” da hinein gemogelt?

Nachts um drei sind Energiesparlampen lauter

Kein Kommentar »

Über die Energiesparlampe ist schon viel geschrieben und gesprochen worden. Umweltfreundlichkeit, Energiespareffekt, Kostenspareffekt, Leuchtkraft, Wohnatmosphäre  und andere Aspekte dieser Lampenherstellerförderung stehen in Diskussion, das soll hier aber kein Thema sein.

Was mich an den von mir verwendeten Kleinstleuchtstofflampen stört – speziell nachts um drei – ist der Lärm, den sie machen. Er ist jetzt sicher nicht so ohrenbetäubend wie ein Presslufthammer, ein Düsenflugzeug beim Start oder Rasenmäher Samstag morgens vor dem Aufstehen. Aber nachts um drei …

In der Stille der Nacht gibt meine Klolampe, seitdem ich sie mit einer Sparlampe ausrüsten musste, netzbrummige Geräusche von sich, die jetzt nicht sonderlich laut sind aber hörbar! Mit Glühlampe dank Trafofreiheit ist das nie passiert. Leider fürchte ich, dass sich das bei den LED-Lampen auch nicht wirklich besser wird, oder kann man die dann direkt an 230 Volt anschließen ohne Spannungswandler?