DirkNB

alles querbeet, was bei den anderen nicht passt

Jetzt reicht’s: Gelbe Karte

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Da schrieb doch am Nachmittag des 9. September jemand: “Der Gottesdienst fängt an!” Irgendso ein Handy-Laden brachte wohl ein neues Handy raus und kündigte eine neue Armbanduhr an. Und große Teile der Journalie schaltete das Hirn aus und geiferte einem gewissen Herrn Cook nach. Selbst Edelblogger aus dem Krautreporter-Umfeld waren sich für großflächige PR nicht zu schade, nahmen Kosten und Mühen in Kauf, um den interessierten Fanboy zu “informieren”.

Beispiel: Richard Gutjahr. Er berichtete wohl sogar live von dem Event. Oder wollte es zumindest. Für nur -,99 € war man dabei. Interessnt an seiner Ankündigung ist die Begründung, warum der Leser dafür bezahlen soll:

Warum bezahlen?

Die Preise für Flug und Hotel waren happig – auf diese Weise möchte ich wenigstens einen Teil meiner Reisekosten wieder reinholen. Zugleich ist Euer Beitrag für mich ein besonderer Ansporn, möglichst viele Eindrücke einzufangen und unmittelbar bereit zu stellen, um Euch den Abend über so gut wie irgend möglich zu unterhalten.

Fassen wir also zusammen: Da bringt ein Handy-Entwickler und -händler ein neues Modell heraus und kündigt zeitgleich eine neuartige Armbanduhr mit Kinderkrankheiten an. Dafür lädt er zu einer PR-Pressekonferenz und die Journalisten, die da sind, lassen sich dann auch noch von ihren Lesern dafür bezahlen, dass sie die Werbung der Firma übermitteln? Da stimmt doch was nicht.

Liebe Krautreporter,

wenn ihr noch mehr solche PR-Journalisten in Euren Reihen habt, kündige ich Euch nicht nur meine Liebe. Immerhin ist Herr Gutjahr nicht der erste, der mir – aus den unterschiedlichsten Gründen – negativ aufgefallen ist, auch wenn ich mein Unbehagen bei den anderen nicht öffentlich ventiliert habe.

6 : 42

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Für ein Fussballergebnis sind die Zahlen zu hoch, für Basketball zu klein. Und auch ein Handballergebnis scheint es auch nicht zu sein. Aber verloren scheint man zu haben. Das ist zu erkennen.

Bekannter Hamburgerbrater überschwemmen mehr oder weniger geneigte Briefkasteninhaber immer mal wieder mit bunt bedruckten  Papierbögen, die satte Rabatte versprechen. 48 dieser kleinen Schnippelchen erreichten mich auf diesem Weg unlängst. Obwohl des Kochens durchaus mächtig, nehme ich doch gelegentlich die Dienstleistungen solcher Essensrohstoffverhunzer in Anspruch. Und wenn man dann noch sparen kann …

Streuverluste nennen es die Fachleute, wenn Werbung auf Kunden trifft, für die die Werbung umsonst ist, da sie die Waren oder Dienstleistungen nicht nutzen können, weil der Anbieter vor Ort nicht verfügbar ist. Oder die Werbung den Kunden einfach nicht interessiert. Bzw. die Produkte an den Bedürfnissen des Kunden vorbei gehen.

Unter strenger Auslegung der Kriterien müsste die Überschrift eigentlich 0 : 48 heißen. Unter nicht so strenger Auslegung und mit gleichzeitigem Erwerb von Produkten, die man eigentlich nicht haben will, aber billigend in Kauf nimmt, werden es doch 6 : 42, soll heißen: Von den 48 Rabattschnippelchen erwecken ganze 6 mein gebremstes Interesse, unter Nichtbeantwortung der Frage, warum ich statt einem zwei Burger der gleichen Art essen soll, bleiben bei eigentlich nur zwei Schnippel.

Bleibt die Frage, ob diese Rabattaktionen ihre Zielgruppe doch haben und nur an meinen komischen Kriterien in ihrer Sinnvolligkeit scheitern?

Irreführende Werbung

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Es ist kalt. Es ist aber auch Herbst, da darf es das. Im Winter wird es noch kälter. Da ist es gut, einen warmen Wams zu haben. Oder gleich mehrere Wämser. Dann ist man gewappnet. Völlig unvorbereitet traf mich bei Autofahren eine Radiowerbung. Virtuell fehlt jetzt beim Lenkrad oben ein Stück, weil ich da reingebissen haben. WamS-Werbung.

Was so eine kleine typografische Änderung so alles ausmacht. Schreibt man plötzlich den letzten Buchstaben groß, wird aus der wärmenden Weste eine kühl berichtende Zeitung, die für ihr nächstes Erscheinen per Reklame unter anderem das Thema “Wie Wirtschaftslobbyisten in Deutschland mitregieren” (oder so ähnlich) ankündigt. Vermutlich eine ausführliche Darstellung zum Thema und nicht nur ein Zweispaltenartikel.

Mitregieren. Ha! Lächerlich! Man zeige mir eine Regierungsentscheidung von Bedeutung (inkl. durch Bundestag bestätigte Gesetze), die nicht vorteilhaft für mindestens eine Branche, ein Unternehmen oder die Wirtschaft als solches wäre. Und wo es nicht offensichtlich ist, muss man es suchen. Was macht das Berliner Majonettentheater denn nicht ohne “Beratung” durch Lobby- und ähnliche Verbände?

Mitregieren. Und das in einer Zeitung, wo eine der beiden wirklich mächtigsten Frauen ganz oben an der Spitze steht. Das ist doch Augenwischerei! Volksverdummung. Die Wirtschaft regiert nicht mit, sie regiert. Wer das erstmal als Erkenntnis akzeptiert hat, versteht den Rest von ganz allein. Punktum.

Big Money Is Watching You (aktualisiert)

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Wenn ich mich manchmal so beobachte, ich werde wohl nie auf einen grünen Zweig kommen. Immer werde ich ein kleiner Angestellter bleiben. Mit traumwandlerischer Sicherheit schlage ich jede Chance aus, die sich mir bietet. Nicht mal Lotto spiele ich. Da kann ich ja nie so viel Geld bekommen, wie ich jetzt manchmal schon ausgebe.

Als ich nach Feierabend zu meinem Auto kam, steckte dort ein Zettel an der Türklinke. Will da schon wieder einer das Ding, auch zum Schrottwert, kaufen? Leicht durchgeweicht zerreiße ich das Papier beim Entfernen vom Auto und lese dort eine handschriftliche Notiz. Name und Nummer sind leider nicht vollständig, aber am Türgriff ist noch ein Fragment zu erkennen. Nun mit aller Vorsicht versuche ich alles zu retten und kann dann einen Namen und eine Handynummer erkennen. Ein Herr B. erheischt meinen dringenden Rückruf.

Dreimal gehe ich um mein Auto und schaue alles unter dem schummrigen Licht der Umgebung an, kann aber keinen Schaden feststellen. Stoßstange ist noch dran und vollständig, auch die Seiten oder die Rückfront scheint nicht eingebeult zu sein. Mit erhöhter Aufmerksamkeit lasse ich den Motor an und höre auf jedes Geräusch, auf jede Nuance. War da nicht was? Ich fahre vom Parkplatz, suche mir aber einen weiteren Stellplatz, will nur aber erst mal die Fahrfähigkeit des Pkw testen. Es scheint alles in Ordnung.

Das Handy ist schnell bei der Hand, die Nummer genauso schnell eingegeben. Dann das Freizeichen. Eine Männerstimme stellt sich als Herr B. vor. Ich verweise auf den Zettel mit dem dringenden Rückrufwunsch und er faselt etwas von einer Kollegin, die den wohl an mein Auto fabriziert hat. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, dürften auch noch ein paar andere Autos entsprechend dekoriert worden sein. Zur allgemeinen Beruhigung: Mit meinem Auto hatte der Zettel nichts zu tun, dem wäre nichts passiert.

Wo ich denn arbeiten würde, fragt mich Herr B. wie nebenbei. Und ob ich nicht ggf. etwas Geld nebenbei oder hauptberuflich verdienen wollte. Oder ob ich nicht jemanden kennen würde, der das will. Herr B. lud auch in sein Büro ein, wo es dann genauere Informationen zur Branche und der Art des Geldverdienens gegeben werden sollten. Dies war dann für mich der Zeitpunkt, das Gespräch mit dem Hinweis auf die Unseriösität seines Anliegens zu beenden.

Schade eigentlich. Vielleicht hätte ich ja mal drauf eingehen können. Das wäre mal eine schöne Quelle über das vermutliche Abzockverhalten einer neuen Masche, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, zu bloggen. Die Nummer müsste ich noch im Handy bei der Wahlwiederholung haben, spätestens auf der nächsten Rechnung taucht sie ja auch wieder auf. Sie fing mit 0157717578** an, das weiß ich noch. Aber vielleicht hat ja ein Leser dieses Beitrages auch so ein Zettelchen am Auto gehabt und weiß genaueres.

P.S. und Update: Jetzt habe ich mal nach dem Namen des Herrn Ba. gegoogelt. Schön, wenn man keinen 08/15-Namen hat. Welche Deutungen sind da nur möglich, wenn man keinen einzigen Treffer hat? Ein gutes Geschick im Datenschutz oder ein falscher Name sind wohl die wahrscheinlichsten, wobei die Chance, dass es der Datenschutz ist, bei <5% liegen dürfte.

Der Salamibaum

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Werbung ist doch immer wieder bildend. Im Werbespot für eine Pizza, “die im Ofen frisch hochbackt” heißt es unter anderem, dass sie mit erntefrischen Zutaten belegt ist. Danach und vor jedem weiteren gesprochenen Wort kommt eine Salami ins Bild, die in Scheiben geschnitten wird.

Stellt sich nur noch die Frage, ob Salamis Feldfrüchte, eher eine Art Getreide oder was andere sind. Sie könnten natürlich auch an einem Strauch oder Baum wachsen. Oder ist sie gar eine Wurzel?

Gucken, so lange es geht, u.a. hier: youtube

Relevanz

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Heute mal was zum Thema Werbefernsehen. Ich glaube mal nicht, dass ich der erste bin, dem sowas auffällt, aber außer gelegentlich hochkochenden Diskussionen über die Zielgruppenunterteilung, die auch genauso schnell wieder verschwinden, passiert ansonsten nichts.

Der Legende nach hat sie Dr. Helmut Thoma, Ex-Chef von RTL(plus) mal miterfunden: die “für die Werbewirtschaft besonders relevante Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer”. In entsprechenden Veröffentlichungen der Marktanteile und Einschaltquoten der Sender wird sie immer noch separat ausgewiesen. Wenn man aber mal genau hinsieht und einmal kurz drüber nachdenkt, fragt an sich: Wieso?

Ich kam gerade auf das Thema, weil ich genau so eine Veröffentlichung gelesen habe. Greifen wir ein Beispiel heraus (weitere lassen sich bilden, das Ergebnis ist vergleichbar): Sonntag, 25.11.2012, 20:15 Uhr, Tatort. Beim Gesamtpublikum hat diese Sendung den Spitzenplatz, keine andere Sendung im November hatte mehr Zuschauer: 12,2 Mio. Da kann man mal gratulieren. Schauen wir mal, mal in die Liste der “für die Werbewirtschaft besonders relevante Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer”. Hier erreicht der Krimi 4,2 Mio Zuschauer (Platz 4). Ebenfalls am 25. 11., aber schon um 17:05 Uhr, begann das Rennen der Formel 1 in Brasilien. Hier liegt das Zuschauerverhältnis bei 10,6 Mio. zu 4,3 Mio.

Die Beispiele ließen sich fortsetzen; es stellt nur die Frage: Warum ist eine Zielgruppe, die nicht mal die Hälfte, oft nur ein Drittel oder weniger der Zuschauerschaft ausmacht, so relevant? Es gab da früher mal Ansätze, diese Relevanz zu belegen, mittlerweile gelingt das aber nicht mehr. Warum also?

Rudolf Keil entlassen?

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Kennen Sie Rudolf Keil? Nein? Dann sind Sie vermutlich nicht gut informiert. Rudolf Keil war lange, sehr lange Zeit derjenige, der vor der Tagesschauuhr das letzte Wort hatte. Er empfahl ein Diätprodukt, dass ich spätestens schon deswegen nicht kaufe, weil ich es ob der penetranten permanenten Werbung vor der 20-Uhr-Tagesschau für überteuert halte. Die Werbung an diesem prominenten Platz war sicher nicht billig und muss ja auch wieder rein kommen.

Nun hat er aber nicht mehr das Schlusswort. Nachdem Anfang November noch für die mit dem Mittelchen angeblich erreichbare Bikinifigur – ich trage gar keinen Bikini, schon gar nicht im November – geworben wurde, ist jetzt augenscheinlich Schluss. Aber nicht, dass Sie denken, für das Mittel wird keine Werbung mehr gemacht! Mitnichten. Es wurde aber vom hellichten Strand auf dunkle Abendgarderobe umgestellt. Bei der Gelegenheit wurde dann Apotheken-Rudi gleich mit entsorgt.

Wir betrauern also Apotheker Rudolf Keil, der uns als Ergänzung zum überteuerten Mittelchen noch zu einem kostenlosen Diätplan überreden wollte. Aber auf der Webseite des aufgepeppten Eiweißpulvers findet man noch sein Abbild. Und einen interessanten Satz. Nach einem Hinweis auf die vielfach falsche Ernährung des Menschen heißt es da: “… Probleme bereitet auch die industrielle Verarbeitung unserer Lebensmittel, …” und die beheben wir mit einem industriellen und hochverarbeiteten Nahrungsersatzstoffprodukt.

Das ist eine Win-Win-Situation: Die Nahrungsmittelindustrie macht uns krank, die Pharmazieindustrie wieder gesund. Was wollen wir mehr?!

Ergänzung der Impressen

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In den letzten Tagen und Wochen gab es einige Nachfragen von Agenturen und anderen entsprechenden Anbietern, bezahlte Artikel bei herdnerd.de oder rundumgenuss.de  aufzunehmen. Aus diesem Anlass habe ich die Impressen durch einen Gedanken ergänzt.

Eine Bemerkung für die Leser und für die Anbieter bezahlten Contents: Solange ich mir den Luxus leisten kann, versuche ich mich in einer thematischen Unabhängigkeit. Hier schreibe ich nicht für Geld. Ein bisschen versuche ich, meine Unabhängigkeit zu erhalten. Das schließt die Annahme von Rezensionsexemplaren nicht aus (Zusendung bitte nur nach Absprache), aber ob und, wenn ja, wie ich darüber schreibe, bleibt bitte mir überlassen. Danke.

An der Formulierung muss ich noch feilen, aber ich hoffe, der Sinn kommt raus. Der Ziel meiner Blogs ist nicht, sich irgendwie zu monetarisieren. Die Hostinggebühren halten sich in bezahlbaren Grenzen, mein Leben finanziert sich aus anderen Quellen. Eine Zeitung hatte mal den schönen Satz geprägt: “Wir sind käuflich, aber nicht bestechlich.” Nun ist das Lesen dieses wie auch der anderen beiden Blogs aus diesem Hause sowieso kostenlos möglich, so dass ich mir wohl eine alternative Formulierung, die einen ähnlichen Sinn widergibt, einfallen lassen muss. “Kostenlos zu haben, aber nicht billig.”, wäre eine Idee. ;-)

Na, das geht auch besser. Eine der nächsten Mußestunden hilft da sicher weiter.

Substanz der Aussage

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Werbende oder informierende Aussagen sollten eine nachvollziehbare oder ggf. auch einklagbare Substanz enthalten. Das Geschick der Autoren – vor allem bei Werbung – liegt darin, eine glasklare Aussage mit einem Schlupfloch zu versehen, dass ggf. nichts einklagbares dabei herauskommt.

Wir besorgen jedes Schulbuch innerhalb von 24 Stunden.

Wenn dieser Slogan irgendwo steht, freut sich das angehende Schulkind, vor allem, wenn es vergessen hat, kurz vor Schuljahresbeginn alle Bücher zu besorgen (alternativ freuen sich auch die Eltern). Am letzten Feriensamstag stürmen sie also den Laden und suchen die Bücher heraus, weil spätestens Sonntag würden sie ja geliefert.

Hä? Sonntag? Das kann nicht stimmen. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es kein Sonntagsshopping, also wäre die Aussage gewagt. Ergänzen wir sie.

Wir besorgen jedes Schulbuch in der Regel innerhalb 24 Stunden.

Schon kann es Ausnahmen geben. Und Sonnabend bestellte Bücher kommen dann eben Montag. Das sind dann die Ausnahmen, die die Regel bestimmen. Aber es müssen Ausnahmen bleiben.

“Jedes Schulbuch”, also ggf. auch die auf den saarländischen oder den polnischen Lehrplan abgestimmten Exemplare? Das wird bei aller logistischen Meisterleistung, die mittlerweile möglich ist, schwierig. Also wird die Aussage noch etwas aufgeweicht.

Wir besorgen jedes lieferbare Schulbuch in der Regel innerhalb 24 Stunden.

Tja, damit wäre die Formulierung doch perfekt und man ist für alle Eventualitäten abgesichert. Als konkrete Aussage zu irgendeinem Dienstleistungsversprechen hat der Satz aber kaum noch eine Bedeutung.

Nun schauen wir uns mal dieses Foto an:

Na? Schwierig zu sehen? Wir zoomen mal ran.

Das ist doch mal ein Service! Ich gehe also in einen Laden und möchte etwas erwerben. Da nicht immer alles vorrätig ist, bestellt man es mir auch. Aber vermutlich macht man Sammelbestellungen, weil man bis zu 24 Stunden warten kann, bis die Bestellung dann auch raus ist. Über die Lieferung und ihren Termin wird sicherheitshalber gar nichts versprochen. Wahrscheinlich der dritte Dienstag nach Vollmond mit Venus im dritten Haus.

(Danke an Uwe für den Tipp.)

Individuelle Uniformität

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Gerade habe ich einen Werbespot einer bekannten Biermarke im Fernsehen gesehen. Irgendwie war sie sehr widersprüchlich.

Nicht jeder Weg im Leben ist Dein Weg. Eigentlich gibt es nur einen – einen Weg, der sich richtig anfühlt. Dein Weg. Jeder kann seinen eigenen Weg gehen, denn er ist in Dir. Folge einfach Deinem inneren Kompass, Du wirst staunen, wo er Dich hin führt.

Soweit wesentliche Teile des Originaltextes. Die begleitenden Bilder zeigen aber etwas völlig anderes. Da ist nichts mehr von individuellen Wegen zu sehen. Typkonforme Menschen machen überall das gleiche (gehen Straße lang, gehen über ein Flughafenfeld, fahren Schiff mit grünen Segeln) und trinken unisono nur eine einzige Biersorte.

Schöne eigene Wege … ;-)

Wer’s nicht glaubt, guckt hier, solange es noch geht.