Gerade nochmal Schwein gehabt

SCHE… – Beinahe hätte ich einen Fehler gemacht und wäre auf Phishing-E-Mail reingefallen. Ich hatte mein Passwort schon eingegeben…

Da bekomme ich eine E-Mail von meinem Internetkaufhaus mit dem Betreff „Kundenkonto“ und dem Text:

Wir benötigen Ihre Hilfe
Guten Tag,

Aufgrund jüngster Betrugsversuche haben wir einige Kundenkonten zum Schutz unserer Kunden vorsorglich gesperrt.

Dies ist ein automatischer Prozess und dient dazu Ihre Daten vor Missbrauch zu schützen.

Um Ihr Kundenkonto wieder wie gewohnt nutzen zu können müssen Sie einen Abgleich Ihrer Daten durchführen.

Nach Abschluss des Abgleichs können Sie Ihr Kundenkonto wieder uneingeschränkt nutzen. Um Die Sicherheit Ihres Kundenkontos zu erhöhen beachten Sie bitte folgende Sicherheitshinweise:

  • Nutzen Sie, falls möglich, immer die selben Geräte für den Zugriff auf Ihr Kundenkonto.
  • Geben Sie ihre Daten niemals an Dritte.
  • Nutzen Sie ein sicheres Passwort (Groß- und Kleinbuchstaben + Sonderzeichen).

Um den Abgleich jetzt durchzuführen besuchen Sie bitte folgenden Link: …

Die E-Mail kam auch über die Adresse rein, mit der ich mit dem Kaufhaus kommuniziere (und die sonst wenig öffentlich ist).

Den Link sah man nicht, was mich nur ein wenig wunderte, dass die Linkfläche einen Hauch unprofessionell aussah. Und ich wurde auf der nachfolgenden Seite, nachdem ich meine Kundendaten eingegeben hätte, nach meiner Bankverbindung gefragt, die ich bei dem Internetkaufhaus aber nicht hinterlegt habe und demzufolge nicht nutze. Deswegen guckte ich mir die aufgerufene Webadresse nochmal genau an.

Und dann bekam ich doch Panik. Was mit kaufhaus.de/… oder kaufhaus.com/… anfangen sollte, fing mit kaufhaus.com-sighup-kundenservice-userid.93478574923875.jweje4854z3ujh58tzh6.ru/… an.

Merke: Wenn nach der Länderkennung bzw. der TLD (also .de oder .com oder .net usw.) kein Schrägstrich kommt, ist es nichts dergleichen. Dann ist die Adresse noch nicht zu Ende, egal, wie es danach aussieht. Erst ein Schrägstrich / beendet die Adresse. Und davor steht .ru, was nicht auf mein Internetkaufhaus, sondern in diesem Zusammenhang auf böse Betrügerlein hinweist.

Als erstes habe ich beim Kaufhaus mein Passwort geändert (sollte man ja sowieso regelmäßig machen). Ich hoffe, ich war schneller als die anderen. Überlege noch, auch die E-Mail-Adresse zu ändern …

Apropos: Eigentlich hätte mich die E-Mail selber schon stutzig machen müssen. Aber ich war wohl nicht mehr ganz wach. Die kam Absendertechnisch nicht vom Kaufhaus, obwohl da „Kaufhaus.de“ stand, aber dahinter stand meine E-Mail-Adresse und keine von kaufhaus.de

Leute,  passt bloß auf.

Der Befriedigung beraubt

Da muss man sich doch seiner Lust beraubt fühlen! Gelegentlich (=täglich mehrfach) bekomme ich von einem meiner E-Mail-Provider eine nette E-Mail, dass ich doch bitte eines seiner Angebote annehmen möchte. Diesmal war es De-Mail, was zum Angebot stand, genauer: Ein „Kulanzfall 20130907“! Nur aus Kulanz wollten sie die für mich reservierte De-Mail-Adresse noch ein bisschen weiter für mich bereit halten, aber ich möge mich doch schnell entschließen.

Mittlerweile weiß ich, dass sich das Produkt „De-Mail“ durch eine große Augenwischerei auszeichnet und nur den unglücklichen Versuch darstellt, E-Mails frankieren zu lassen. Soll heißen: Ich habe kein Interesse daran. Das wollte ich in wohlgesetzten pointierten Worten jetzt auch meinem Provider mitteilen. Dieser Möglichkeit wurde ich beraubt!!! Lautet doch die Absender-Adresse der Informations-E-Mail (=Spam) noreply@…

Angesäuert.

Liebe Spammer

Meist bin ich ja recht nachsichtig, was Eure Aktivitäten betrifft. Es muss schließlich jeder sehen, wie er zu seinem Geld kommt. So habe ich Eure Kommentare hier immer sehr freundlich ignoriert, gelegentlich gelöscht und vorher darauf geachtet, dass keiner veröffentlicht wurde.

Aber was ihr Euch in den letzten Tagen und Wochen so erlaubt habt, das ging selbst mir irgendwann zu weit. Zum einen wurde in Euren Spamkommentaren doch immer wieder nur das gleiche beworben, zum anderen wurde es rein quantitativ einfach zu viel. Da half selbst die Erkenntnis nicht weiter, dass die meisten davon von einer IP-Adresse stammten. War die blockiert, kam alles von einer anderen.

Habt ihr eigentlich keine Evaluation bei Eurem Tun? Es ist doch kein einziger Eurer Kommentare hier oder in meinen beiden anderen Blogs online gegangen, Eure Aktivität war doch so sinnlos. Der einzige, der sie gesehen hat, war ich; meine Resistenz gegen Online-Werbung ist aber sehr groß.

Nachdem Euch auch kein Captcha abgehalten hat, werden jetzt andere Seiten aufgezogen. Mal sehen, was nun passiert. Ich wünsche Euch ein schönes, wenn auch sinnloses Wochenende (Sind Wochenenden nicht sowieso meist mit sinnlosen Aktivitäten gefüllt?).

Liebe Grüße

DirkNB

Umweltschutz erzeugt Spam

‚Komische Schlagzeile‘, wird sich jetzt vielleicht der eine oder andere denken. Aber es scheint etwas dran zu zu sein. Wie jeder andere gute Blog bekommt auch rundumgenuss.de auf diverse Artikel Spam-Kommentare. Das ist nicht schön, aber da muss man wohl durch.

Was auffällt, ist, dass der Artikel “1 Stein, 1 Kalk, 1 Bier” …“ unverhältnismäßig oft von Spam belästigt wird, so dass ich mich frage, was an ihm so besonderes ist. Die Antwort wäre einfach, wenn ich sagen würde, es liegt an dem CO2-neutral-Logo, dass in dem Artikel drin ist. Schließlich ist es der einzige, wo es so direkt verwendet wird. Aber auf allen anderen Seiten ist es auch drauf (siehe unten links).

Na, mal sehen, ob dieser Beitrag auch überdurchschnittlich viel Kommentar-Spam erzeugt.

CO2-neutral - Einkaufen und Angebote bei kaufDA.de

Lustiges Dosenfleisch

Spam, also die unverlangt zugeschickte E-Mail, ist für viele ein Graus. Sie nervt, raubt Zeit und ist einfach nur öde, seien es nun Potenzpillen, anatomische Verlängerungen, Geld, HDTV-Empfänger und vieles andere mehr. Dank langjähriger Erfahrung gelingt es doch immer besser, sie zu ignorieren. Aber manchmal sollte man es damit nicht übertreiben.

Der Blogger an sich kennt Spam auch von der Kommentarfunktion her, vor allem, wenn er dieses recht offen zulässt. Einige Spamkommentare erreichen mir hier und im herdnerd.de mittlerweile täglich. Normalerweise lösche ich sie kommentarlos und keiner kriegt etwas davon mit, aber einen habe ich jetzt drin gelassen, ganz bewusst.

Der Kommentar passte so gut zum Artikel. Erst der Kommentar:

Jean schrieb:
26.03.2011 at 21:35 Aufschlussreicher Post. Sicher kein Fehler, sich mit der Thematik intensiver auseinander zusetzen. Ich werde gewiss auch weitere Artikel lesen.

Freut mich, wenn ich doch mal ein so wichtiges Thema angeschnitten habe:

1 TL Konfitüre

Für ein Rezept brauche ich einen Teelöffel Konfitüre. Ob ich dafür einfach nur einen Berliner schäle?

Das ganze ist im Herdnerd-Blog passiert. Wer’s nicht glaubt, guckt hier.

Eine Dose Spam ist aufgegangen

Wow, irgendwo muss in den letzten 24 Stunden ein Glas aufgegangen sein. Soviele Spamkommentare hatte ich noch nie auf einmal: 54 in 24 Stunden. Normalerweise bewegt sich diese Zahl so bei einem pro Tag, manchmal auch tagelang nix.

Hat da irgendeiner die gleichen Erfahrungen gemacht?

Spam adé

Wie in den Medien zur Zeit kursiert, ist der Internetwirtschaft ein großer Schlag gegen die Spam-Versender gelungen, nachdem die Server eines kalifornischen Providers vom Netz genommen wurden (u.a. hier). Zu lesen ist u.a., dass das Spam-Aufkommen auf bis zu einem Achtel gefallen ist. 

Ein Blick auf die Spam-Statistik meines Dienstrechners (in den letzten 30 Tagen knapp 500 Spam-E-Mails am Tag) zeigt, dass da wohl wirklich was dran ist. Die letzten zwei Tage (Mittwoch und Donnerstag) werden mit nur noch ca. 250 Spam-E-Mails pro Tag ausgewiesen. 

Mal sehen, wann das ursprüngliche Niveau wieder erreicht wird. Oder ob noch mehr solche Schlage gegen die Spam-Versender gingen.