Korrektur

Im letzten Artikel “Uhr-Placebo” brachte ich zum Ausdruck, dass mich dieses Uhrumgestelle im Frühjahr und im Herbst überhaupt nicht stört. Im Gegenteil. Aus heutiger Sicht muss ich mich korrigieren.

Mir geht das Uhren umstellen doch auf den Geist. Mein Schlafrhythmus geht durcheinander, meine Konzentration lässt nach, kleinste äußere Einflüsse regen mich auf. Wobei das nicht ursächlich direkt an der Zeitumstellung liegt.

(weiter im Gernot-Hassknecht-Stil) ABER DIE ART UND WEISE, WIE VIELE ANDERE MEDIEN (privat wie öffentlich-rechtlich) DIESES NULLTHEMA ZUR KATASTROPHE HOCHSTERILISIEREN UND IN FORM EINER SELBST ERFÜLLENDEN PROPHEZEIUNG DEN LEUTEN IHRE PROBLEME EINREDEN GEHT MIR DOCH GEHÖRIG AUF DEN SACK!

Uhr-Placebo

Das große Thema im Moment in den Medien: Die Umstellung der Sommer- auf die Winterzeit. Selbst in diesem Blog wird darüber geschrieben! Der Hälfte der in diversen Umfragen Befragten ist das Umgestelle lästig. Eine Reihe von Menschen hat wohl sogar gesundheitliche Probleme durch die Zeitumstellung.

Über unsere Ernährung hat mal jemand gesagt: “Das Ungesündeste an unserem Essen sind die schlechten Gedanken darüber.” Soll heißen: Wenn einer genau weiß, dass ihm die Zeitumstellung auf den Geist geht, dann tut sie es auch. Ich sage mir aber: “Schön! Eine Stunde länger schlafen.”, und habe (zumindest) mit der herbstlichen Umstellung sowas von keine Probleme.

Liebe Zeitumstellungskritiker, bringt mal etwas “Laissez-faire” in Euer Leben, genießt selbiges mehr, erfreut Euch am Kontrollverlust und denkt mal an die wirklich wichtigen Sachen, dann fragt ihr Euch sehr bald, warum das mit der Umstellung nicht jeden Monat gemacht wird. Ende der Durchsage.

P.S.: Vielleicht gibt’s auch einfach nur zu viele Uhren.