Die Klingeltonwerbung kann einem ja manchmal auf die Nerven gehen, aber da sie doch zu Zeiten und auf Sendern läuft, die im normalen Fernsehkonsum des Autors nicht vorkommen, hält sich die Belastung damit in Grenzen. Aber Klingeltonwerbung hat auch einen Nachteil: Sie ist sehr einseitig und nur auf Handys und deren Besitzer/-innen ausgerichtet. 

Da hätte ich doch eine neue Geschäftsidee, die mir heute Mittag zusammen mit dem Essen gekommen ist. Diese Idee spricht eine Zielgruppe an, die mindestens genauso zahlreich wie die händyverrückte Jugend: Hausfrauen und -männer, die gern in der Küche stehen und sich für diesen Lebensbereich etwas leisten wollen. Das eintönige „Kling!“, dass durch immer mehr Küchen schallt, könnte man doch so ähnlich wie bei den Klingeltönen neu vermarkten: Ich meine das „Kling!“ der Mikrowelle. Warum gibt es eigentlich dafür noch keine downloadbaren neuen Töne?

Für Mikrowellen, in denen viele Fertiggerichte zubereitet werden, empfiehlt sich vielleicht der Ton aus der Optikerwerbung:

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