Jubiläen kennen kein Alter

Da wäre mir doch beinahe ein Jubiläum aus den Augen gefallen. 😉 Aber wozu gibt es elektronische Kalender, die einen erbarmungslos jedes Jahr aufs neue an den Ablauf der Zeit erinnern. Wobei manchmal die genaue Jubiläumsabhandlung gar nicht zu einfach ist, vor allem, wenn der Jubilar eine wöchentliche Radiosendung ist und der Ehrentag nicht auf den Sendetag fällt.

So ist es auch in diesem Jahr. Das Jubiläum war gestern, die Sendung heute. Am Mittwoch, den 07. August 1996 ging zum ersten Mal das Genießermagazin über die Frequenzen von NB-Radiotreff 88,0. Damals hieß die Sendung noch „Betthupferl“, heute kennen wir sie unter „RundumGenuss“. 14 Jahre mache ich den Kram schon. Wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lassen, fange ich doch ein wenig mit dem Grübeln an. Ein paar Mal wollte ich die Sendung schon einstampfen, aber seit ein paar Jahren hat sich mein Verhältnis zu ihr stabilisiert. Ist eben doch fast wie eine Ehe. 😉

Ich weiß nicht, ob ich das Genießermagazin nochmal 14 Jahre lang machen werde, aber noch macht es Spaß, so wird es also noch ein paar Folgen davon geben. Und als mittlerweile dienstälteste regelmäßige Sendung bei NB-Radiotreff 88,0 hat man ja auch eine gewisse Verantwortung. 😉

6 Gedanken zu „Jubiläen kennen kein Alter“

  1. Da möchte ich Dir ganz herzlich gratulieren! 14 Jahre sind ja kein Pappenstiel! Da steckt eine Menge Energie und sicher auch viel Liebe drin. Sonst wäre es kaum möglich gewesen. Ganz zu schweigen von der Arbeit! Arbeit, gepaart mit Liebe, ist ja auch nicht so schlecht, oder? Weiterhin viel Erfolg!

    1. Danke, danke. *rotwerd*

      Die viele Arbeit ist schon ein Problem. Man glaubt gar nicht, wieviel Arbeit/Zeit in solchen 2 Stunden pro Woche stecken. Ich überlege zwar immer wieder, dies zu rationalisieren, aber irgendwie klappt das nicht. Vielleicht sollte ich mir mal Unternehmensberater ins Haus holen. 😉

  2. Das ist doch keine schlechte Idee! Aber, ob es dann noch das ist was es sein sollte? Ich habe mit Unternehmensberater nur schlechte Erfahrungen gemacht. Erst fragen sie die Leute aus, dann lassen sie wesentliches weg und was rauskommt ist dann nur noch Frust. Lieblos, herzlos und nichts besonders mehr! 0815 eben 😉

    1. In Anlehnung an ein bekanntes Zitat: Unternehmensberater sind die Ursache der Probleme, für deren Lösung sie sich halten.
      Ich durfe auch schon mal welche Erleben. Zählt es als schlechte Erfahrung, wenn deren Einsatz nichts gebracht hat (außer die Kosten dafür)?

  3. Natürlich! Auch das ist eine schlechte Erfahrung! Allerdings meinte ich mehr die Arbeitsplätze, die es kostet. Die zurückgebliebenen müssen dann diesen Arbeitsplatz ausfüllen. Keiner kann seine eigentliche Arbeit mehr richtig tun und es ist der reinste Kampf, der uns alle so fertig macht! Es leidet der Service und die Qualität! Darum bekommen wir immer mehr Schrott als „made in germany“ vorgesetzt. Das war einmal ein Qualitätssiegel, heute ist es nur noch, ein eventuell im Ausland gefertigtes Produkt.

    1. Erfreulicherweise ging es bei meinem Kontakt mit den Unternehmensberater nicht um Personaleinsparungen, sondern um eine Effektivierung der Arbeit. Daran erkennt man übrigens, dass das Ereignis schon eine Weile her ist. Früher haben sich diese Firmen noch um so etwas gekümmert. Heute gucken die doch wirklich nur noch, welche Stellen abgebaut werden können. Aber das ist die Grundregel des Kapitalismus: mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld verdienen. Das Prinzip gilt eben auch für Unternehmensberatungen. Anstatt Managementfehler zu korrigieren (welches Management lässt sich auch gern Fehler nachweisen?) wird einfach nur Personal entlassen.

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