Quelle der Erleuchtung

Was gehört zu einem gemütlichen, romantischen Abend? Neben vielen Accessoires wird das ruhige Licht einer Kerze immer gern als Antwort auf die Frage angegeben. Aber Kerzen sind gefährlich! So verwunderte es mich nur kurzzeitig, auf dem Boden einer Kerze im Glas eine „Brennanleitung“ zu finden. Hoffentlich kann die Kerze lesen, damit sie sich daran hält, oder muss man als Wachsuser die Kerze auf der Basis dieser Anleitung vor dem Anzünden briefen?

Das genaue Studium brachte teilweise Aufklärung. Augenscheinlich galt die „Brennanleitung“ nicht der Kerze selber, sondern deren Entzünder. So fand sich das Verbot, die Kerze bei Zugluft zu betreiben genauso darunter, wie der Hinweis, sie im selbstleuchtenden Zustand nicht aus dem Auge zu lassen. Abgeraten wurde auch, das Glas, in dem sich das Wachslicht befand – als ob es nicht hart genug wäre, allein zu stehen -, nach einiger Betriebszeit wegen Aufheizung nicht anzufassen.

Apropos Glas. Das hat eine gewisse Höhe. Aber das einzige, was der „Brennanleitung“ wirklich fehlt, ist eine Hilfestellung, wie man die Kerze unfallfrei anzünden kann, wenn sie zu mehr als der Hälfte verbraucht ist und man nicht mehr so einfach an den Docht kommt.

4 Gedanken zu „Quelle der Erleuchtung“

  1. Falls es Dir hilft, ich habe ein Stabfeuerzeug. Da kann man sich die Finger nicht verbrennen. Es gibt natürlich auch lange Zündhölzer, die aber im Verhältnis zum Feuerzeug sehr teuer sind. Stabfeuerzeuge gibt es schon zum Preis von 2 € und man kann sie nachfüllen. Zu einem romantischen Abend gibt es allerdings auch noch eine Menge andere Dinge! 😉

    1. Tja, wenn man das technische Knowhow hat, ist es leicht, über die Unfähigkeit anderer zu lästern. Ich muss jetzt aber Geld in die Hand nehmen und es investieren.
      Augenscheinlich fehlte auf der Verpackung noch der Warnhinweis: „Vorsicht! Der Kauf dieser Ware zieht weitere Investitionen nach sich.“

      😉

      Sicher gehört zu einem schönen Abend mehr als nur eine Kerze auf dem Tisch, aber ein essentieller Bestandteil ist sie schon.

  2. Ich tendiere auch eher zum neumodischen Stabfeuerzeug. Der Erwerb von Kaminhölzern vor einiger Zeit stellte sich als Ansammlung diverser bengalischer Fackeln heraus. Ein Blick auf das Herstellungsland ergab, dass es sich um unsere Freunde aus dem ganz fernen Osten handelte, die wohl mit den Zündhölzern an ihre Vergangenheit als Erfinder des Feuerwerks erinnern wollten. Also erweist sich das Stabfeuerzeug, bei dem man aber auch nicht am Euro sparen sollte, als sichere Alternative.

    1. Für mich stellt sich mittlerweile das Problem nicht mehr. Selbst werde ich mir Kerzen im Glas nicht kaufen. Und allen potenziellen Geschenkspendern sollte ich mittlerweile klar gemacht haben, dass ich Duftkerzen (und darum handelt es sich ja meist) sowieso nicht ausstehen kann, da ich von denen (wie von vielen künstlichen und intensiven Düften – auch Räucherstäbchen & Co.) immer Kopfschmerzen bekomme …

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