Dieter (schwärmt): „Meine Frau ist ein Engel.“
Manfred: „Meine lebt noch.“

Mancher Kassenpatienten würde gern mal wie ein Privatpatient behandelt werden. Schnellere Terminvergabe, Chefarztvisite, Einzelzimmer im Krankenhaus … und was es sonst nicht so alles für Vorteile gibt. Das besondere an unserem Gesundheitssystem ist aber, dass der Kassenpatient mehr für seine Gesundheit zahlt als der Privatpatient, zumindest, solange er nicht krank wird.

Von einem Automobilclub – der mit den Engeln (s. o.) – erhielt ich jetzt ein unschlagbares Angebot, wo ich ernsthaft überlege, darauf einzugehen. Für nur 12,80 € im Jahr(!) passiert folgendes: „Sie genießen weltweit den Status eines Privatpatienten.“ Deutschland gehört doch auch zu weltweit, oder?

Die Sache hat natürlich einen Haken: Man muss Mitglied des Clubs sein. Zusammen mit den Mitgliedsgebühren kommen wir aber auf die Summe von unter 95 €/Jahr, für die man keine private Krankenkasse finden dürfte, die das auch nur im Monat berechnet. Jetzt fehlt nur noch das Gehalt, das es einem erlaubt, aus der gesetzlichen aus zu treten.

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