Ohje, die Überschrift ist aber auch mal wieder so meta und vieldeutig … Und da ist der 7.10. als „Republik-Geburtstag“ noch gar nicht mal mitgezählt. 😉 Aber sowas fällt einem als leicht zahlenfetischisierender, gelernter DDR-Bürger dann auch noch ein/auf. Aber weil es sich hier nur um mich dreht, soll das auch für die Überschrift gelten. 😉

Das einfachste zum Anfang: Die Stimmung. Die liegt gerade bei 7 von 10 Punkten. Lagerkoller macht sich – auf niedrigem Niveau – langsam breit. Außerdem gab es heute „Zuwachs“. Das Nachbarbett ist jetzt auch belegt. Er ist vermutlich Gallier. Appendix. Ich fürchte, wir werden die nächsten Nächte in einen Baumsägewettbewerb einsteigen. Haben die Gallier nicht seinerzeit Bäume mit der Handkante gefällt? Na, mal sehen, was kommt. Vielleicht bleibt er ja auch noch heute Nacht in der Aufwachstation und kommt erst morgen wieder. Dann habe ich noch eine ruhige Nacht.

Wie zählt man eigentlich Tage im Krankenhaus? Die Ärzte zählen offenbar gern in „Tagen nach OP“; was passiert nur, wenn die OP morgens oder alternativ abends stattfand? Patienten werden wohl auch „Tage nach Einlieferung“ zählen. Oder „Tage bis Entlassung“, wenn das dann irgendwann feststeht. Und: Fängt man beim Zählen mit Null oder Eins an? Schau’n wir mal.

Heute ist mein – so hörte ich es in der Visite – 7. Tag nach der OP, letzten Dienstagabend kam ich unters Skalpell. Mit der Einlieferung am Sonntag davor bin ich den 10. Tag im Hause. Und wenn es sich bewahrheitet, dass ich vor dem Wochenende noch entlassen werde, also am Freitag, dann bin ich am 7. von 10 Tagen, die ich nach der OP im Krankenhaus verweilen durfte. Zahlenfetisch befriedigt.

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