Bald ist es soweit, ein neues Internetangebot geht online – und es wird bunt. Lange habe ich es vor mit her geschoben, gut anderthalb Jahre gehe ich schon mit der Idee schwanger. Aber endlich ist der Knoten geplatzt.

Das Hauptproblem: Jedes Internetangebot muss ja ein wenig nach was aussehen, aber genau da liegt auch der Haken: Meine grafischen Fähigkeiten sind leider nicht so besonders. Aber endlich hatte ich sowas wie eine Idee. Sicher – sie ist ausbaufähig, aber wenigsten hatte ich mal eine. Im Moment wird aber hauptsächlich PHP programmiert. Einige Nüsse gab es da schon zu knacken, zumal ich gewisse Vorstellungen habe, was das Internetangebot leisten soll. Vordergründig werde ich darin Fotos, die ich gemacht habe und weiter machen werde, präsentieren. Da ich aber faul bin, will ich natürlich nicht selber jedes Bild in ein darstellungsfähiges Format bringen; das soll schon automatisch passieren.

So gilt es also nicht nur, die eigentliche Webseite, sondern auch einen Hintergrundsdienst zu programmieren. Das erste ist grafisch aufwendiger, beim zweiten liegt’s eher im Quellcode. Aber ich bin guter Hoffnung, dass ich zum 1.11.2008 online gehen kann. Näheres unter www.dpbild.de und natürlich hier.

Speisekarten sind das Aushängeschild jedweder gastronomischen Einrichtung, wobei es dabei gleichgültig sein sollte, ob 5-Sterne-Restaurant oder Imbissbude. Und gerade, wenn man sich neu auf den entsprechenden Markt begibt, legt man sich doch gerade auch bei den Aushängeschildern mächtig ins Zeug.

Unter dem Namen PicNic eröffnete vor einiger Zeit ein neuer Pizzaservice in den alten Räumlichkeiten von Pronto seine Pforten. Schön auch, dass die Werbeagentur für die Menükarten gleich nebenan sitzt. Bemerkenswert ist nicht nur, dass auf der Karte nicht weniger als 20 Rechtschreib-, Tipp- und Grammatikfehler zu finden sind, so mancher Grafiker wird beim Anblick des zum Teil typografischen Desasters spontan an Berufsaufgabe denken.

Allerdings steht Buchstabensalat oder -suppe nicht mit auf dem Plan. Das Internetangebot sieht da noch richtig gut gegen aus, scheint aber von einer größeren Kette zu kommen, aber weder das Impressum, noch der Registrierungseintrag bei der Denic entsprechen den Regeln der entsprechenden Gesetzgebung.

Ein wenig Feinschliff bedarf es also noch. Aber ansonsten wünsche ich dem neuen Pizzaservice alles Gute.

Der wievielte ist das eigentlich? In meinem Menükartenhalter finden sich mittlerweile 15 Faltblätter. Davon ist einer aber nur von einem Getränkedienst, ich weiß aber, dass ich von einem Anbieter keine Karte habe. Also ein Anbieter pro 4400 Einwohner. Lohnt das?

Die Vielfalt an der Käsetheke kann überwältigend sein. Genauso vielfältig wie die Sorten und Arten, die Ausgangsstpffe und Gewürze sind auch die Preislagen und die Geschmäcker. Frischkäse, Weichkäse, Sauermilchkäse, Schnittkäse, Hartkäse, Rohmilchkäse, Schimmelkäse, Blauschimmelkäse, Rotschmierkäse, Molkenkäse usw. usf.

Ob man Schmelzkäse wirklich zu den Käsespezialitäten zählen soll, ist sicherlich diskussionswürdig. Solange er entsprechend gekennzeichnet wird, soll es ihn geben.

Da stellt aber eine bekannte milchverarbeitende Firma, nennen wir sie „Tiefsee“, einen bereits in Scheiben geschnittenen „Käse“ namens „Sandwich Scheiben“ her und bewirbt ihn („Soooo dick müssen die Scheiben sein!“ Mit der Geste zur Äußerung „So kalt war das Wasser!“). Das Produkt besteht zwar aus Käse, aber eben nicht nur. In der Sorte „Emmentaler“ sind sogar 25% Emmentaler drin. Der Rest ist ein undefinierter Käse, Magermilch und Magermilchpulver, Schmelzsalze, Butter u.a.

Ich glaube, wir können froh sein, dass nicht auch noch Analogkäse dabei ist.

Manchmal habe ich ja den Verdacht, dass ich einen etwas ungewöhnlichen Geschmack habe, auch und vor allem auf kulinarischem Gebiet. Freunde bestätigen das sicherlich, zumindest teilweise. Zumindest scheint mein Geschmack am Mainstream vorbei zu gehen. Mir fällt das immer mal wieder auf, gelegentlich fließt sowas dann auch hier ins Blog ein, wie meine Suche nach dem Bezug von frisch zubereitetem Gyros.

So möchte ich hier eine weitere kulinarische Suchanfrage stellen. Bei meinem Streifzügen durch die hiesigen Supermärkte und Discounter vermisse ich eine leckere Wurstsorte auf das schmerzlichste: Krakauer. Möglichst im Stück. Ich meine nicht die kleinen Würste, die man ähnliche wie Bockwürste im heißen Wasser erwärmt und dann ins Brötchen klemmt (wobei mich die durchaus auch interessieren würden). Ich meine die dickere Wurst, die als Aufschnitt genutzt wird.

Wobei: Nicht jede ist gleich gut. Ich habe schon Krakauer erworben und gegessen, da war aber irgendein Gewürz dran, dass den Geschmack dominierte, dass ich aber nicht mag. Es geht aber auch ohne dieses, und diese Wurstspezialität meine ich.

Wer kann also helfen?

Regionale Produkte in unseren Supermärkten: Eine tolle Idee, wie ich finde. Aber manchmal ist es schon komisch, wie das passiert. Da werden hier in der Region, auch mit regional erzeugten Zutaten, Produkte produziert und sogar deutschlandweit (wenn nicht weiter) vertrieben, aber kein Hinweis auf die regionale Herstellung (auch nicht hier in der Region). Auf der anderen Seite gibt es auf regional getrimmte Produkte, die es beim genauen Hinsehen gar nicht sind. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kunden einer großen Handeskette Fleisch und Wurstwaren der Metzgerei „W. Brandenburg“ aus Frankfurt am Main(!) gekauft haben, weil sie dachten, die Produkte kommen aus dem ähnlich benamsten Nachbarland. Übrigens stellt diese Metzgerei auch Rügenwalder Teewurst her … Kein weiterer Kommentar.

Doch zurück zu den positiven Beispielen: Regionale Produkte von regionalen Erzeugern und Produzenten. Eine Handelskette hat dafür sogar eine eigene Handelsmarke eingeführt und verkauft unter „Unser Norden“ regional hergestellte Produkte: Fischkonserven, Kartoffelprodukte, Marmeladen, Gebäck und vieles andere mehr. Da kann ich mir den regionalen Bezug auch vorstellen: Von der Erzeugung, der Ernte oder dem Fang bis zur Verarbeitung alles hier im Norden passiert. Da freut sich das Lokal- bzw. Regionalpatriotenherz, auch, wenn es feststellt, dass das eine oder andere aus Schleswig-Holstein kommt und nicht aus Mecklenburg-Vorpommern.

Allerdings scheint man bei der Handelskette etwas zuviel in die Marke packen zu wollen: Zumindest wusste ich noch nicht, dass man in den beiden nordischen Bundesländern auch Cashew-Nusse, Bananen oder Kaffee anbaut und erntet. Das verwässert die Marke wieder sehr stark und man macht sich Gedanken, ob die anderen Produkte wirklich komplett aus unserem Norden kommen.

Anti-Viren- und Security-Programm für den Rechner sind heutzutage wohl die wichtigsten Softwareprodukte, die man auf seinem Rechner installiert. Allerdings sind sie auch sehr „systemnah“, graben sich also tief ins Betriebssystem ein und verursachen dort gern einmal Probleme, sei es bei der Installatione, bei der Deinstallation oder beim beides verbindenen großen Update. Wobei ich da nicht die kleinen Virendefinitions- oder so ähnliche Updates meine, die die Software im HIntergrund von allein erledigt. Ich meine die wirklich großen Updates, wo man von seinem Software-Anbieter eine CD oder einen Download-LInk zugeschickt bekommt und man die Sicherheitssoftware neu installiert. 

Bei mir war es heute so weit. Der Anti-Viren-Dealer meines Vertrauens offerierte mir die neue Softwareversion zum Download. Die 85 MB zu downloaden erwies sich als einfach. Die Zeit reichte nicht mal zum Zubereiten eines Tees oder eines anderen beruhigenden Getränks. Der Sonnenschein vor dem Fenster beflügelte meinen Jugendlichen Leichtsinn und ich startete, mir nichts böses denkend, das Setup-Programm. Aber dann kamen sie, die bösen Gedanken, wie die Koyoten fielen sie über mich her … Mein Rechner ist ja auch nicht mehr der neueste, die Betriebssysteminstallation (WinXP) manchmal schon etwas wacklig und auch schon Jahre her. Und dann entreiße ich ihm mitten im laufenden Betrieb den Schädlingsfilter und setze einen neuen ein. Mein einziger Gedanke: ‚Hoffentlich geht das gut!‘ Ich lauschte auf jedes Laufwerksgeräusch, auf jedes „Pling“ und sah auf jede Anzeige. 

Aber es ging alles gut. Nach dem planmäßigen Neustart lief alles nach wie vor gut, wenn nicht besser. Es gibt eben doch noch gut programmierte Software. 😉

Google hat es mal wieder getan: Die Leute überrascht. Zumindest ein wenig. Herausgekommen ist diesmal ein Browser namens Chrome. Aufgeräumt wirkt er auf jeden Fall (dieser Artikel ist übrigens in einem Chrome-Fenster erstellt worden), große Neuartigkeiten sind nicht zu finden, wohl aber eine zügige Arbeitsweise.

Abzuwarten bleibt, ab Chrome ein Nischenprodukt bleibt, Mozilla Firefox angreift oder es irgendwann gar mit dem Internet Explorer aufnimmt.

UPDATE 1: neubrandenblog.blog.de ist mit Chrome nicht darstellbar, wie alle Blogs unter www.blog.de Da hat Google wohl noch was zum Nachbessern. Da bin ich ja froh, das dieses Blog auf eigenem Server läuft. 😉

UPDATE II: Nach einem Update klappt auch die Darstellung von blog.de u.ä. Sicherheitslücken sind wohl auch behoben und Chrome hat auch schon einen messbaren Marktanteil. Gratulation.

Liebe Deutsche Telekom,

Ihr habt Euch wirklich einen der bewegendsten Momente im englischen Fernsehen für Eure aktuelle Werbekampagne ausgesucht: Paul Potts Auftritt in einer Castingshow. Bewegende Musik, hinreißende Stimme, große Emotionen. Nicht nur, wer die originale Geschichte kennt, ist gerührt. Nicht nur im Fernsehen ist er zu sehen, auch im Internet schmettert Mr. Potts einem sein Lied entgegen.

Eine kleine Bitte hätte ich: Zieht den Spot bitte schnellstmöglich zurück. Er nervt mittlerweile höllisch, das ist schon kurz vor Imageschädigung. Besonders störend ist er, wenn man einen Livestream startet und dann das Radio- bzw. Musikprogramm und den Spot gleichzeitig hört. Im Fernsehen ist er für mich zur Zeit der Nr.-1-Spot zum Umschalten. Und das hat noch nicht mal Waschmittelwerbung geschafft.

Also bitte, bitte, bitte, liebe Deutsche Telekom. Befreit Mr. Potts und macht mal wieder was neues. Danke!