18. Mai / 01. Juni 2008

Die beiden Tage, jeweils Sonntage, stehen für die nächste anstehende Wahl: Die Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg. Und ich bin mir noch nicht im klaren, wen ich wähle. Aber es ist ja auch noch ein bißchen hin.

Seit meinem 18. Lebensjahr bin ich zu jeder Wahl gegangen und habe meine Stimme abgeben. Ich habe mich vorher ein wenig über das informiert, was da zur Wahl stand, wobei ich aber nicht so weit gegangen bin, dass ich Wahlprogramme oder -reden angehört habe, aber ich habe auch Wahlwerbung ignoriert. So kam es dann, dass ich nicht immer das gewählt habe, hinter dem ich voll und ganz gestanden habe, sondern manchmal (bzw. meist) das kleinere Übel.

Bei der anstehenden Wahl weiß ich (noch) nicht, wen ich wählen soll. Selbst der gedankliche Ansatz mit dem kleineren Übel hilft das erste mal nicht weiter, da ich noch kein Übel gesehen habe, dass klein genug ist, damit ich es akzeptieren kann …

Aber noch ist etwas Zeit. Und gewählt wird erst am 18. Mai. Über wählbare Hinweise wäre ich mehr als dankbar.

Kann etwas gleichzeitig in und out sein? Ja!

Zeitung lesen bildet nicht nur, es ist auch immer wieder amüsant. So geschehen in der heutigen Ausgabe des NK (24.01.08, NZ, Seite 18, rechte Spalte). Quelle der guten Laune ist die In & Out-Liste von Jonas (15). Er schreibt, dass er Leute total out findet, die immer das Neueste haben wollen, um angesagt zu sein. Ein paar Zeilen oben drüber stellt er aber fest, dass im Moment richtig in die engen Hosen für die Mädchen und Jungs sind, die es jetzt überall zu kaufen gibt.

Sehe nur ich da einen Widerspruch?

„Fische bitte nicht füttern und nicht an die Scheibe klopfen!“

Das Rauchverbot im Land, so richtig und schön ich es finde, treibt doch manchmal recht eigentümliche Blüten. So leben die Raucher im Eiscafé Venezia im Marktplatzcenter mittlerweile als wohl seltene Rasse hinter Glas. Vergleiche mit Aqua- oder Terrarien drängen sich da förmlich auf.

Wenn ich mir die Sache richtig betrachte, fehlt da an den Glasscheiben nur noch ein Schild oben geheadlineten Inhalts.

Jeder Dritte hat noch D-Mark

Auf einer Webseite las ich, dass noch etwa ein Drittel der Deutschen D-Mark zu Hause hüten, 12% sogar mehr als 100 DM. Jeder fünfzigste hat mehr als 500 DM in Münzen und/oder Scheinen. Da stellt sich mir die Frage nach dem Sinn.

Ok, ich muss zugeben: Ich habe auch noch D-Mark zu Hause. Genauer: Eine DM, die ich als Einkaufswagen-Chip mit mir rumtrage. Insofern bin ich auch nicht ganz ohne Schuld. Aber wozu hat man heutzutage noch hunderte D-Mark zu Hause? Wer ist denn hier der irrigen Annahme, dass die D-Mark nochmal wieder kommt? Einzig die Tatsache, dass der D-Mark-Besitzer Numismatiker ist, würde ich als Begründung gelten lassen.

Aber soviel Numismatiker gibt es nicht, die sage und schreibe (lese und bloge) 14 Milliarden DM horten. 14 000 000 000 DM.

Wer ist Jahn Sport?

Manchmal sind es doch Kleinigkeiten, die einen erheitern. Am 9.12.07, Seite 4, unten links, und am 16.12.07, Seite 5, oben rechts, fand sich im Vier-Tore-Blitz eine Anzeige für ein volksmusikalisches Konzert. Dazu kann man ja stehen wie man will und es soll auch nicht der Sinn dieses Beitrages sein. Interessant war die Termin- und Ortsangabe dieses Konzertes.

Wenn jemand bzgl. Neubrandenburgs vom F.-E.-Ring, dem L.-v.-B.-Ring oder W.-B.-Straße spricht oder schreibt, so weiß eigentlich fast jeder, dass es um Friedrich Engels, Ludwig van Beethoven oder Willi Bredel handelt. Bei der Ortsangabe J.-S.-Forum stellt sich also die Frage: Wer ist Jahn Sport?

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