Nichts ist so alt, wie die Milch vom letzten Jahr

Da staunt der Laie, der Fachmann wundert sich und der Blogger ist ein wenig stolz. Die Medien werden heute (taz schon gestern) von einer Milchnachricht überschwemmt. Ein großer Skandal! Es gibt keine frische Milch mehr bei vielen Supermärkten und Discountern.

Ein großes Einschießen auf das Thema bei der taz, einem taz-Kommentar, der Süddeutschen, der Welt und vielen anderen.  Auch der Rundfunk und sicherlich auch das Fernsehen berichten.

Hochinteressant in dem Zusammenhang ist der taz-Kommentar und dessen Titel, vor allem, wenn man ihn mit einem hiesigen Blog-Eintrag vom 22.12.2008(!) vergleicht und einen Gedankenstrich sowie ein umstrittenes Apostroph ignoriert.

4 Gedanken zu „Nichts ist so alt, wie die Milch vom letzten Jahr“

  1. Ja, da hast du nen richtigen Riecher gehabt 😉
    Wichtig zu wissen, dass der Verbraucher anscheinend gar keine Chance hat auf der Verpackung zu erkennen, wie die Milch verarbeitet wurde (irgendso eine Vorschriften/Gesetzeslücke). Nur der „Länger frisch“-Hinweis sollte einen stutzig machen! Werde beim nächsten Einkauf mal drauf achten.

  2. Man kann es schon recht gut erkennen. Wenn eine „Frischmilch“ noch länger als eine Woche haltbar ist, dann ist es eine „Längerfrischmilch“. 😉

    Als Milchgourmet (wie es irgendwo bezeichnet wurde) habe ich das gleich nach dem Kauf bemerkt. Mich wundert nur, dass die Medien fast 3 Wochen gebraucht haben, um das festzustellen. Aber ich habe auch schon festgestellt, dass meine hiesigen Artikel immer so 15 bis 20 Tage brauchen, um bei Google zu erscheinen … 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.