Wie versprochen kommen jetzt ein paar Bilder von meinem Freiluftbogger-Ausflug. Ich habe mich mal auf die Blüte am Feldrand konzentriert. Kornblumen, Mohnblumen, Kamille, ein paar Rapsblütenreste usw.

Blütenträume

Bei diesem Bild weiß ich nicht, was es ist. Vielleicht kann ja mal einer eine Info hinterlassen.

Bei den anderen sind o.g. Blüten zu sehen.

Mohn vor Kamille

Kornblumenblüte

Kornblume und Kamille

Unbekannte Blüte vor Stein

Beim unteren Bild wäre eine Identifikation auch noch nötig.

Um die Frage aus der Überschrift aufzugreifen: Ist es nicht herrlich?! Da hat man ein paar Tage frei und kann sein Bloggerspielzeug zusammenpacken (vorher aber alle Akkus aufladen!) und sich einen schönen Platz in der wunderschönen Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns suchen. Bei der Niederschrift dieser Zeilen sitze ich auch gerade genau dort – im Schatten eines alten Nadelbaums (Kiefer?).

Freiluftbloggen

Hier kann man es sich doch richtig gut gehen lassen. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint, Insekten vielerlei Art brummen um einen herum, nur gelegentlich hört man das Vorbeifahren eines landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugs oder die gequälten Pneus eines sportlich gewandeten Radfahrers. Doch schnell ist das vorbei und man ist wieder eins mit der Natur und versucht, die auf einen einprasselnden Sinneseindrücke in wohlfeile Worte zu kleiden, um den geneigten Leser Anteil nehmen zu lassen.

Da dies grundsätzlich schwierig ist, spätestens auch noch den Duft der unweit blühenden Kamille nachvollziehbar niederzuschreiben, sei einzig noch das Bild gezeigt, dass sich mir gerade bietet, wenn ich den Kopf vom Monitor erhebe und einfach nur gerade aus schaue.

Freiluftbloggen - Ausblick

Hier kann man es aushalten. Mal sehen, wie lange Akku und die Fähigkeit anhalten, so umschwärmt zu sein wie lange nicht. 😉 Oder eben die Getränkevorräte zur Neige gehen. Aber einen Blogartikel werde ich sicher noch fertig machen (beim Herdnerd mein heutiges Mittag). Die Naturbilder von dieser Stelle gibt es dann heute Abend. EDGE ist nicht wirklich zum Upload vieler Bilder geeignet. 😉

Feiertage geben dem Menschen, der sie hat, immer mal wieder die Gelegenheit, in sich zu gehen und Sachen zu machen, für die normalerweise die Zeit nicht reicht. Das, was man dann so tut, sollte natürlich zu den äußeren Umständen passen. An stillen kirchlichen Feiertagen ist es zum Beispiel unangemessen, eine Freiluftdiskothek zu organisieren.

So wäre es an diesem Pfingstmontag durchaus von Vorteil gewesen, wenn die Sonne ein wenig präsenter gewesen wäre. Von den angenehmeren Temperaturen spiele ich da vor allem auf das Mehr an Licht an, über das sich jeder Hobbyfotograf meist freut, kommt es denn aus der richtigen Richtung. Bei grauem Wetter ist die Richtung des Lichtes uninteressant, kommt es doch aus allen Richtungen gleich diffus. Trotzdem packte ich den Fotoapparat und das Netbook ein, den festen Vorsatz ergriffen, nicht nur ein paar schöne Fotos zu machen, sondern sie auch gleich von vor Ort ins Netz zu stellen (Technik, die begeistert).

Eine knappe halbe Autostunde, ergänzt durch 3 Fußminuten, von Neubrandenburg entfernt stehe ich dann plötzlich mitten im Wald.

Im Wald stehen

Später habe ich dann den Aussichtspunkt erreicht, Bank, Tisch und Dach in einem steht da ein von den hölzernen Gebilden, die man häufiger an touristisch attraktiven Punkten zu Rast und anderem findet. Der Ausblilck war schön und weitläufig.

Ausblick

Das satte Grün, typisch für die aktuelle Jahreszeit, legte sich wie ein Balsam auf die Seele. Irgendwer meinte mal, grüne Anblicke beruhigen … Ich bin die Ausgeglichenheit in Person.

Rapsfelder

So kennen wir die Landschaft in unserer Gegend. Kleine Dörfchen, eingebettet in Felder, Wälder und Wiesen, natürlich zur Zeit der Rapsblüte leuchtend Gelb gefarbtupft.

Wanzkaer See

Der Wanzkaer See, der dem Aussichtspunkt auch seinen Namen gab, liegt still und leise vor den Augen ausgebreitet. Das Boot mit den Anglern(?) habe ich erst später am Rechner auf dem Bild gesehen. Naja, sie waren auch recht weit entfernt und das Display der Kamera nicht sehr groß. Ohne Zoom sah das so aus:

Wanzkaer See

Die Mecklenburgische Landschaft ist schon schön … Und bei Sonne beinahe unschlagbar. Für alle die, die den Anblick auch mal genießen wollen:

Straße

Diese Straße müsst ihr nehmen. 😉 Es ist die Straße zwischen der B96 kurz vor Weisdin (von Neubrandenburg aus gesehen) in Richtung Blankensee. Am Ende des Waldes (rechts auf dem Bild) befindet sich ein kleiner Parkplatz, da steht dann auch ein Schild zum Aussichtspunkt. Für alle Fachleute:  53°25’21.73″N,  13°11’2.16″O.

 

Solche freien Tage bieten doch immer die Möglichkeit, ins Freie zu kommen. Die Suche nach einem lange nicht mehr besuchten Aussichtspunkt, sein sehr spätes Finden sowie seine Überfülltheit dank Herrentag brachte mich auf diversen Umwegen an den Landgraben. Nicht genau wissend, ob es nun noch Mecklenburg oder schon Vorpommern ist, habe ich trotzdem ein paar schöne Bilder gemacht.

Eins davon ist ein kleines Suchbild. Wo ist mein Auto?

Suchbild

Die weiteren Bilder gibt es in der Galerie. Leider hatte ich nur meinen kleinen (Fotoapparat) mit. Manchmal bin ich doch über die Bilder, die er macht, positiv erstaunt.

Am Sonnabend war ich mal wieder auf unserer sonnenscheinreichsten Insel. Einfach mal etwas Frühling tanken und vielleicht ein paar schöne Bilder machen. Das erste ist, wie ich finde, voller Symbolkraft.

Aber nicht nur ich war unterwegs, wenn auch nicht allein, andere Geschöpfe nutzten auch die wärmenden Strahlen der Aprilsonne.

Sonne ist schön, da stört auch kein Fotograf.

Aber auch die Floristik zeigt deutlich Frühling an.

Bei nachfolgendem Anblick kommt mir ein Buchtitel in den Sinn: „Wege übers Land“. Nie gelesen.

Gegenlichtaufnahmen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Aber manchmal klappt es doch. Die Sonne steht direkt über dem Bild.

Etwas weiter links neben diesem Bildausschnitt fanden sich dann auch noch ein paar Rindviecher, die sich nicht wie die müßigen Wanderer an der Natur nur satt sehen konnten, sondern diese auch gleich zur Eigenmast verzehrten. Frei nach dem alten Bauernmotto: „Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe.“

Der Stumpf

Dieses Bild ist doch von Symbolik fast nicht mehr zu überbieten. Ein kranker, durch Menschenhand getöteter Baum, nur noch als alter Stumpf vorhanden, gibt neuem Geäst eine Grundlage zum Leben. Und nicht nur das. In diesem, sehr pilzfreundlichen Jahr, haben sich auch ein paar wenige dieser Baumbewohner eng an den Stumpf gelehnt. 😉

Das Bild habe ich aufgenommen am Freitag, den 15. Oktober 2010, auf dem Wall zwischen dem Wiekhaus 22 und dem Treptower Tor.

Die Reihe sonniger und leidlich warmer Tage lässt vermuten, dass es wirklich und endlich langsam Frühling wird. Nach dem doch recht langen Winter sei es uns allen auch gegönnt. Aufblühendes Grün und Blütenpracht, das wäre es jetzt! Also schnappte ich mir Fernglas, Fotoapparat und fahrbaren Untersatz und suchte den Lenz …

Wege übers Land

So richtig Frühling scheint es aber noch nicht zu sein.

Man sieht eher etwas Wasser, teils dekorativ in der Landschaft, teils da, wo es nicht hingehört.

Und auch Grünes, wo es nicht hingehört (Miraculix hätte seine helle Freude)

Aber, wenn man genau hinschaut, findet man auch die ersten Spuren des Frühlings.

Und weil es Ostersamstag war, als ich folgendes Bild machte, hier ein Suchbild: Wo ist der Osterhase?

Sie sind noch recht jung. Aber das durchschnittliche Alter der Blogger in Deutschland liegt sowieso unterhalb des gesamtheitlichen Altersdurchschnitts. So ist es auch bei den bloggenden Bäumen. Natürlich bloggen die Bäume nicht selber. Das wäre doch etwas zuviel verlangt von der Natur. Aber sie sind aktiv dabei, geben sie doch Anlass für das lockende Thema dieses Beitrages.

Warum nur sind sie so jung? Die ganze Umgebung sieht jung aus. Nur sehr weit entfernt sind auch ältere Bäume zu sehen. Aber dort gibt es auch junge Technik: Windkraftanlagen. Es ist auch etwas windig, die großen Propeller bewegen sich träge im Wind. Auch ein paar junge Autos sind zu sehen, betagtere Modelle generieren sich als Lieferwagen oder Lkw – für die gab es ja auch keine Abwrackprämie.

Die frische Gegend, die jungen Bäume, die jungen Autos – alles zusammen ergibt den Autobahnparkplatz „Demminer Land“ an der A20 zwischen den Abzweigen Jarmen und Anklam, am Sonnabend nachmittag gegen 16 Uhr, dem Zeitpunkt der Niederschrift dieser Kolumne. Aber warum erzähle ich das alles? Ich will einfach mal ausprobieren, wie es ist, unter freiem Himmel mit Datenstick am Netbook einen Artikel zu schreibe. Es geht und macht Spaß, auch wenn die Sonne manchmal etwas blendet. 😉 Gern hätte ich auch noch ein paar Fotos mit eingebunden (Natur ist ja immer wieder schön), aber mein Funknetz ist recht schwach, nur GPRS, so dass ein Bildveröffentlichen zu lange dauern würde.