Baum-Schichtwechsel

Des Brodas Martin schrieb heute/gestern in seinem Blog bedauerliches bezüglich seines Weihnachtsbaums, worauf ich meine Erkenntnisse bestätigt sah, dass es auch noch einen Tag Anfang Februar gibt, bis zu dem man guten Gewissens seinen Weihnachtsbaum stehen lassen kann. Es ist Maria Lichtmess, ein Tag, der am 40. Tag nach Weihnachten in der Kirche gefeiert wird.

Nun bin ich nicht sehr religionsfest, brauche aber auch nicht das vorzeitig sinnvolle Entfernen des Weihnachtsbaums betrauern, weil meiner doch gewisse Eigenheiten aufweist, die ihn selbst an Ostern oder Pfingsten noch frisch aussehen lassen. So stelle ich mir aber auch mal den 2. Februar als den Termin, wo der Baum wieder in seinem Karton verschwindet. Zumal, irgendwie hat sich da schon was drunter eingeschlichen, was das Wegräumen wirklich nötig erscheinen lässt.

Weihnachtsbaum

Da hat sich doch schon einer reingemogelt, der erst Ende März wirklich gebraucht wird.

Hause unterm Weihnachtsbaum

Der geneigte Leser mag die eigentümliche Lichtsprache dieser Bilder entschuldigen, aber nachts um 1 ist nicht so viel Licht …

Hase unterm Baum

Frohes Fest. Weihnacht, Lichtmess oder Ostern …

Die Natur braucht den Menschen nicht

Der Stumpf

Dieses Bild ist doch von Symbolik fast nicht mehr zu überbieten. Ein kranker, durch Menschenhand getöteter Baum, nur noch als alter Stumpf vorhanden, gibt neuem Geäst eine Grundlage zum Leben. Und nicht nur das. In diesem, sehr pilzfreundlichen Jahr, haben sich auch ein paar wenige dieser Baumbewohner eng an den Stumpf gelehnt. 😉

Das Bild habe ich aufgenommen am Freitag, den 15. Oktober 2010, auf dem Wall zwischen dem Wiekhaus 22 und dem Treptower Tor.