Hilfe! Mailserver!

Dieser Beitrag ist ein kleiner Hilfeschrei, aber es ist nichts ernstes. Aber mich beschäftigt seit einiger Zeit ein kleines Problem und ich werde seiner nicht Herr. Salopp gesagt:

Gesucht wird ein sicherer SMTP-Server, der ohne Passworteingabe funktioniert.

Natürlich weiß ich, dass das ein Widerspruch in sich ist. Aber es gibt da noch ein paar Rahmenbedingungen, die das ganze (hoffentlich) realisierbar machen.

Der SMTP-Server befindet sich in einem Intranet und nimmt nur E-Mails von einem einzigen Rechner mit fester (interner) IP an. Die verschickt er dann aber ins Internet. Die Absender-E-Mail-Adresse ist jedes mal die gleiche und es werden auch immer nur die gleichen 3 E-Mail-Adressen angeschrieben. Der Mailserver, der diese 3 E-Mail-Adressen verwaltet, sollte natürlich die E-Mails nicht als Spam einordnen. Im Idealfall wird übrigens keinerlei E-Mail verschickt. Nur, wenn etwas bestimmtes passiert, verschickt der auslösende Rechner einzelne E-Mails. Im realen Betrieb liegt die Versanddichte statistisch bei unter einer E-Mail pro Tag. Der SMTP-Server muss übrigens unter Windows laufen. Es stehen verschiedene Versionen zur Verfügung – von WinXP, Windows Server 2003 bis Windows Server 2012(?) oder Windows 7 Pro.

Selber probiert habe ich es schon mit dem Virtuell-SMTP-Server von WinXP (lief eine Weile sehr gut, blockiert jetzt aber), JanaServer und hMailServer. Bei letzteren beiden scheiterte ich wohl, weil ich das Prinzip SMTP-Server nicht wirklich verstanden habe (und beim hMailServer an der englischen Bedienoberfläche).

Was ist eigentlich die Grundaufgabe? Ich habe auf einem Rechner eine Software mit technischen Überwachungsaufgaben laufen. Wenn bestimmte Kennwerte bestimmte Grenzen unter- oder überschreiten, kann diese Software eine E-Mail versenden. Bei der Konfiguration, über welchen SMTP-Server diese E-Mail verschickt werden soll, kann ich aber nur eine E-Mail-Adresse (Absender) und eine (IP-)Adresse für den Server eingeben. Ein Port ist wohl auch noch definiert. Es fehlt die doch sehr sinnvolle Passwort-Eingabe für den SMTP-Server. So komme ich zur oben genannten Aufgabe.

Vielleicht gibt es ja auch noch die Möglichkeit, das Passwort irgendwie in eins der Eingabefelder hineinzukodieren. Ich erinnere mich dunkel an FTP-Server, wo man das Passwort auch direkt in den Link auf den Server einbauen konnte, irgendwas mit @ und : oder so. Vielleicht gibt es sowas beim SMTP-Server ja auch.

Für Ideen wäre ich sehr dankbar, ggf. auch für die eine oder andere Hilfestellung oder eine gute Beschreibung der Problemlösung. Danke.

Das ist mir zu fix

Fix hat – wem es noch nicht aufgefallen ist – (mindestens) zwei Bedeutungen. Fixpreis, Fixstern, Fixangebot, … deuten darauf hin, dass es etwas festes, feststehendes bezeichnet. Wobei die Forschung sich ja auch weiter entwickelt. Fixsterne beispielsweise sind gar nicht so fix, wie sie ursprünglich mal angesehen wurden, sondern teilweise recht fix unterwegs. Hier haben wir dann die zweite Bedeutung: schnell.

Die Zeit brachte es, dass ich mir einen neuen PC zulegen musste. Neben seinen alten Macken entwickelte mein Rechner immer neue Eigenheiten, und als er seine Kommunikationsfähigkeit spontan einbüßte, wurde der Schlussstrich gezogen. Ein neues Gerät wurde bestellt, eingebaut und ist mittlerweile einige Wochen in Betrieb. Seither langweile ich meine Umgebung mit der Begeisterung über den neuen Mitbewohner.

Ein Blick zurück: Kam ich früher abends nach Hause, ging mein erster Gang meist direkt an den Rechner (alt). Erstmal anschalten. Danach gab es dann ein leckeres Abendbrot und nebenher infomierte ich mich televisionär über das Weltgeschehen. Kam ich dann zum Rechner zurück, war der hochgefahren und zur Arbeit bereit. Diesen Algorithmus musste ich nach dem Neuerwerb umarbeiten. Jetzt schalte ich ihn erst an, wenn ich auch wirklich mit der Beschäftigung anfange. Die Zeit des bequemen Hinsetzens reicht aus, um die Zeit zwischen dem Anschalten und der anmeldenden Passwortabfrage zu überbrücken. Und dann gehts auch gleich los.

Dabei sei eine kleine Zwischenbemerkung erlaubt: Ich weiß nicht, was die vielen kritschen Stimmen, die mit der Oberfläche von Windows 10 ein Problem haben, eigentlich haben. So groß fand ich die Umstellung nicht (ich komme von Windows 7) und finde sehr viele Ähnlichkeiten. Bei den Einstellungsmöglichkeiten muss man manchmal etwa suchen, aber dafür gibt es eine Suchfunktion und bisher habe ich spätestens darüber alles gefunden. Zugegeben, auch das Startmenü ist etwas lang und damit unübersichtlich. Aber wenn man ein wenig mitdenkt und die Möglichkeiten des Systems nutzt, braucht man das Startmenü eigentlich recht selten.

Aber nicht nur das Starten des PCs geht fix, auch das Runterfahren ist gewöhnungsbedüftig zügig. Da mein Rechner am Schreibtisch und der Schreibtisch im Schlafzimmer steht, war es mit dem alten immer ganz praktisch, wenn man das Ausschalten mit dem Zubettgehen verband. Die Zeit, bis die Monitore wirklich deaktiviert wurden, reichte meist aus, um das Fenster zu schließen, den Wecker zu kontrollieren, das Rollo herabzulassen und die tönende Einschlafhilfe in Betrieb zu nehmen. Dann wurde noch die Bettdecke aufs Bett gelegt und ich mich zwischen diese und das Laken geschoben. Danach wurde es dunkel.

Jetzt reicht das „Restlicht“ der Monitore, nachdem ich auf Herunterfahren geklickt habe, gerade noch dazu, um den Schreibtischstuhl zu verlassen. Danach tapse ich dann durch die Finsternis, wenn nicht noch von irgendwo her ein Lichtschein die Gütigkeit hat, mich an den harten Bettkanten vorbeizuleiten. So hat der technische Fortschritt nicht nur Vorteile und greift doch immer wieder in den Lebensalgorithmus ein.

Gut so. Sonst wäre es ja auch langweilig.

Was Werbung nicht erzählt

Zitieren wir mal eine aktuelle Autowerbung. Überlegt selbst, wo das originale Zitat aufhört:

Hey, digitale Welt! Verbinde mich! Und überrasch‘ mich! Mach mir eine Freude und zieh‘ mit mir um die Häuser! Verschleudere meine Daten! Ist doch egal, wer was von mir weiß.

Smarte Technologien bieten sicher auch viele Vorteile, aber wir bezahlen es mit unserer Vergläserung. Denkt immer daran: Nur Daten, die nicht erhoben wurden, können auch nie missbraucht werden.

Nochmal die Werbung zitiert: „… mit der Connectivity von morgen.“ Das kann man auch als Drohung verstehen.

Feine Sachen – noch besser

Navigationsgeräte sind schon eine feine Sache. Man findet (fast) immer nach Hause, egal, wo man sich wie verfahren hat: Navi an, „zuhause“ anklicken, leiten lassen. Und auch sonst sind sie bei der Zielfindung durchaus gut zu gebrauchen, auch wenn die Routenführung manchmal … aber lassen wir das.

Ein Ziel fehlt aber, soweit ich es beurteilen kann, bei den Navigationsgeräten. Zumindest  habe ich von der Funktionalität noch nichts gehört. Ich fände es manchmal aber Klasse, wenn mein Navi das könnte. Welches Ziel ich da meine? „Ins Blaue“.

Was ich damit meine? Nun, wir kennen den normalen Modus eines Navis: Man gibt ein Ziel ein, das Gerät berechnet die Route nach verschiedenen Kriterien und man folgt dieser. Ab und an fährt man auch mal woanders lang, aber das Navi ist flexibel und berechnet neu. Es gibt auch Systeme, die Alternativstrecken gleich mit anzeigen, inkl. Angaben über längere Fahrtzeit oder Strecke.

Aber manchmal ist ja einfach auch nur der Weg das Ziel und man möchte gewohnte Strecken verlassen. Hier sollte das Ziel „ins Blaue“ ansetzen. Nach der entsprechenden Eingabe setzt sich das Auto in Bewegung und im Navi werden die Wege und Straßen angezeigt (gern auch nach Kriterien wie befestigt oder unbefestigt ausgewählt, Autobahn meiden), die irgendwo hin- und weiterführen. Also nicht in einer Sackgasse enden.

Gerade, wenn man auf den einspurigen Straßen zwischen den Dörfern unterwegs ist und einfach nur die Gegend erkunden will, ist es eine schöne Hilfe, wenn man wüsste, ob die auszuwählenden Richtungen nicht am bzw. im Feld enden, sondern irgendwann wieder zu einer Land- oder Bundesstraße führen.

Also, das Ziel „ins Blaue“ könnten die Navi-App-Hersteller mal in ihre Programme integrieren. Mich würde das sehr interessieren.

Was fehlt: Film- und Seriensuche

Wir kennen sie alle: VoD-Dienste, die um die Kunst der Zuschauer dealen: Netflix, Amazon Prime Video, Clipfish, … Video on demand ist in; es ist Mode, sich das Wochenende mit dem Ansehen ganzer Staffeln der Lieblingsserien um die Ohren zu hauen. Oder um die Augen.

Wenn man selber in diese Möglichkeiten einsteigen will, stellt sich für den Interessierten erstmal die Frage: Zu welchem Dienst geht man? Die Frage ist zwar mit der Zeit immer einfacher zu beantworten, aber noch haben wir die Qual der Wahl. Aber einer der Player hat zum Jahresende seine Schließung angekündigt.

Nun aber kommt das, was fehlt: Eine Suchmaschine, ein Vergleichstest oder etwas ähnliches für VoD-Anbieter. Es gibt Hotelsuchmaschinen, es gibt Flug-Suchmaschinen, es gibt sogar eine Wettersuchmaschine (Wunschwetter eingeben und die Suchmaschine zeigt an, wo das Wetter gerade herrscht)! Wo ist die VoD-Suchmaschine?

Wie soll die funktionieren? Ganz einfach: Man gibt den Wunschfilm oder die Wunschserie ein und die Suchmaschine zeigt, bei welchem Anbieter man sich das ansehen kann. Als Premium-Version wäre vielleicht die Übergabe einer ganzen Liste von Filmen und Serien möglich, und es wird berechnet, bei welchem Anbieter man das meiste davon sehen kann. Oder eben auch, ob es das überhaupt irgendwo zu sehen ist?

Auf Wunsch kann ich gern mal eine kleine Suchliste zur Verfügung stellen, die für mich Kriterium zum Kriterium der vertraglichen Bindung an einen VoD-Dienst wären. Falls ihr bereits Kunden irgendwo seit, könnt ihr bitte mal nachsehen, ob es die Sachen dort zu sehen gibt. Bei möglichst vielen Übereinstimmungen wäre ich dann als Kunde zu werben. 😉

Gerade nochmal Schwein gehabt

SCHE… – Beinahe hätte ich einen Fehler gemacht und wäre auf Phishing-E-Mail reingefallen. Ich hatte mein Passwort schon eingegeben…

Da bekomme ich eine E-Mail von meinem Internetkaufhaus mit dem Betreff „Kundenkonto“ und dem Text:

Wir benötigen Ihre Hilfe
Guten Tag,

Aufgrund jüngster Betrugsversuche haben wir einige Kundenkonten zum Schutz unserer Kunden vorsorglich gesperrt.

Dies ist ein automatischer Prozess und dient dazu Ihre Daten vor Missbrauch zu schützen.

Um Ihr Kundenkonto wieder wie gewohnt nutzen zu können müssen Sie einen Abgleich Ihrer Daten durchführen.

Nach Abschluss des Abgleichs können Sie Ihr Kundenkonto wieder uneingeschränkt nutzen. Um Die Sicherheit Ihres Kundenkontos zu erhöhen beachten Sie bitte folgende Sicherheitshinweise:

  • Nutzen Sie, falls möglich, immer die selben Geräte für den Zugriff auf Ihr Kundenkonto.
  • Geben Sie ihre Daten niemals an Dritte.
  • Nutzen Sie ein sicheres Passwort (Groß- und Kleinbuchstaben + Sonderzeichen).

Um den Abgleich jetzt durchzuführen besuchen Sie bitte folgenden Link: …

Die E-Mail kam auch über die Adresse rein, mit der ich mit dem Kaufhaus kommuniziere (und die sonst wenig öffentlich ist).

Den Link sah man nicht, was mich nur ein wenig wunderte, dass die Linkfläche einen Hauch unprofessionell aussah. Und ich wurde auf der nachfolgenden Seite, nachdem ich meine Kundendaten eingegeben hätte, nach meiner Bankverbindung gefragt, die ich bei dem Internetkaufhaus aber nicht hinterlegt habe und demzufolge nicht nutze. Deswegen guckte ich mir die aufgerufene Webadresse nochmal genau an.

Und dann bekam ich doch Panik. Was mit kaufhaus.de/… oder kaufhaus.com/… anfangen sollte, fing mit kaufhaus.com-sighup-kundenservice-userid.93478574923875.jweje4854z3ujh58tzh6.ru/… an.

Merke: Wenn nach der Länderkennung bzw. der TLD (also .de oder .com oder .net usw.) kein Schrägstrich kommt, ist es nichts dergleichen. Dann ist die Adresse noch nicht zu Ende, egal, wie es danach aussieht. Erst ein Schrägstrich / beendet die Adresse. Und davor steht .ru, was nicht auf mein Internetkaufhaus, sondern in diesem Zusammenhang auf böse Betrügerlein hinweist.

Als erstes habe ich beim Kaufhaus mein Passwort geändert (sollte man ja sowieso regelmäßig machen). Ich hoffe, ich war schneller als die anderen. Überlege noch, auch die E-Mail-Adresse zu ändern …

Apropos: Eigentlich hätte mich die E-Mail selber schon stutzig machen müssen. Aber ich war wohl nicht mehr ganz wach. Die kam Absendertechnisch nicht vom Kaufhaus, obwohl da „Kaufhaus.de“ stand, aber dahinter stand meine E-Mail-Adresse und keine von kaufhaus.de

Leute,  passt bloß auf.

Humorvolle Unternehmen

Die besten Gags schreibt immer noch das Leben selbst. Zumindest hat mich folgende Äußerung sehr amüsiert. Genau mein Humor.

Der Netzbetreiber Telefonica (O2 und (noch) e-plus) wundert sich – inwiefern sich ein Netzbetreiber wundern kann – über den mobilen Datenverbrauch der Deutschen. Der liegt nämlich unter 1 GB im Monat. Das liegt weit unter dem Durchschnitt. Unsere europäsichen Nachbarn verbrauchen deutlich mehr.

Hallo, Telefonica! Kling Klong! Jemand zu hause? Habt Ihr Euch mal Eure Tarife angesehen? Vor allem von den „Flatrates“? Da sind 1 GB Standard und wer mehr verbraucht, zahlt auch mehr. Und da wundert Ihr Euch, wenn unter 1 GB verbraucht wird?

Nicht wirklich, oder?

An wen bei Google kann ich mal ’ne Rechnung schicken?

Liebes Google,

leider habe ich eine E-Mail-Adresse bei Euch, bei der Ihr Euch nicht zum ersten Mal blöd anstellt, wenn ich mich einloggen will. Immer wollt ihr einen ominösen Sicherheitscode, den ich nur mittels Smartphone empfangen kann (was übrigens nicht funktioniert).

Auch der zweite Weg über das Smartphone erweist sich als irreführend, da die von Euch angegebenen Menüpunkte nicht existieren und ich mich erst durch alle anderen Punkte durchklicken muss, um die passende Stelle zu finden.

Das ganze dauert natürlich eine Weile. Zeit, die ich Dir eigentlich nicht schenken will. Es wäre also mal eine schöne Idee, wenn Du mir, liebes Google, mal eine Adresse übermitteln könntest, an die ich eine Rechnung für die verbrauchte Zeit schicken kann.

Bei einem Stundensatz von 100 Euro, den ich mir wert bin, würde ich für die Viertelstunde 25 Euro berechnen. Dabei berechne ich nicht die Zeit, die das Smartphone zum Aufladen brauchte, um genutzt zu werden. So großzügig bin ich.

Ansonsten drohe ich mal schon prophylaktisch mit Liebes- und vor allem auch mit Datenentzug. Ich gehöre noch zur Generation, die auch ohne Smartphone leben kann. Und durch meine Webhosting-Aktivitäten habe ich mittlerweile so viele E-Mail-Adressen, ich kann die bei Google auch gern stilllegen.

In den letzten Jahren habt ihr sowieso schon eine Reihe von Diensten eingestellt, die ich mal nutzte, ihr seid schon fast überflüssig. Also denkt daran, wenn ihr mir das nächste Mal eine hysterische Sicherheitsnachricht schickt.

Schöne Grüße

DirkNB

Im Fonduefond ersoffen

Warum Kommentare in Blogs nicht veröffentlicht werden, kann unterschiedlichste Ursachen haben. Der Kommentator hat beim Captcha einen Fehler gemacht, hat die Pflichtfelder nicht richtig ausgefüllt, sein Kommentar kann aus diversen Gründen im Spam-Filter gelandet sein oder er hat im schlimmsten Fall dem Blog-Autoren einfach nicht gepasst. Einen verschütt gegangenen Kommentar hatte ich vor einiger Zeit schon mal, das klärte sich dann aber als technisches Problem. Wo der aktuelle Grund liegt, weiß ich nicht, deswegen sei er hier nachgetragen.

Unter dem Titel „Fünf Gründe, warum Fleischfondue mit Brühe einfach KEINEN SINN macht“ wird im Blog Schlaraffenwelt über Fondues philosophiert. Das geschah durchaus pointiert und leidenschaftlich, aber gerade solche Beiträge fordern ja Kommentare auch heraus. Zumal ich auch schon Fondues aus Brühe gemacht habe und so der vertretenen Meinung nicht so ganz zustimmen konnte.

Hier also mein im Original verlustig gegangener Kommentar:

Wenn man keine Ahnung h… ähm ..
Ach, naja, wollen wir mal nicht so hart sein. Die grundsätzlichen Aussagen, die oben gemacht wurden, sind ja nicht falsch. Vor allem die mit dem Röstaroma im Wasser. 😉 Wer natürlich bei einem Brühe-Fondue Röstaromen erwartet, gehört mit dem Baguette verprügelt.
Als Teilnehmer und Initiator von Brüh-Fondues ist einem natürlich klar, dass in der Brühe schon mal ordentlich Geschmack drin sein muss, um eine gute Basis zu bilden (nebenher wird die Brühe den Abend über immer besser und dient zusammen mit den reingefallenen und nicht wieder rausgeangelten Fleischstücken als Mitternachtssuppe). Die oben angesprochene Osmose funktioniert ja auch in die andere Richtung. Kommt nur immer drauf an, wo sich die konzentriertere Lösung befindet (und das sollte eben die Brühe sein und nicht das Fleisch).
Und solche Brüh-Fondues als „Gesundheits-“ oder „Diätessen“ abzuwerten, geht ja nun völlig am Thema vorbei. Ich schütte doch schließlich kein Wasser in den Fondue-Topf, sondern Fond, aber richtigen. So könnte ich mal unterstellen, dass die Öl- oder Käsefondue-Macher diese Sorten bevorzugen, weil sie billiger sind und trivialer.

Zugegeben, ich bin auf den leicht provokativen Ton im Artikel eingestiegen und habe es in vergleichbar ironisch probiert. Aber der Spam-Filter sah das wohl anders und beweist damit mal wieder, das Ironie im Internet nicht funktioniert. 😉

Video gucken im Internet

Wenn man sich den aktuellen Erfolg von Videobloggern so ansieht, stelle ich mir die Frage, ob die wirklich so erfolgreich sind, wie immer gesagt wird. Gezählt werden da meist die Abonnenten oder die Abrufzahlen der Seiten.

Die Frage, die mir dabei durch den Kopf geht: Können die Videoplattformen wirklich messen, ob die, die die Seite des Videos aufrufen, sich wirklich auch das Video ansehen?

Den Abruf der Datei kann man zählen, aber wenn man das Video nach 5 Sekunden abbricht, zählt der Abruf trotzdem. Selbst der vollständige Download der Videodatei in den temporären Speicher ist kein Indiz (unter der Voraussetzung, dass das Downloadende messbar ist). Der Download geht schneller als das Ansehen.

Haben die Videoblogger mit ihren Inhalten wirklich die Reichweite, die die Abrufzahlen unterstellen? Wer von den Abrufern dieses Artikels hat ihn wirklich bis an diese Stelle gelesen?