Wie ein Anruf alles durcheinander brachte

Wenn man mit Firmen zu tun hat, sei es aus deren und eigenem geschäftlichen Anliegen, so ist man doch immer mal wieder über deren Arbeitsweise verwundert.  So ist es mir dieser Tage passiert. Was die innerbetriebliche Kommunikation betrifft, da wird einem ganz warm ums Herz, was nicht unbedingt am Namen der Firma liegen muss.

Nach einem stressigen Montag (das ist eine ganz andere Geschichte) fand ich eine Benachrichtungskarte in meinem Briefkasten, dass eine Heizungsfirma 2 Tage später unbedingt in meinen Keller möchte. Die Situation an sich kenne ich schon, laufen doch entsprechende Hauptleitungen zwischen einem Regal, meinem Fahrrad und den Winterreifen durch. Wer mich etwas genauer kennt, ahnt meine Begeisterung darüber, dass die Monteure um 7:00 Uhr Zugang wünschten. Aber wozu gibt es a) Telefon und b) eine entsprechende Rufnummer auf der Benachrichtigungskarte?!

Nach dem mein Anliegen übermittelnden Anruf muss eine gewisse hektische Betriebsamkeit in der Firma ausgebrochen sein. Die beiden sehr netten Damen am Telefon, mit denen ich nacheinander sprach, konnten den Termin und damit die ausführenden Monteure nicht finden. Vielleicht lag es ja auch daran, dass die Karte mit der unheilvollen Nachricht nicht per Post kam, sondern augenscheinlich direkt eingeworfen wurde.

Beim letzten Telefonat verblieben die nette Frau und ich so, dass sie die Angelegenheit weiter im Auge behalten wollte und bei der Identifikation der Monteure diese gebeten werden sollten, den Besuch in meinem Keller auf 8:30 oder 9 Uhr zu verschieben. Über den Erfolg dieses Kommunikationsvorhabens wurde ich allerdings nicht informiert, so dass ich doch mit gemischten Gefühlen unter anderem beruflich bedingt spät zu Bett kam. Um 7 Uhr wurde ich nicht durch Türschellen geweckt (also schien irgendeine Informationsübermittlung geklappt zu haben), aber auch um 8:30 Uhr, 9 Uhr, 9:30 Uhr oder 10 Uhr kam niemand …

Nicht, dass ich jetzt alle Pläne durcheinander gebracht habe. 😉 Vielleicht bin ich dann schuld, wenn in einiger Zeit das Heizungs- oder Warmwassernetz in meiner Wohnregion in sich zusammenbricht. Man macht sich ja manchmal auch Gedanken.

4 Gedanken zu „Wie ein Anruf alles durcheinander brachte“

    1. Tjaaaaa … Bisher stehe ich im kalten. Also, das warme Wasser fließt noch, die Heizungen sind auf Anfrage auch noch warm. Aber die Firma … Still ruht der See.

  1. Wären wir in Köln würde ich vermuten, die Monteuere warten ab, bis wir die 3 kältesten Tage des Jahres bekommen und stellen dann die Heizung, etc. ab 🙂

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