Mein Leben mit G.P. und L. (ein Fortsetzungsroman), 5. Episode

Als ich das erste Mal mit G.P. zu tun hatte und ernsthaft mit ihm kommunizierte, also nach seiner Umwandlung (vorher habe ich nix ernsthaftes als das Nötigste mit dem jungfräulichen Gerät getan), dachte ich, es ist kaputt. Das Innenleben schwappte im Gehäuse hin und her. Natürlich identifizierte ich die haptische Rückkopplung auf den Druck der virtuellen Tasten als Quelle des unangenehmen Gefühls. Problem erkannt – Problem gebannt. Vibration aus, Tastentöne aus. Jetzt liegt es gut in der Hand. Noch etwas glatt, aber das ändert sich sicher mit der Zeit. Spätestens, wenn es seine Klapphülle bekommt. Und nein, ich bin kein Boomer! Okay, GenX ist manchmal auch nicht besser. 😉 Ich darf aber zu Protokoll geben: Es ist die erste Klapphülle meines Lebens! In ein paar Tagen müsste sie ankommen.

G.P. und die Apps. Ein Thema, mit dem man Leben muss. Und drüber nachdenken. Vor allem stellt sich die Frage, was man wirklich braucht. Da ich nicht mehr bei WhatsApp bin, stellt sich diese Frage schon mal nicht. Aber Signal als ausgewiesene Alternative wäre schon schön, wenn es die im F-Droid-Store gäbe. Bisher zwingt einen der Wunsch in den Playstore. Auch auf der Webseite scheint es keine Alternative zu geben. Also doch mal gesuchmaschinet und siehe da, es gibt da eine Unterseite, die hilft. Aber Pssst!

Was die Messenger betrifft, bin ich teilweise backtotheroots gegangen. XMPP … Das hatte ich früher auch schon mal, ich weiß gar nicht mehr, in welchem Kontext. Aber, ich bin wieder auf dem Weg erreichbar. Threema sowieso. Gibt’s ja auch bei F-Droid. Vorbildlich. Fehlt eigentlich nur noch eine Rückkehr in den IRC, achja, was haben wir damals für Chatschlachten geschlagen – in den 1990ern. Dabei habe ich beinahe das intrinsische Blindschreiben erlernt – also das ohne Regeln aus mir heraus. Matrix hatte ich über den Beruf kennengelernt und habe da mittlerweile auch privat einen Account. Alles im F-Droid-Store.

Als Freund des „Microbloggings“, oder der textorientierten Sozialen Medien, der „Netzaphorismen“ ist es nicht ganz so einfach. Bzw. letztendlich doch. Okay, Mastodon ist so gar kein Problem, die App ist im Store. Fediverse läuft in einer Art Browser-App, also auch kein Problem. Threads bin ich raus wegen Meta. Aber Bluesky/Eurosky? Nungut, ich bin noch bei Bluesky, der Wechsel zu Eurosky steht noch bevor, aber mit geringer Priorität. Aber Bluesky bei F-Droid? Nix. Oder fast nix. Aber es gibt auch da eine Lösung. Sie heißt Flare. Die App kann Bluesky, aber auch Mastodon, Fedivers u.a. (teilweise dürfen sie nicht benannt werden ;-)). Die App ist nicht ganz das gelbe vom Ei, aber zum gleichzeitigen Posten in allen eingebundenen Netzwerken langt’s allemal. Und lesen geht auch, weniger gut in der gemischten Timeline, aber einzeln auf jeden Fall. Haken dran. Der Rest ist nur semi interessant. Nervig auf einigen Ebenen.

Am Sonntag war DI.DAY / DUT, also Digitaler Unabhängigkeitstag. Das ist wie jeden ersten Sonntag im Monat ein schöner Anlass, sich von einem BigTech-Dienst zu verabschieden. Bei mir war es diesmal die Dropbox. Formal könnte man denken, wozu hatte ich die noch, wenn ich doch auch die Nextcloud habe. Aber es gab eben ein oder zwei Aspekte, wo die besser ist. Sie hat aber auch (mindestens) einen großen Nachteil: Wenn man darüber mehr als zwei Geräte vernetzen will, braucht man mehrere Accounts. Dass dann diese Verbindung trotzdem funktioniert, dafür gibt es verbundene Ordner dazwischen. Das funktioniert aber super und man kann wunderbar damit arbeiten. Bei Nextcloud funktionieren verbundene Ordner auch, aber nur ein wenig semi. Oder zumindest anders. Nur braucht man sie in der kleinen, privaten Bubble eigentlich nicht, da man auf jedem Gerät den gleichen Account nutzen kann. Gibt’s aber auch bspw. im Dienst eine Nextcloud und man hat Daten hin und her zu schieben, ist die Funktion schon sinnvoll. Nur funktioniert manches etwas zögerlich. Beispiel: Man löscht im gemeinsamen Ordner eine Datei. Bei Dropbox ist sie dann flupp, flupp, flupp bei allen weg (bzw. im Papierkorb). Bei Nextcloud kann das schon mal etwas dauern. Manche könnten jetzt meinen: „It’s not a bug, it’s a feature.“, aber, es ist eben anders. Vor allem, wenn man das Löschen der Dateien als Zeichen nehmen möchte, den nächsten Tätigkeitsschritt zu beginnen, und sie verschwinden einfach nicht.

Aber genug über Details auf hohem Niveau gejammert. Der Wechsel von Dropbox weg war natürlich nicht von jetzt auf gleich, sondern von langer Hand vorbereitet. Die Tätigkeiten, die darauf zurückgriffen, wurden auf NC umgestellt, die Daten rüberkopiert und letztendlich 3 Accounts geschlossen. Apropos: Mein Facebook-Account müsste mittlerweile auch stillgelegt und die 30 Tage Ruhezeit rum sein. Haken auch da dran. Ähnlich wie Dropbox hatte ich auch Facebook in letzter Zeit kaum noch genutzt, es fiel also relativ leicht. Wenn mir jetzt noch jemand Zeit, wie man *.ics-Dateien (Kalender) mittels PHP irgendwie sinnvoll in ein Datenbank importieren kann, fliegt auch noch der Google-Kalender, den ich eigentlich nur noch für eine meiner Radiosendungen brauche, auch noch raus. Ziel ist hier, wirklich nur noch die Mailadresse als Anmeldung für die noch in Betrieb befindlichen Android-Geräte zu nutzen.

Trotz G.P. wird es sie weiter in meinen Leben geben. Aber sie kommen nicht mehr überall mit hin. Leider sind es auch gerade ein paar eigentlich datenschutzsensible Apps, die nicht aufs GrapheneOS-Handy umziehen wollen. Bisher verweigere ich mich hier nach wie vor dem PlayStore, aber leider gibt es eben einiges nur dort, und nicht auf freien Plattformen wie F-Droid. Oder eben als apk-Download direkt vom Anbieter (andere Wege über dritte kommen für mich nicht in Frage). Signal ist da ein Beispiel, die App gibt’s auch nicht bei F-Droid, aber versteckt auf der Webseite. Mittlerweile mahnte die App auch schon zweimal ein Update an, das aber auf „Klicke auf diese Nachricht, um Update zu starten“ nicht funktionierte. Aber ich habe mir den Link auf die Downloadseite gespeichert, ziehe mir dort die apk-Datei runter, und beim „Starten“ dieser Datei aktualisiert er die installierte App. Also alles gut. Ich bin gespannt, wie das bei WireGuard funktioniert, die ich auch nach dem gleichen Prinzip G.P. hab zukommen lassen.

Es bleibt spannend. In zwei Wochen bin ich bei einem Workshop über Digitale Unabhängigkeit mit dabei. Mal sehen, was dabei herauskommt und wie ich meine Erfahrungen einbringen kann. Der Blickwinkel aus Anwendersicht (und eben nicht aus Bastlersicht) dürfte interessant sein. Zumindest, wenn ich mir manches zum Thema so ansehe.

Mein Leben mit G.P. und L. (ein Fortsetzungsroman), 4. Episode

Sie sind schon praktisch, diese kleinen Helferlein, die als „Apps“ auf dem Smartphone vorhanden sind, wenn man es das erste mal anschaltet. Meine eigenen Erfahrungen liegen da nur im Android-Universum, iOS-Nutzende mögen meine Gedanken darüber bitte selbst versuchen, in Analogien zu übersetzen. Ich bin sicher, die gibt es.

Da gibt es den vorinstallierten Kalender, die Notizzettel-App, die Cloud, die man zusammen mit der Mailadresse bekommt. Ist schon praktisch und bequem, damit kriegt man uns leicht. An manchen Sachen kommt man auch nicht wirklich vorbei, da sie zwingend für den Betrieb des Smartphones notwendig scheinen bzw. gemacht wurden. Die Anmeldedaten für das Betriebssystem, dass gleich eine Mailadresse zur Folge hat, und den Webspace in der Cloud, ggf. gleich noch mit einem einfachen Office, dass man auch vom Browser auf einem Rechner aus nutzen kann. Mailprogramm gibt’s natürlich auch dazu. Und wenn man das alles schon mal hat, dann kann man es auch nutzen. Ist ja so schön praktisch und bequem …

Ja, ich nutze noch ein paar Dienst von Google (die stehen ja hinter Android-Handys). Aber es wird immer weniger. Letztes Wochenende habe ich bspw. genutzt, um Google Notes komplett leerzuräumen und auch mein Google Drive, dass ich nur noch über die Weboberfläche bediene, ist weiter geschrumpft. Dokumente haben ihren Weg entweder in meine Nextcloud oder lokal auf den Rechner resp. auf mein heimisches NAS gefunden. Auch die Notizzettel sind in der Nextcloud gelandet, dafür gibt es eine Nextcloud- und eine Handy-App. Super. Mein privater Kalender liegt auch in der Nextcloud und freut sich über Zugriffe von meinem Linux-Thunderbird und meinen beiden Smartphones, dem Klo-Tablet, …

Ohje, er hat zwei Smartphones, höre ich möglicherweise Lesende jetzt denken. Ja, und ich stehe dazu. Das zweite ist erst seit kurzer Zeit bei mir und der nächste Schritt in die datenfreundliche Zukunft. Außerdem, und damit ist die vielzitierte Katze aus dem Sack, heißt das neue G.P. Das Kürzel kommt von Google Pixel. Und wenn jetzt einer denkt: Er palavert die ganze Zeit von Datenschutz und Digitaler Souveränität und Unabhängigkeit und kauft dann ein Google-Handy. Das klingt wie ein Widerspruch in sich und mir ist das durchaus bewusst. Kundige Mitlesende ahnen natürlich längst, wo der Weg hinführt: Es ist ein wenig ein Witz der (Technologie-)Geschichte, dass es ausgerechnet ein Google-Handy braucht, um mittels Betriebssystemaustauschs ein datensicheres Smartphone zu erhalten. Die Hardware ist die einzige, die bestimmte Eigenschaften aufweist, die das zum einen ermöglicht und zum anderen sicher macht. Man muss sich eben nur die Mühe machen, um das installierte „Android“-System rauszuschmeißen und dann „GrapheneOS“ drüber zu bügeln. Wobei, dass „rausschmeißen“ darf man, glaub ich, nicht wörtlich nehmen, es versteckt sich sicher noch irgendwo auf dem Gerät, aber es läuft eben nicht, sondern GrapheneOS. Mittels einer Anleitung und der entsprechenden Webseite habe ich das „Drüberbügeln“ hinbekommen und bin ganz stolz auf mich. Ich habe zwar noch ein paar Fragen, aber im Grunde läuft’s und auch ich nutze es auch schon aktiv. Schwerpunkt ist im Moment nur, die Apps eine nach der anderen vom alten Smartphone aufs neue zu transferieren. Oder auf sie zu verzichten.

Bei der App-Auswahl bin ich im Moment noch ziemlich konsequent und habe auf G.P. noch nie den Playstore benutzt. Ich habe vor, dabei auch zu bleiben. Der GrapheneOS App Store ist eher übersichtlich im Angebot, aber es gibt ja neben dem direkten Download von Apps auch noch F-Droid. Lustigerweise kann man F-Droid (als alternativen AppStore) vom Playstore installieren. Das habe ich auf dem alten Smartphone schon vor Jahren gemacht (und nutze ihn auch dort schon). Man bekommt die Installationsdatei aber auch direkt von der Webseite von F-Droid herunterladen und dann installieren. Funktioniert super. Die Nextclouds-Apps (Kalender, Notizen u.a.) gibt es da genauso wie einiges andere. Aber eben auch nicht alles. Was mich ein wenig verwunderte, war, dass es die Signal-App dort nicht gibt. Aber für die gibt es auch eine Webseite und etwas versteckt eine Installationsdatei zum Downloaden … 😉 Da mein Router zu Hause als eine VPN-Funktion WireGuard anbietet, suchte ich natürlich auch eine App, F-Droid hatte da leider auch wieder nix, aber auf der Webseite von WireGuard wurde ich wieder fündig. Also auch gelöst.

Apropos WireGuard im Router zu Hause. Beim Thema VPN muss man wohl ein wenig differenzieren, da die Kontexte, was darunter verstanden wird, doch unterschiedlich sein können. Grundsätzlich (ich versuch’s wieder mit eigenen Worten) stellt man mit VPN eine verschlüsselte Verbindung zwischen A und B her. Oft ist A der eigene Rechner und B irgendein Server eines Anbieters irgendwo auf der Welt, und man hat seinen Standort und so einiges weiteres verschleiert. Bei WireGuard, so wie ich es nutze, ist A mein Handy und B mein Router zu Hause. Da kann man sich natürlich fragen, was das soll, aber der Grund ist einfach. Zum einen könnte ich über den verschlüsselten Weg von meinem Handy auch von unterwegs auf mein heimisches NAS zugreifen, zum anderen löst es ein anderes Problem. Stichwort „öffentliches WLAN“. Wer das nutzt, sollte eigentlich immer auch VPN an Bord haben (und natürlich auch bei der Nutzung eingeschaltet). Man weiß schließlich nie, wer da ggf. den Datenverkehr mitschneidet. Da ist so eine Verschlüsselung übers öffentliche WLAN schon ganz praktisch.

Übrigens ist nicht alles eitel Sonnenschein. Zum einen regnet es gerade draußen, als ich diese Worte niederschreibe, zum anderen ist auch die Sonne längst untergegangen. Aber auch G.P. hat seine Fehler. Das lasse ich jetzt aber mal als Cliffhanger so stehen.

Mein Leben mit G.P. und L. (ein Fortsetzungsroman), 3. Episode

Linux begeistert mich immer noch. Allerdings spielt dabei vermutlich eine Rolle, dass ich kein Gamer bin. Mit dem großen Bereich der Nutzung von Rechentechnik bin ich außen vor, über Solitär, Majong und irgendein Bubble-abschießen auf dem Smartphone und/oder Tablet bin ich bisher nicht hinaus gekommen. Mehr ist nicht. Ab und an habe ich mal entsprechende Beiträge im TV über Games verfolgt (als es die noch gab), aber gepackt hatte es mich nicht. Wobei, ein Spiel, dass ich dort sah, hatte doch ein wenig mein Interesse … entzündet wäre zu groß für die Beschreibung. Angewärmt vielleicht. Meine damalige Rückfrage von kundigen Menschen in meiner Umgebung bestätigten meine Vermutung, dass mein PC (es gab wohl eine Version dafür) gerade so nicht ausreicht, um das Spiel flüssig zu spielen. Für’s Aufrüsten reichte mein Interesse dann aber auch wieder nicht, und: Welches Spiel es war, kann ich auch nicht mehr sage. Also Punkt. Strich drunter. Haken dran.

Seit einigen Jahren betreibe ich neben diesem Blog auch noch ein paar andere, nicht unbedingt als Blogs, aber auch auf Basis eines CMS, dass auch gut für Blogs ist. Das alles läuft auf einer eigenen „Instanz“ im Netz, soll heißen, ich habe mir ein „Webpack“ bei einem entsprechenden Anbieter gemietet, der die technische Basis für die Blogs zur Verfügung stellt. Das ist (aus meiner Sicht) kein eigener Server im Internet, aber ein Stückchen davon. Ich teile mir also mit einigen anderen, mir unbekannte Menschen, die Möglichkeiten dieses Servers, ohne selbst an das System zu kommen. Was vermutlich auch gut so ist, da kann ich wenigstens nichts kaputt machen. Aber, und das ist der wichtige Punkt in dieser Ausführung, in diesem Webpack kann man nicht nur Webseiten betreiben und veröffentlichen. Als Fan von RSS betreibe ich darauf einen Online-Feed-Reader, der mich mit allerlei Informationen versorgt und mein entsprechendes nutzendes Treiben sehr unterstützt. Einiges von dem, was ich so in meiner Freizeit treibe, ginge ohne das Instrument RSS + Reader nicht so wie gewohnt, wenn überhaupt. Oder nur sehr viel aufwendiger.

Aber – um endlich zum Kern zu kommen – das Webpack reicht auch aus, um eine „Nextcloud“ zu betreiben, mein eigenes kleines Wölkchen. Große Sprünge kann ich auf Grund des Webpacks als Basis nicht machen. Zum (kleinen) Office reicht es wohl nicht, da braucht man mehr Kapazitäten. In den letzten Wochen erstaunte es mich aber dann doch, was selbst auf der Basis so alles funktioniert. Dabei stellt sich die Frage, was man alles damit machen kann, denn eine Nextcloud ist mehr als nur für Dateiaustausch gut. Aber dafür eben auch. Bilder, die ich mit dem Smartphone mache, landen automatisch in der Cloud, die Datensicherung der Kontakte vom Handy auch. Dateien, die ich sowohl am Rechner als auch mobil brauche, liegen ebenfalls dort, und über gemeinsam genutzte Ordner mit der dienstlichen Nextcloud (ja, mein Arbeitgeber betreibt auch eine) kann ich mir größere Datenmengen einfach von zu Hause ins Büro schicken und umgekehrt.

Natürlich kann man für diese Aufgaben auch andere Clouds nutzen. In manchen Betriebssystemen sind welche quasi integriert, es gibt aber auch viele andere Anbieter und spätestens bei den beiden Hauptbetriebssystemen von Smartphones gehört auch immer sowas dazu. ABER: Das Vertrauen in die Datensicherung und Datenschutz bei den einschlägigen Anbietern ist in der letzten Zeit doch recht erschüttert. Viele von Ihnen wollen die Daten, die ihnen zur Aufbewahrung anvertraut werden, auswerten, lesen, zu Profilen formen und die gewonnenen Erkenntnisse im besten Fall nur verkaufen. ABER 2.0: Man kann den Abstand zu diesen Firmen vergrößern, den Datenfluss langsam aber stetig minimieren. Ihn ganz auf Null runter zu bringen ist bei gleichzeitiger Nutzung von Rechentechnik wohl unmöglich. Und wer möchte schon auf die Vorteile gerade auch mobiler Geräte verzichten?

Strategien für dieses Weg sind einschlägig verfügbar. Eine schöne Zusammenfassung auf dem Weg zur „Digitalen Unabhängigkeit“, wie das Ziel genannt wird, findet man bei der Initiative DI.DAY (oder auch DUT – Digitaler Unabhängigkeitstag). Jeden ersten Sonntag im Monat kann man als Anlass nehmen, sich von einem der Datensauger zu befreien. Mein Umstieg auf Linux gehört für mich genauso dazu wie die Verabschiedung von Threads, WhatsApp, Facebook, GoogleKalender (zu 95%), GoogleNotes (zu 95%), GoogleDrive (zu 95%) u.a. Für vieles gibt es ernstzunehmende Alternativen und teilweise zieht man dann auch seine Umgebung mit in die richtige Richtung … Manchmal muss man etwas suchen, bis man eine passende Lösung für konkrete Anwendungen findet (deswegen auch u.a. die 95%). Aber wenn man ein Ziel vor Augen hat und sich immer mal wieder (auch zwischen den 1. Sonntagen im Monat) damit befasst, kommt man Schritt für Schritt vorwärts.

Was die 95%er mit meiner Nextcloud zu tun haben, und wer eigentlich G.P. ist – eine der Fragen die auch noch nicht beantwortet wurden – könnt ihr dann in der nächsten Episode lesen. Oder in der übernächsten. 😉