Was es nicht alles gibt  … Manchmal blättert man nicht ungestraft die Werbebeilagen des Wochenendes durch, auch wenn es schon Mittwoch ist.

Mit den überschriftlichen drei Worten wird übrigens ein Getränk beworben. Und was wie Rum-Cola-Energy klingt, scheint doch eher die weibliche Zielgruppe ansprechen zu wollen., wobei der Name des Getränks doch wieder eher männlich wirkt.

Aber, was ist in der Flasche? Es ist ein Energydrink, aber nun sind noch drei weitere Begriffe mit unterzubringen: Cocktail, Früchte und Wein. Und was kommt dabei heraus? Ein Fruchtweincocktail Energy.

Wenn man den noch mit Kohlensäure versetzt, hätte man einen Frusecco Weincocktail Energy. Ich glaub, ich brauch jetzt ein Bier.

Liebe bezaubernde Mädels,

wie schmeichelt Euer Anblick das Auge des wohlwollenden Betrachters, wenn ihr unter der Woche Euch in einem schicken Outfit zeigt. Wie liebreizend seht ihr aus, vielleicht gerade 18 Jahre alt oder auch 20, wenn Ihr Freitags- oder Samstagsabends zur Disko, zu einer Partys, in ein Bar oder einfach nur irgendwo lang geht.

Aber wie Scheiße seht Ihr dann aus, wenn Ihr mitten in der Party total besoffen in nahe gelegene Rabatten kotzt und Rasenflächen bekübelt?!

Schade, dass Ihr Euch dabei nicht beobachten könnt.

 

Mit freundlichen Grüßen

gez.

(nach Diktat verreist)

 

Werbung, wie sie sein muss: Kurz, knackig, aussagekräftig und auf das Wesentliche reduziert. So soll sie sein. In entsprechenden Fachkreisen wird folgende Anekdote immer wieder gern zum besten gegeben:

Ein Mann kommt immer mal wieder an einem Imbiss vorbei, an dem auf der Angebotstafel unter anderem stand: „1 Paar Winerwürstchen mit Brot und Senf … 1,99 €“. Eines Tages geht er hinein, bestellt das Paar Würstchen und sprach dann den Wirt darauf an, dass da ein „e“ draußen auf seiner Angebotstafel fehle. Der Wirt meinte, das wisse er bereits. Auf die Frage des Gastes, warum er den Fehler denn nicht korrigiere, meinte er: „Es haben mich schon so viele Leute auf den Fehler hingewiesen, aber alle kommen dazu in den Laden und bestellen die Wiener oder etwas anderes.“ So sei sein Umsatz gestiegen.

Ob diese Gedanken auch zu nachfolgendem, schon länger aushängender Werbetafel geführt hat, weiß man nicht. Sicher ist nur, dass es hier augenscheinlich das billigste Bier der Region, und dann noch mit 7% Alkohol gibt:

Billiges Bier?

Schade, dass ich kein Bier trinke, mich hätte wirklich mal interessiert, wie die Pfennigbruchteile rausgegeben werden. Oder wird ähnlich wie bei Tankstellen im Zweifel einfach nur aufgerundet? Die haben aber nur eine Stelle hinter dem Komma bei den Cent-Angaben, beim Bier sind es ja zwei … 😉

Schweinereien sind an Herrentag an der Tagesordnung. Als ich gegen 18:45 Uhr von einer entsprechenden Feier nach Hause kam, fuhr ich den Friedrich-Engels-Ring lang. Da stand an einer Ampel etwas unmotiviert ein dunkler Combi am Straßenrand auf dem Fußweg und am unweit entfernt befindlichen Schaltschrank stand ein Mann und schien dort hinein zu schauen. Ich dachte noch so:  ‚Schon Mist, wenn man an einem Feiertag die Ampelsteuerung reparieren muss …‘

Ein Stück Fahrweg weiter sah ich meine Fehleinschätzung der Situation. Vom Combi war die Beifahrertür offen, der Schaltschrank aber war zu. Hinter dem Lenkrad saß eine Frau – vermutlich genervt – und der Mann am Schaltschrank ulfte über den Rasen …

Mahlzeit!!!

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