Liebe Gartenfreunde,

viele Tiere hinterlassen ihre Spuren in der Parzelle und lassen sich selbst durch Hecken und Zäune kaum von dieser abhalten. Da gilt es, entsprechende Schäden entweder hinzunehmen oder Maßnahmen zu ergreifen, die Tiere zu vertreiben bzw. gar nicht erst aufs Grundstück zu lassen. Ganz wichtig ist es dafür, den heimlichen Umgestalter zu identifizieren.

Zu diesem Zweck schauen Sie bitte auf folgende beiden Fotos:

Große Löcher im Boden

Große Löcher im Boden

Sollten sich derartige Löcher im Boden Ihres Gartens befinden, so haben sie keine Mäuse, auch Maulwürfe, Hasen oder Kaninchen sind es nicht. Auch für Ratten oder Füchse sind die Öffnungen zu groß. Wenn Sie solche Löcher im Boden haben, dann sind Bären Ihr Problem.

Ein Gartenfreund

Es gibt Szenarien, die sind förmlich einem Klischeehandbuch entrissen worden. So etwas in der Art wie der heutige Morgen. Die Sonne strahlte mit den Frühaufstehern um die Wette. Der Himmel war so blau, als wäre heute erst Vatertag. Dazu zwitscherten in die morgendliche (9:30 Uhr) Stille die Vögelein, dass man am liebsten sein Frühstück auf den Balkon genossen hätte, um den gefiederten Sängern zu lauschen, statt sich von irgendwelchem Radiogedudel nerven zu lassen.

Aber so weit sind wir noch nicht. Die Sonnenstrahlen auf ihrem zerstreuenden Weg über das Küchenfenster und den Fußboden in der guten Stube hatten mich im Schlafzimmer weckend erreicht und ich duselte noch etwas vor mich hin. Durch ein offenes Fenster drang auch das liebliche Gezwitscher zu mir durch, dass ich trotz der gefühlten frühen Stunde schon als solches erkannte – also als Gezwitscher und auch als lieblich. Ein sehr rhythmischer, wenn auch mengenmäßig eher dünner Regenschauer strich über die eine Seite eines gerade nicht mehr blühenden Kirschbaumes, auch einen Apfelbaum sanft tangierend.

Dass es diese Bäume waren, habe ich natürlich nicht am Geräusch erkannt, wozu auch, wo es doch „Wetten, dass …“ nicht mehr gibt. Der Blick aus dem rollobefreiten Fenster in den sonntäglichen Morgen klärte mich über diese Details auf. Der Regenschauer entpuppte sich als vermutlich trinkwassergespeister Rasensprenger, der die Verneblung des kostbaren Nass‘ im Rahmen seiner Möglichkeiten schwenkend betrieb.

Nur, wozu? Viel Ahnung von Botanik und Gärtnerei habe ich nicht, trotz einzelner Erfolge auf dem Gebiet, die aber eher der Pflanze selbst zugerechnet werden müssen. Aber, wenn ich mal irgendwann etwas gelernt habe, dann, dass ein vormittägliches Wässern – speziell auch mit diesen sprühenden Wasserverteilern – praktisch niemandem nutzt, vor allem, wenn der Tag sonnig und warm zu werden verspricht. Das einsickernde Wasser, sollte es überhaupt so weit kommen, wird durch die Sonne sehr schnell dem Boden wieder entrissen, ohne dass es der Pflanze zu gute kam. Und die auf den Blättern verbliebenen Wassertropfen können mittels ihrer Linsenwirkung selbige punktuell verbrennen, wenn dann unser Zentralgestirn in der richtigen Position steht.

Vielleicht sollte ich mal den Haus- und Gartenbesitzern ein entsprechendes Fachbuch schenken. Hat da vielleicht jemand einen Tipp? Zu teuer sollte es vielleicht nicht sein, ich kenne die Leute ja nicht. Und falls sie das hier selber lesen: Abends wird gewässert, dann bringt es was.