Kaktuscontent rereloaded (1)

Auf die Gefahr hin, dass dieser Blog im Grünen völlig verflacht, muss ich ein Thema doch noch mal aufmachen, dass mich doch irgendwie sehr erfreut: Pieksie, der Hartstachlige, scheint schon wieder zu einer neuen Blüte anzusetzen. Schauen wir also nochmals, was sich da so entwickelt.

Übrigens: Bevor er mit der ersten Blüte anfing, wurden im vier Abkömmlinge entnommen. Die gab ich zu einer Jungpflanzenaufzuchtstation 😉 und weiß nicht, wie der Stand der Dinge ist und ob sie ggf. auch schon anderen versprochen sind. Bei Interesse kann ich aber gern nachfragen.

Und das wichtige Detail:

Kaktuscontent reloaded (3)

Langsam erreicht die Blütenspitze die Fensterscheibe, das wird eng. Ich fürchte fast, morgen oder Montag ist dann auch die Blüte zu sehen.

P.S.: Ich weiß, die nachfolgende Pflanze gehört nicht zu den Kakteen, aber ich wollte nicht noch ein Thema aufmachen. Auf dem Balkon reift (fast fertig) gerade noch ein Nachtschattengewächs.

Wenn die Kasse spaßig klingelt

Geschichten, wie sie das Leben manchmal eben doch schreibt. Die Frage ist nur, warum solche Geschichten eigentlich genau so und nicht anders passieren. Aber lest selbst.

Es war einmal eine große regionale Firma, die unterschiedlichste Dienstleistungen anbot. Sie ist recht erfolgreich, ihre Dienste werden genutzt, sie hat viele Kunden und auch das Image ist recht in Ordnung, tut die Firma doch auch das eine oder andere für die Gesellschaft. Natürlich gibt es auch Kritiker, aber im großen und ganzen ist alles schön.

Einige der Dienstleistungen finden auch im bzw. über das Internet statt und da das immer wieder gern durch böse Menschen gestört – gehackt – wird, steckt die Firma auch den einen oder anderen Euro in die Sicherheit ihrer Dienste. Die Kunden freuen sich, dass sich die Firma kümmert, fallen doch bei einigen Leistungen der Firma dadurch keine zusätzlichen Kosten für sie an.

Die Technik entwickelt sich aber weiter, die Sicherheit wird immer größer geschrieben, also ändert die Firma das Verschlüsselungsverfahren. Das wirkt sich aber auch auf die Kunden aus: Diese sollen jetzt entweder pro Nutzung zusätzlich etwas bezahlen oder einmal etwas mehr Geld aufwenden und ein Zusatzgerät kaufen. Das wird den Kunden auch ganz freundlich mitgeteilt:

Ab dem 01. Juli 2011 müssen Sie sich auf ein neues Verfahren umstellen.

Gleichzeitig wird mitgeteilt, dass das Gerät …

… je nach Modell ca. 11 Euro kostet.

Alternativ kann man auch eine Variante wählen, die pro einmaliger Erbringung einer der Dienstleistungen 5 Cent kostet.

Das sind sicherlich beides keine großen Summen, aber grundsätzlich war die Leistung bisher kostenlos zu haben. Nun MUSS der Kunde auf das neue System schwenken. Er wird nicht höflichst oder dringlichst gebeten, nein, er muss. Offiziell, also schriftlich, wird der Kunde aber auch erst 8 Tage vor Ende des alten, kostenlosen Verfahrens über diesen Sachverhalt informiert. Salopp formuliert: Eine Frechheit.

Mit Datum vom 22. Juni 2011 erhielt ich das erwähnte Schreiben der Firma und wenn ich vorher nicht schon durch andere Blogs vorgewarnt gewesen wäre, ich wäre aus allen Wolken gefallen. Der Ton des Schreibens spottet wirklich jeder Beschreibung, die PR-Abteilung (so vorhanden) hat es vermutlich nie gesehen und hätte es so (hoffentlich) nie rausgelassen (weil sonst Zeichen der Unfähigkeit).

Dem Eingang des Schreibens folgte eine geharnischte E-Mail meinerseits an den Absender, die mit einem Gesprächsangebot beantwortet wurde. Als ich aber am 2. Juli (noch vor dem geplanten Gespräch) eine andere Dienstleistung aus dem Hause nutzen wollte, die mit der auslösenden wenig bis nichts zu tun hatte, ging das plötzlich zu meiner größten Verwunderung auch nicht mehr. Ich kanalisierte meine erboste Erregung in eine weitere geharnischte E-Mail und in eine zweite, mit einem dringenden Gesprächsersuchen. Parallel dazu schaute ich mich auf Webseiten anderer ähnlich gelagerter Firmen um, und fand welche, die zum Beispiel die o.g. 5-Cent-Leistung kostenlos anboten.

Dann ging alles sehr schnell: 04.07.: Terminvereinbarung für das Gespräch, 05.07.: Gespräch. Mein Szenario dafür trat nicht ein, sah ich den Höhepunkt doch darin, die/den Berater/-in um das Heraussuchen der Kündigungstermine aller Dienstleistungen zu bitten, die ich bei der Firma hatte, damit ich wüsste, wann ich was kündigen kann. Dafür trug ich beim Verlassen der Einrichtung das o.g. Gerät in der Tasche, fertig für mich konfiguriert, ohne die 11 Euro bezahlt zu haben.

Da stellt sich die Frage, warum die Firma das Gerät nicht grundsätzlich kostenlos zur Verfügung stellt, sondern auf die Leidensfähigkeit ihrer Kunden setzt, um es sich von allen, die sich nicht aufregen, erst mal bezahlen zu lassen. Es bleibt abzuwarten, ob die Gerätekosten nicht doch noch irgendwann abgebucht werden. Aber ich habe ja noch die Webseiten der anderen Anbieter in der Favoritenliste meines Browsers …

Kaktuscontent reloaded

Nachdem ich vor einiger Zeit schon mal einen Kaktuscontent versuchte, da eine Blüte in Aussicht schien, dort sich aber (bis heute) nichts weiter entwickelte, versuche ich es hiermit erneut, aber mit einem anderen Hauptdarsteller.

Puschel hat ausgedient, jetzt versucht es Pieksi, dem neulich erst vier (in Worten: 4) Ableger abgenommen wurden und der (irgendwann vor nicht allzu langer Zeit) auch schon mal verschrottet werden sollte.

Das könnte wohl eine Blüte werden:

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Und nervt damit manchmal sehr. Dafür braucht es beim aktuellen Anlass noch nicht einmal mehrere Menschen.

Machen wir es wissenschaftlich. Normalerweise klingelt der Wecker bei mir zum Zeitpunkt T. Diese Woche gab es eine kleine Änderung, so dass er schon bei T – 2h schellte.

Außer heute. Da hätte er erst bei T + 2h klingeln müssen, was seiner grundsätzlichen Abschaltung gleich kam.

Wann wurde ich wach? Natürlich bei T – 2h und bei T. 🙁 Da hoffe ich mal auf morgen, das schlechte Wetter dort und auf ein Wachwerden bei T + 3h oder 4h oder 5h …