Für alle, die etwas spontaner sind als ich, noch schnell ein kleiner Hinweis: Der hiesige Hackerspace will es auch mit einer Fachgruppe Blogging probieren. Am Dienstag, den 21.04.15, um 19 Uhr, ist ein erstes Treffen angesetzt.

Und da Blogging ein weites Feld ist, soll das erste Treffen auch dazu genutzt werden, Interessen auszuloten und zu gucken, wo die meisten Bedarfe bestehen. Schreiben, gegenseitige Kritik, Fotografie, Planung, WordPress-Anpassungen, Selbsthosting oder irgendwo unterschlüpfen, Grafik, Logo, Joomla, blog.de, blogger.com, wordpress.com, … Das Feld ist weit.

Und wer interesse hat, und entweder den Termin verpasst hat oder grundsätzlich dienstags 19 Uhr nicht kann, kann gern in den Kommentaren alternative Vorschläge machen.

Was manche als umdenken bezeichnen, ist oft nur ein Umsortieren der Vorurteile und Prinzipien. Das ist auch nachvollziehbar, weil meist einfacher und mit weniger Aufwand zu bewerkstelligen. Allerdings sollten Prinzipien öfter mal überdacht werden, vor allem, wenn es sich selbst bei längerem Nachdenken nicht mehr herausfinden lässt, warum man sich dieses oder jenes als Lebensregel ausgedacht hat.

Wer, wie ich, den Internetzugang von mehreren Rechnern aus pflegt, lernt schnell die Vorteile des „Cloud Computing“ kennen. Wesentliche Arbeiten, die normalerweise lokal auf einem Rechner stattfinden, werden ins Netz verlagert und sind dann von überall mit Internetzugang verfügbar. Webmail war meines Erachtens die erste größere Applikation, die vom Rechner (Outlook, Thunderbird & Co.) den Weg online (web.de, gmx.de, gmail.com, yahoo.de, msn.de & Co.) fand. Für die E-Mail-Verwaltung reicht ein gängiger Computer mit Internetzugang und -browser.  Multimessenger, Grafikbearbeitung, Officeanwendungen u.ä. folgten diesem Trend.

Newsreader, also Programme, mit denen man Newsfeeds empfangen und sinnvoll ansehen kann, folgten dem Beispiel genauso. Neben dem von mir genutzten Google Reader gibt es auch hier eine gewisse Vielfalt. So kann ich von jedem Internet ausgestatteten Punkt aus nachsehen, was es Neues in der Welt gibt und auch den neuen Beiträgen und Kommentaren in den von mir abonnierten Blogs folgen. Es zeigen sich hier aber die Unterschiede zwischen einzelnen Blogprogrammen/-anbietern, was zum Teil zu kleinen Früstchen führt. Ein Detail ist die Anzeige des Kommentarautoren. Während ich zum Beispiel in Katherinas Tannneneck-Blog sofort sehen kann, wer kommentiert hat, ist das im NeubrandenBlog nicht möglich.

Sicherlich ist es nur ein kleines Mosaiksteinchen, aber mir ist es doch schon einige Male passiert, dass mir ein nach der Lektüre eines Kommentars im Google Reader einige schöne pointierte Bemerkungen eingefallen sind, der Link zum Original aber enthüllte, dass er von jemandem kam, bei dem/der ich prinzipiell nicht kommentiere. Vielleicht sollte ich doch mal meine Prinzipien überdenken. Oder hoffen, dass es auch noch andere Kommentare gibt, für meine Bemerkungen passen könnten.