In den letzten Tagen und Wochen gab es einige Nachfragen von Agenturen und anderen entsprechenden Anbietern, bezahlte Artikel bei herdnerd.de oder rundumgenuss.de  aufzunehmen. Aus diesem Anlass habe ich die Impressen durch einen Gedanken ergänzt.

Eine Bemerkung für die Leser und für die Anbieter bezahlten Contents: Solange ich mir den Luxus leisten kann, versuche ich mich in einer thematischen Unabhängigkeit. Hier schreibe ich nicht für Geld. Ein bisschen versuche ich, meine Unabhängigkeit zu erhalten. Das schließt die Annahme von Rezensionsexemplaren nicht aus (Zusendung bitte nur nach Absprache), aber ob und, wenn ja, wie ich darüber schreibe, bleibt bitte mir überlassen. Danke.

An der Formulierung muss ich noch feilen, aber ich hoffe, der Sinn kommt raus. Der Ziel meiner Blogs ist nicht, sich irgendwie zu monetarisieren. Die Hostinggebühren halten sich in bezahlbaren Grenzen, mein Leben finanziert sich aus anderen Quellen. Eine Zeitung hatte mal den schönen Satz geprägt: „Wir sind käuflich, aber nicht bestechlich.“ Nun ist das Lesen dieses wie auch der anderen beiden Blogs aus diesem Hause sowieso kostenlos möglich, so dass ich mir wohl eine alternative Formulierung, die einen ähnlichen Sinn widergibt, einfallen lassen muss. „Kostenlos zu haben, aber nicht billig.“, wäre eine Idee. 😉

Na, das geht auch besser. Eine der nächsten Mußestunden hilft da sicher weiter.

Früher … Tja, Sätze, die so anfangen, klingen immer wie von vorm Krieg. Früher war alles besser. 😉 Zum Teil scheint es aber auch zu stimmen, bei dem Blödsinn, den manche heute so ausscheiden. Aber mit der geeigneten Betriebsblindheit passieren eben immer mal wieder Sachen, die für außen Stehende eher amüsant anmuten. Kommt dann noch Stress dazu, wird auch nicht mehr kontrolliert und drüber nachgedacht.

Musik-Promotions-Firmen sind dafür da, die von den Plattenpressern produzierten Scheiben unters Volk zu bringen. Dazu werden geeignete Medien entsprechend unterstützt. Die entsprechenden E-Mails sind manchmal von bestechendem Inhalt. So las ich heute nachmittag:

Mit „Ja“ wird im Herbst der wohl intensivste und emotionalste Song des im März 2012 erschienenen Silbermond-Albums „Himmel auf“ veröffentlicht.

Oh technische Wunderwelt! Da kauft man also im Frühjahr ein Album, kann sich aber ohrenscheinlich nicht alles darauf anhören, da einzelne Titel erst im Herbst veröffentlich werden. Wie wird sowas eigentlich ermöglicht? Geht das nur auf speziellen CD-Playern oder ist das System umfassend kompatibel? Muss ich meinen CD-Player dazu ans Internet anschließen, und wenn ja, wie? Fragen über Fragen.

Oder wird da versucht, das gleiche Musikstück mehrfach zu verkaufen?