Doppelt hält besser (aktualisiert)

Es ist doch schön, aktive Lebewesen in seiner Umgebung zu haben. Und wenn es nur ein Kaktus ist, der immer mal wieder blüht und Nachwuchs hervorbringt. Angedeutet hatte sich das schon vor einiger Zeit, jetzt ist es endlich soweit. Im Gegenlicht des abendlichen Sonnenunterganges sah das heute so aus:

Blüte im Sonnenuntergang

Der ganze Eindruck sei auf dem nachfolgenden Bild vermittelt:

Es blüht so rosa ...

Die Blüte geht heute noch auf, es gilt also, das sicher noch erfolgende Update heute abend abzuwarten.

Heute früh sah das mit der Knospe noch ganz anders aus.

Knospe am Morgen

Wenn man sich, noch etwas schlaftrunken, dem Fenster von unten her nähert, da sieht das durchaus auch gefährlich aus. Ich erschrak förmlich …

Das Monster

Die Knubbelnase, die ausgestreckten Arme und das in der morgendlichen Nochnichtganzwachheit: Da kann man schon erschrecken. 😉

Aktualisierung: Der späten Stunde ist das Blitzlicht geschuldet, aber wie vermutet, ist eine Knospe aufgegangen.

Knospe go to Blüte

Mal sehen, wann die zweite kommt …

Vorwarnung

Nur mal schon zur Vorwarnung. In den nächsten Tagen ist mal wieder mit verstärktem Kaktuscontent zu rechnen. 😉 Der aktuelle Stand der Dinge:

gestern morgen

So sah der Kaktus gestern morgen aus. Rechts mittig noch ein alter Ableger, links oben die Knospe und rechts daneben, dass wird wohl auch noch was. Demnächst. Heute Abend sah der Kaktus dann so aus:

heute Abend

Meiner Meinung nach gibts morgen die Blüte, spätestens übermorgen.

Achja: Die Blüte ist das, was sich hier schon zeigte, vor über einem Monat.

Blütenträume

Wie versprochen kommen jetzt ein paar Bilder von meinem Freiluftbogger-Ausflug. Ich habe mich mal auf die Blüte am Feldrand konzentriert. Kornblumen, Mohnblumen, Kamille, ein paar Rapsblütenreste usw.

Blütenträume

Bei diesem Bild weiß ich nicht, was es ist. Vielleicht kann ja mal einer eine Info hinterlassen.

Bei den anderen sind o.g. Blüten zu sehen.

Mohn vor Kamille

Kornblumenblüte

Kornblume und Kamille

Unbekannte Blüte vor Stein

Beim unteren Bild wäre eine Identifikation auch noch nötig.

Ist es nicht herrlich?!

Um die Frage aus der Überschrift aufzugreifen: Ist es nicht herrlich?! Da hat man ein paar Tage frei und kann sein Bloggerspielzeug zusammenpacken (vorher aber alle Akkus aufladen!) und sich einen schönen Platz in der wunderschönen Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns suchen. Bei der Niederschrift dieser Zeilen sitze ich auch gerade genau dort – im Schatten eines alten Nadelbaums (Kiefer?).

Freiluftbloggen

Hier kann man es sich doch richtig gut gehen lassen. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint, Insekten vielerlei Art brummen um einen herum, nur gelegentlich hört man das Vorbeifahren eines landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugs oder die gequälten Pneus eines sportlich gewandeten Radfahrers. Doch schnell ist das vorbei und man ist wieder eins mit der Natur und versucht, die auf einen einprasselnden Sinneseindrücke in wohlfeile Worte zu kleiden, um den geneigten Leser Anteil nehmen zu lassen.

Da dies grundsätzlich schwierig ist, spätestens auch noch den Duft der unweit blühenden Kamille nachvollziehbar niederzuschreiben, sei einzig noch das Bild gezeigt, dass sich mir gerade bietet, wenn ich den Kopf vom Monitor erhebe und einfach nur gerade aus schaue.

Freiluftbloggen - Ausblick

Hier kann man es aushalten. Mal sehen, wie lange Akku und die Fähigkeit anhalten, so umschwärmt zu sein wie lange nicht. 😉 Oder eben die Getränkevorräte zur Neige gehen. Aber einen Blogartikel werde ich sicher noch fertig machen (beim Herdnerd mein heutiges Mittag). Die Naturbilder von dieser Stelle gibt es dann heute Abend. EDGE ist nicht wirklich zum Upload vieler Bilder geeignet. 😉

Ups, was ist das denn?

Eigentlich traue ich mich schon fast gar nicht, überhaupt darüber zu schreiben. „Es geht schon wieder los!“, könnte der eine oder andere entweder sich freuen oder stöhnen. Lange Vorrede – kurzer Sinn: Seht selbst.

Stachelkaktus

Den Kollegen kennen ja fleißige Leser dieses Blogs noch. Die kurze Geschichte, die hinter ihm steckt: Lange Jahre stand er, gerade gewachsen, auf dem Wohnzimmerfensterbrett. Nichts passierte. Bis er langsam etwas unförmig wurde und unten diese Stellen bekam, ihr seht sie auf dem Bild. Dann wurde er auf’s Schlafzimmerfensterbrett verbannt. Dort fing er dann an zu blühen und Ableger zu bekommen. Wer hier im Archiv wühlt, wird Belege dafür finden.

Gerade von aktuellen und älteren Ablegern befreit, fiel bei dieser Aktion auf, dass da wohl einer der Knubbel kein Ableger ist. Der da oben rechts.k13b2

Ich geh mal noch etwas dichter ran:

Kaktusblüte 2013 die erste

Ja, es regnet gerade. Und das soll so noch den ganzen Tag gehen … Aber so eine angehende Blüte eines Kaktus bringt doch wieder etwas Licht in den Tag,

 

Die Landschaft zur Soße

Feiertage geben dem Menschen, der sie hat, immer mal wieder die Gelegenheit, in sich zu gehen und Sachen zu machen, für die normalerweise die Zeit nicht reicht. Das, was man dann so tut, sollte natürlich zu den äußeren Umständen passen. An stillen kirchlichen Feiertagen ist es zum Beispiel unangemessen, eine Freiluftdiskothek zu organisieren.

So wäre es an diesem Pfingstmontag durchaus von Vorteil gewesen, wenn die Sonne ein wenig präsenter gewesen wäre. Von den angenehmeren Temperaturen spiele ich da vor allem auf das Mehr an Licht an, über das sich jeder Hobbyfotograf meist freut, kommt es denn aus der richtigen Richtung. Bei grauem Wetter ist die Richtung des Lichtes uninteressant, kommt es doch aus allen Richtungen gleich diffus. Trotzdem packte ich den Fotoapparat und das Netbook ein, den festen Vorsatz ergriffen, nicht nur ein paar schöne Fotos zu machen, sondern sie auch gleich von vor Ort ins Netz zu stellen (Technik, die begeistert).

Eine knappe halbe Autostunde, ergänzt durch 3 Fußminuten, von Neubrandenburg entfernt stehe ich dann plötzlich mitten im Wald.

Im Wald stehen

Später habe ich dann den Aussichtspunkt erreicht, Bank, Tisch und Dach in einem steht da ein von den hölzernen Gebilden, die man häufiger an touristisch attraktiven Punkten zu Rast und anderem findet. Der Ausblilck war schön und weitläufig.

Ausblick

Das satte Grün, typisch für die aktuelle Jahreszeit, legte sich wie ein Balsam auf die Seele. Irgendwer meinte mal, grüne Anblicke beruhigen … Ich bin die Ausgeglichenheit in Person.

Rapsfelder

So kennen wir die Landschaft in unserer Gegend. Kleine Dörfchen, eingebettet in Felder, Wälder und Wiesen, natürlich zur Zeit der Rapsblüte leuchtend Gelb gefarbtupft.

Wanzkaer See

Der Wanzkaer See, der dem Aussichtspunkt auch seinen Namen gab, liegt still und leise vor den Augen ausgebreitet. Das Boot mit den Anglern(?) habe ich erst später am Rechner auf dem Bild gesehen. Naja, sie waren auch recht weit entfernt und das Display der Kamera nicht sehr groß. Ohne Zoom sah das so aus:

Wanzkaer See

Die Mecklenburgische Landschaft ist schon schön … Und bei Sonne beinahe unschlagbar. Für alle die, die den Anblick auch mal genießen wollen:

Straße

Diese Straße müsst ihr nehmen. 😉 Es ist die Straße zwischen der B96 kurz vor Weisdin (von Neubrandenburg aus gesehen) in Richtung Blankensee. Am Ende des Waldes (rechts auf dem Bild) befindet sich ein kleiner Parkplatz, da steht dann auch ein Schild zum Aussichtspunkt. Für alle Fachleute:  53°25’21.73″N,  13°11’2.16″O.

 

Die Jagd nach dem Frühling

Auf Twitter war es angekündigt, ich schulterte mal wieder die Kamera und machte mich auf dem Weg, um den Frühling zu suchen. Der Weg und das Auto eines Freundes brachte mich in die Müritzregion. Nach einem kurzen Abstecher in die Scheune Bollewick führte uns der Weg Richtung Plau am See, um allerdings kurz vorher abzubiegen, weil uns ein Hinweisschild auf den Bärenwald hinwies. Nach dem Löhnen des Eintritts – wenig ist es nicht – machten wir uns auf den Weg, die Bären zu jagen sehen. Und nebenher wollte ich ja auch noch etwas Frühling einfangen.

Obwohl die Natur dort noch nicht ganz soweit war wie in Neubrandenburg, sah man durchaus das eine oder andere frische Grün mit ein paar anderen Farbtupfen.

Frühe Blüten im Bärenwald

Aber nicht nur violette oder gelbe Blüten waren zu sehen, auch weiß war vertreten.

Frühe Blüten im Bärenwald

In einem stillen Wasser dann auch Wasserpflanzen.

Frühe Blüten im Bärenwald

Sogar die Baumscheibe sah richtig frisch aus, fast wie ein Smiley.

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Von irgendwo her klopfte es auch sehr kräftig aufs Holz. Bei Fotografien gehen den Himmel zeigen sich doch die Grenzen der Technik, deswegen gibt es nur ein Schattenspiel vom fleißigen Specht.

Es klopft der Specht

Aber es gab nicht nur totes Holz zu sehen, im Gegenteil. Auch hier trieb sich das Grün aus den Knospen.

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Und das auch in diverser Vielfältigkeit.

Es grünt

Und noch mehr.

Knospen

Nur die Bären ließen ein wenig auf sich warten. Das Knacken eines trockenen Astes, wie es nur ein Fuß einer 200 kg schweren Persönlichkeit fertig bekommt, hallte zwar mal durch den Wald, aber zu sehen war keiner. Nur sehr natürliche Natur mit dem ihr eigenen Chaos im Gesträuch.

Ist da ein Bär?

Aber in einem Bärenwald sollten doch auch Bären sein. Nun ja, das Wetter war nicht so besonders. Aber ein paar Bären wären dann doch schön. Oder war da nicht schon einer zu sehen?

Im Gebüsch

Da hat sich also einer versteckt und liegt einfach und relaxt so rum. Recht so, wenn man ihre Geschichte kennt. Es sei ihnen gegönnt.

Genau gucken

Manchmal liegt dann doch einfach mal einer in einem der weitläufigen Gelände. Gut bezäunt, sind sie doch nicht immer so gemütlich und niedlich.

Faulbär

Aber nur einfach in der nicht vorhandenen Sonne rumliegen ist doch auch uncool. Da sind Gäste, die bespaßt werden wollen! Also zumindest erstmal aufraffen.

Da steht der Bär.

Na bitte, geht doch. Etwas mehr Äktschen bitte.

Laufbär

Geht doch. Nun aber bitte nochmal ein Bär von vorn. Und wenns geht, mit Teddybärengesicht.

Guckbär

Naja, so schön ist das Wetter nicht gewesen. 10°C, keine Sonne …

Noch ein Bär

Manchmal nerven die Besucher dann doch – obwohl: So viele waren in dem Moment doch gar nicht da. Allerdings ein paar Stunden vorher ein ganzer Trupp Radler …

Radler weg?

Die strengen dann doch etwas an. Nun können die Menschen aber auch mal wieder verschwinden.

Fressen

‚Nicht mal in Ruhe fressen kann man hier. Nur gut, dass es den Elektrozaun gibt. Der hält die Menschen weg.‘

Frisches Grün schmeckt

Aber das frische Grün ist schon lecker.

Essenszeit

‚Nun wird aber gefressen. Also lasst mich in Ruhe.‘

Es sei ihr – Maja, der Bärin – gegönnt. Man müsste mal rausbekommen, wann die Wahrscheinlichkeit höher ist, noch mehr von den Bären zu sehen. Aber dann ist der Bärenwald Müritz durchaus für einen Ausflug zu empfehlen.

Frühling

Nun ist er da, der Lenz. Und die Sommerzeit ist auch da. Trotzdem geht die Sonne abends unter. Manche sagen, dass das am Horizont passiert. Ich bin eher der Meinung, dass das hinter meinem Kaktus der Fall ist. 😉Sonnenuntergang hinter Puschel

Am nächsten Tag, es war etwas früher am Abend, fiel mir beim Kaktus daneben (links am Rand) etwas auf. Da hat er mir doch was unterschlagen:

Kaktusblüte

Blüht das doch einfach so vor sich hin. Naja, Frühling eben.