Das ist mir zu fix

Fix hat – wem es noch nicht aufgefallen ist – (mindestens) zwei Bedeutungen. Fixpreis, Fixstern, Fixangebot, … deuten darauf hin, dass es etwas festes, feststehendes bezeichnet. Wobei die Forschung sich ja auch weiter entwickelt. Fixsterne beispielsweise sind gar nicht so fix, wie sie ursprünglich mal angesehen wurden, sondern teilweise recht fix unterwegs. Hier haben wir dann die zweite Bedeutung: schnell.

Die Zeit brachte es, dass ich mir einen neuen PC zulegen musste. Neben seinen alten Macken entwickelte mein Rechner immer neue Eigenheiten, und als er seine Kommunikationsfähigkeit spontan einbüßte, wurde der Schlussstrich gezogen. Ein neues Gerät wurde bestellt, eingebaut und ist mittlerweile einige Wochen in Betrieb. Seither langweile ich meine Umgebung mit der Begeisterung über den neuen Mitbewohner.

Ein Blick zurück: Kam ich früher abends nach Hause, ging mein erster Gang meist direkt an den Rechner (alt). Erstmal anschalten. Danach gab es dann ein leckeres Abendbrot und nebenher infomierte ich mich televisionär über das Weltgeschehen. Kam ich dann zum Rechner zurück, war der hochgefahren und zur Arbeit bereit. Diesen Algorithmus musste ich nach dem Neuerwerb umarbeiten. Jetzt schalte ich ihn erst an, wenn ich auch wirklich mit der Beschäftigung anfange. Die Zeit des bequemen Hinsetzens reicht aus, um die Zeit zwischen dem Anschalten und der anmeldenden Passwortabfrage zu überbrücken. Und dann gehts auch gleich los.

Dabei sei eine kleine Zwischenbemerkung erlaubt: Ich weiß nicht, was die vielen kritschen Stimmen, die mit der Oberfläche von Windows 10 ein Problem haben, eigentlich haben. So groß fand ich die Umstellung nicht (ich komme von Windows 7) und finde sehr viele Ähnlichkeiten. Bei den Einstellungsmöglichkeiten muss man manchmal etwa suchen, aber dafür gibt es eine Suchfunktion und bisher habe ich spätestens darüber alles gefunden. Zugegeben, auch das Startmenü ist etwas lang und damit unübersichtlich. Aber wenn man ein wenig mitdenkt und die Möglichkeiten des Systems nutzt, braucht man das Startmenü eigentlich recht selten.

Aber nicht nur das Starten des PCs geht fix, auch das Runterfahren ist gewöhnungsbedüftig zügig. Da mein Rechner am Schreibtisch und der Schreibtisch im Schlafzimmer steht, war es mit dem alten immer ganz praktisch, wenn man das Ausschalten mit dem Zubettgehen verband. Die Zeit, bis die Monitore wirklich deaktiviert wurden, reichte meist aus, um das Fenster zu schließen, den Wecker zu kontrollieren, das Rollo herabzulassen und die tönende Einschlafhilfe in Betrieb zu nehmen. Dann wurde noch die Bettdecke aufs Bett gelegt und ich mich zwischen diese und das Laken geschoben. Danach wurde es dunkel.

Jetzt reicht das „Restlicht“ der Monitore, nachdem ich auf Herunterfahren geklickt habe, gerade noch dazu, um den Schreibtischstuhl zu verlassen. Danach tapse ich dann durch die Finsternis, wenn nicht noch von irgendwo her ein Lichtschein die Gütigkeit hat, mich an den harten Bettkanten vorbeizuleiten. So hat der technische Fortschritt nicht nur Vorteile und greift doch immer wieder in den Lebensalgorithmus ein.

Gut so. Sonst wäre es ja auch langweilig.

Neuer Standard bei Rechnern

Was hat es nicht schon alles an Neuheiten rund um den PC gegeben, seit er irgendwann mal einer Garage entsprungen war. Neue der vermutlich wichtigsten ist das Plug-and-Play-Prinzip, dass irgendwann seit Windows 95 (oder war es 98?) die Möglichkeit bot, Geräte wie Scanner, Fotoapparate u.a. im laufenden Betrieb in den Rechner anschließen zu können.

Wenn ich mich richtig erinnere, stürzte zwar der beteiligte Rechner bei der ersten großen Präsentation unter Anzeige eines „Bluescreens“ ab, aber das Prinzip setzte sich durch, wurde es aber auch anfangs eher als „Plug-and-Pray“ bezeichnet, hoffte man doch auf höhere Unterstützung beim Anschluss der Externa.

Eher der Landwirtschaft entlehnt, scheint die aktuelle Abwandlung der Technologie zu sein. Ob jetzt beim Anschluss eines USB-Sticks, einer externen Festplatte oder eines Druckers das ganze Gehäuse streifenförmig aufreißt oder was sonst passiert, darüber schweigt der Fachartikel, den ich im Internet fand.

Oder hat doch nur eine Autokorrektur zugeschlagen? Wer hat das „f“ da hinein gemogelt?

PC + Linux = ?

An dieser Stelle mal eine Frage an alle Technik- und Linux-Freunde: Ich habe einen Rechner älteren Jahrgangs, den würde ich gern mit Linux bespielen. Leider habe ich davon relativ wenig Ahnung (denke aber, dass ich lernfähig bin). Bisher befindet sich Win98SE auf diesem Rechner; wenn es sich einrichten lässt, wäre ich sehr glücklich, wenn es auch drauf bleibt und ggf. weiter nutzbar ist (Betriebssystemauswahl beim Rechnerstart). Es gibt mehrere Festplatten in dem PC, die auch noch partitioniert sind, also denke ich, dass das hinzukriegen sein dürfte.

Die Schwierigkeiten liegen vermutlich anderswo, genauer: in der Hardware. Hier der Schnellüberblick:

  • AMD Athlon
  • 256 MB RAM
    u.a.:
  • Optiarc DVD RW AD-7200A
  • LiteOn CD-ROM LTN483L
  • NVIDIA RIVA TNT2 Model 64/Model 64 Pro
  • HDD (2×30 GB)
  • Soundkarte TerraTec EWS64S (ISA!)

Das DVD-Laufwerk ist relativ neu und sollte natürlich auch unter Linux voll nutzbar sein. Das größte Problem ist sicherlich die Soundkarte, die allerdings eine Qualität hat, die ich gern weiter nützen möchte, es aber nur noch in diesem Rechner kann.

Wer kann helfen? Welche Linux-Distribution lässt sich mit wenig Aufwand und als Parallelsystem zum Windows installieren und hält die Hardware lauffähig? Gibt es überhaupt eine Chance? Über Hinweise wäre ich sehr dankbar.

Wunderwelt Technik

Wie die/der Leser/-in dieses Blogs ganz richtig vermutet, bin ich stolzer Besitzer einer Rechenmaschine namens Computer, mit deren Hilfe ich nicht nur meine Gedanken hier einfließen lasse, sondern noch allerlei andere Sachen tue. Die Bandbreite reicht von der E-Mail-Kommunikation bis zum Filmschnitt, vom Faxversand über die Bildbearbeitung bis zum Spiel. Natürlich wird auch gechattet, im Internet gesurft und vieles andere mehr.

Um den Rechenknecht, ein schon etwas betagteres Modell, das aber immer noch zuverlässig seinen Dienst tut, haben sich mittlerweile auch ein paar externe Geräte gescharrt, die das Arbeiten z.T. angenehmer, aber auch sicherer machen: externe Festplatten, ein MP3-Player, ein digitaler Fotoapparat, ein Digitalisiertablett usw.

Wer viel mit seinem PC arbeitet, der ist angehalten, gelegentlich, aber regelmäßig, etwas für diesen zu tun. Das fängt beim Abstauben an und geht nicht zuletzt bis zum Aufräumen der Festplatte(n). Dieser „Bereinigen“ genannte Vorgang zeigt nun bei mir einen recht interessanten Effekt. Als ich das mit meinem Laufwerk C: machte, dem Laufwerk, wo traditionell nur Windows und ein paar Programme drauf sind, die sich nicht auf D: umleiten ließen, dauerte das Bereinigen ein wenig, speziell, als ich die alten Systemwiederherstellungspunkte löschen ließ.

Das dauerte und dauerte und dauerte. Ich freute mich schon auf einen großen Speicherplatzgewinn auf Laufwerk C:; der fiel aber nach Abschluss des Vorgangs recht mager aus. Ich wandte mich den anderen Laufwerken zu und stellte dabei schnell fest, dass der angegebene Datenbestand auf Y: (eine externe Platte, die im wesentlichen zur Datensicherung dient) um mehrere Gigabyte geschrumpft war.

Ein, wie ich finde, interessanter Effekt: Ich räume C: auf und auf Y: bekomme ich mehr Platz. Ob Billy (oder wer anderes) das erklären kann? Und bevor Ihr mich bzgl. meiner Datenverluste bedauert, kann ich Euch beruhigen. Meine Daten auf Y: waren noch alle da. Nur der „System Volume Informations“-Ordner war plötzlich sehr leer und klein. Die Vermutung liegt nahe, dass die Daten der Systemwiederherstellungspunkte auf der externen Platte lagen. Aber was tun sie da? Billy hilf!