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Die wirtschaftliche Belebung läuft, das Geld, das unsere Regierung in die Banken pumpt, kommt auch beim kleinen Bürger an. Woher ich das weiß? Ganz einfach: Ich war im Kino.

Als Trick- und Animationsfilmfreund war ich in „Madagascar 2“. Man sagt zwar immer, zweite Teile von großen Erfolgen sind meist nicht so ein großer Erfolg, aber „Madagascar 2“ ist schönstes Popcorn-Kino, wobei man manchmal die Tüte gut festhalten muss, da man sich vor Lachen schüttelt. Im Film wurde ich zwar immer wieder an „König der Löwen“ erinnert – sicherlich ist ein bißchen Idee dort entlehnt worden – die Pinguine sind cool wie immer und auch die Affen (die Synchronstimme 100% passend) erheitern aufs köstlichste. 90 Minuten, die mir gar nicht so lang vorkamen.

Was hat das nun mit der Bankenkrise und dem von der Regierung reingepumpten Geld zu tun? Als ich meine Kinokarte erwarb, wurde mir mit einem funkelnigelnagelneuen und frisch gedruckten 5-Euro-Schein herausgegeben. Wenn das kein Zeichen ist, dass frisches Geld in die Wirtschaft gepumpt wurde.

Da muss ich wohl ein wenig Abbitte leisten. Von außen gesehen war das Chaos in der Neubrandenburger Innenstadt am Sonntag doch eher begrenzt. Allerdings weiß ich durch meine Stadtflucht am Sonnabend nicht, wie es dort aussah, ein Blick durch die Bahnhofsnahe Einfahrt, der mir bei meiner Ausfahrt gewährt wurde, ließ zumindest dichten Autoverkehr vermuten. Falls sich einer ins Getümmel gestürzt hat, bitte ich um eine kurze Info. 

Trotz alledem beobachtete ich am Sonntagnachmittag doch auch wieder den schon mal erlebten, diesmal aber etwas kleineren, Autostau beim Verlassen der Fußgängerzone. Nur war diesmal von Polizei oder Ordnungsamt weit und breit nichts zu sehen. Nur der Wachschutz (des Centers?) beobachtet die Situation, wobei die dabei zu erfüllende Aufgabe Spekulation bleibt: Einweisung von auch über den Fußweg fahrenden Autofahrern? Benachrichtigung der Fahrzeugführer, falls Polizei oder Ordnungsamt doch kommen? Bewachung der von Kunden des Centers erworbenen Ware, solange sie kopfüber in ihren teuren deutschen Kleinwagen nach Platz für die zu großen Produkte der internationalen Konsumgüterproduktion suchen? Wir werden es nie erfahren.

Nächsten Sonntag geht es in die nächste Runde. Mal sehen, wie es dann aussieht, da der Auszahlungstag für Lohn, Gehalt und andere Bezüge dann schon verstrichen ist.

Jubiläen sind doch immer wieder was schönes, aber meisten hat es doch etwas zwanghaftes, wenn sie auch noch gefeiert werden. Aber wenn es dann doch sein muss, dann sollte man den Feierlichkeiten doch den passenden Rahmen geben. Als privater Jubilar zieht man ja gern aus den heimischen vier Wänden in eine gastliche Stätte, um den Stress nicht zu Hause zu haben. Dabei stellt sich dann die Frage, wie das bei einer Firma oder gar einem Einkaufscenter ist. 

Apropos Einkaufscenter. Da feiert eins gerade Jubiläum: 10 Jahre verschandeltschönt es schon die Innenstadt. Nur zum Einkaufen, also seinem eigentlich Zweck, ist es im Moment wohl weniger geeignet. Eine sperrige Bühne, die die Ladenstraße verstopft, so dass Kunden nicht mehr vorbei kommen und anliegende Geschäfte für Platz sorgen müssen, genauso sperrige Torten- und andere Geburtstagsdekorationen und Menschenmassen, die sich dazwischen durch zwängen müssen. 

Mir graut schon vor Sonnabend. Für alle, die gemütlich einkaufen wollen, gibt es wohl nur einen Rat: Meiden Sie die Neubrandenburger Innenstadt weiträumig, es wird chaotisch. Eine irrige Hoffnung wird sein, dass die neue Tiefgarage ein bißchen vom Chaos auffängt. Ich werde die Stadtgrenzen jedenfalls verlassen. 

Nur eine Bitte an Ordnungsamt und Polizei: Bitte setzen Sie die geltende Parkordnung durch.

Regionale Produkte in unseren Supermärkten: Eine tolle Idee, wie ich finde. Aber manchmal ist es schon komisch, wie das passiert. Da werden hier in der Region, auch mit regional erzeugten Zutaten, Produkte produziert und sogar deutschlandweit (wenn nicht weiter) vertrieben, aber kein Hinweis auf die regionale Herstellung (auch nicht hier in der Region). Auf der anderen Seite gibt es auf regional getrimmte Produkte, die es beim genauen Hinsehen gar nicht sind. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kunden einer großen Handeskette Fleisch und Wurstwaren der Metzgerei „W. Brandenburg“ aus Frankfurt am Main(!) gekauft haben, weil sie dachten, die Produkte kommen aus dem ähnlich benamsten Nachbarland. Übrigens stellt diese Metzgerei auch Rügenwalder Teewurst her … Kein weiterer Kommentar.

Doch zurück zu den positiven Beispielen: Regionale Produkte von regionalen Erzeugern und Produzenten. Eine Handelskette hat dafür sogar eine eigene Handelsmarke eingeführt und verkauft unter „Unser Norden“ regional hergestellte Produkte: Fischkonserven, Kartoffelprodukte, Marmeladen, Gebäck und vieles andere mehr. Da kann ich mir den regionalen Bezug auch vorstellen: Von der Erzeugung, der Ernte oder dem Fang bis zur Verarbeitung alles hier im Norden passiert. Da freut sich das Lokal- bzw. Regionalpatriotenherz, auch, wenn es feststellt, dass das eine oder andere aus Schleswig-Holstein kommt und nicht aus Mecklenburg-Vorpommern.

Allerdings scheint man bei der Handelskette etwas zuviel in die Marke packen zu wollen: Zumindest wusste ich noch nicht, dass man in den beiden nordischen Bundesländern auch Cashew-Nusse, Bananen oder Kaffee anbaut und erntet. Das verwässert die Marke wieder sehr stark und man macht sich Gedanken, ob die anderen Produkte wirklich komplett aus unserem Norden kommen.

Gestatten, mein Name ist 93. Zumindest mein Rufname. Offiziell heiße ich natürlich anders: 93 5O2 286 253*. Also doppelter Vornamen und genauso doppelter Nachnamen. Und der Name bleibt mir bis 20 Jahre nach meinem Tode. Und ist einmalig.

Warum bin ich gerade an eine Personenkennzahl erinnert?

Interessanterweise gibt es nähere Informationen unter einer Internetadresse namens identifikationsmerkmal.de. Das erinnert mich an einen alten Witz: Eine Frau meldet ihren Mann als vermisst. Der Polizist, der die Anzeige aufnimmt, fragt nach besonderen Kennzeichen. Darauf die Frau: „Die bekommt er, wenn er wieder zu Hause ist.“ 😀

*) Die Nummer ist frei erfunden, ich hoffe, ich habe nicht die Nummer von einem anderen erwischt.

Sonnabend, der 7. Juni 2008, wird mal wieder ein Tag werden, in dem man die wunderschöne Umgebung Neubrandenburgs erkunden sollte. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem Auto bieten sich die verschiedensten Ziele an. Lasst uns also für alle, die noch ein paar Anregungen brauchen, hier die Ideen für Ausflugsziele sammeln.

Ausflugsbeginn ist nach einem kräftigen Frühstück um 9 Uhr. Für die Rückkehr sollte frühstens der Nachmittag eingeplant werden. Wer also Tipps für Ausflugsziele hat, sollte das berücksichtigen.

Die Sommerzeit hat angefangen. Über Sinn und Unsinn wurde ja im Vorfeld viel in den Medien berichtet. Ich wäre für eine ständige Sommerzeit, aber ich bin Spätmensch, da kommt mir der längere Abend zugute.

Habt Ihr denn auch Eure Uhren alle richtig verstellt? Meine Wohnzimmeruhr steht jetzt in der Küche, die Küchenuhr im Bad, der Wecker auf dem Balkon und die Armbanduhr hängt am Fußgelenk …