Komische Zeiten

Da bekommt man dieser Tage – wir schreiben eine knappe Woche vor Ostern und wenige Stunden nach Frühlingsanfang (astronomisch) – von einem Versender, der sogenanntes Essen anbietet, einen Oster-Advents-Kalender und wundert sich noch ein wenig, schon überrascht eine der gerade ganz gern gesehenen Serien mit ihrer Weihnachts-Episode …

Sowas passiert doch eigentlich sonst nur im Sommer …

Sachkenntnis unerwünscht?

Auf Welt.de steht manchmal aber auch Quatsch. Genau wie neulich, als in Tagesthemen und Morgenmagazin ein Paar Beine ohne Oberkörper auftauchten. Eine Autorin schusterte eine Story drumrum, die völlig ungetrübt von Hintergrundwissen zu sein scheint – Hintergrundwissen, das allgemein verfügbar ist.

Statt eines bewussten Scherzes oder eines vorgezogenen Halloween-Fests war sicherlich die hochmoderne Technik im neuen ARD-Studio für das mysteriöse Bild verantwortlich.

Schwachsinn, Stumpfsinn, Blödsinn! Da stand einfach nur eine Hose im Studio. Das hat mit Technik nix, aber auch gar nix zu tun. Ich will zwar nicht behaupten, dass man diesen Effekt auch elektronisch hätte herstellen können, aber dies wäre für das tagesschau-Studio eher untypisch. Im heute-Studio („grüne Hölle“), das bis auf den Tisch wirklich virtuell ist und in dem die Moderatoren vor einer grünen Wand agieren, wäre sowas eher denkbar. Das tagesschau-Studio ist keine „grüne Hölle“, das sieht während der Sendung genauso aus, wie es die Zuschauer sehen. Die Hintergrundbilder werden auf eine Leinwand hinter den Sprechern projiziert. Konnte man alles mal lesen, als das Studio in Betrieb ging.

Das sensible ARD-Technik-Equipment sorgt jedoch immer mal wieder für kleine Störungen wie am Sonntagabend.

Das war keine Störung! Das war bewusst so gemacht. Warum auch immer …

Doch sind auch faszinierende Spielereien möglich, um die Intensität einer Nachricht zu erhöhen. So erschien Caren Miosga im August 2014 auf dem Moderatorentisch und hielt eine Laudatio auf den verstorbenen Schauspieler Robin Williams, indem sie die „O Captain! My Captain!“-Filmszene nachstellte.

Lustig. Manchmal ist eine Hose einfach nur eine Hose ist eine Hose. Und Frau Miosga stand wirklich auf dem Tisch. Der ist genauso echt wie sie selber.

Man kann Mysterien auch herbei schreiben, wo gar keine sind. Von Welt.de hätte ich das nicht erwartet. Da gäbe es andere Quellen. Okey, aus dem gleichen Haus …

Warum Streamingdienste nie lineare Medien ersetzen (sollten)

Streamingdienste, und hier kann man eigentlich alle über einen Kamm scheren, egal, ob sie Bewegtbild und Ton oder nur Ton übertragen, sind irgendwie der neue heiße Scheiß, den wir uns gerade so reinpfeifen. Filme, Serien, Lieder, Hörbücher und vieles andere mehr auf Abruf und dann, wann ich das will. So ähnlich muss das Paradies sein.

Nicht alles, was man mit einem TV-Gerät empfangen kann, ist Fernsehen. Und nicht alles, was man in Kopfhörern und Boxen hört, ist Radio. Streamingdienste sind Streamingdienste und haben mit den klasssichen elektronischen Medien nur das Ausgabegerät gemeinsam. Immerhin bezeichne ich ein klassisches Röhrenradio auch nicht als Heizung, nur, weil es zur Raumtemperatur einen gewissen Anteil leistet.

Radio und Fernsehen sind schließlich auch nicht nur eine mehr oder weniger geplante Aneinanderreihung von Beiträgen, es steckt mehr dahinter als pure Algorithmen und Automatismen. Und sie zeigen nicht nur die Sachen, die einem gefallen. Was in dem Zusammenhang als großes Plus zu verstehen ist.

In einer Studie las ich mal einen interessanten Gedanken. Leider ist sie im Internet nicht verfügbar und an ein gedrucktes Exemplar komme ich vermutlich erst in Wochenfrist. Die Quelle war meiner Erinnerung nach recht etabliert, der Anlass zwar auch mit elektronischen Medien befasst, aber in einem anderen Kontext. Entsprechend umgedacht und popularisiert: Wenn man sich seine Medieninhalte selber zusammenstellen kann, verkapselt man sich zunehmend in seiner eigenen Filterblase und sieht nur noch Themen, die ins eigene Weltbild passen.

Ähnlich zu sehen sind auch Bestrebungen von Suchmaschinen, ihre Suchergebnisse mittels diverser erfasster persönlicher Daten des Suchenden immer besser auf die Bedürfnisse anzupassen. Was auf den ersten Blick sehr praktisch klinkt, heißt bei weiteren Blicken, dass man den Teil des Internets irgendwann nicht mehr sieht, der auch Informationen enthält, aber nicht ins persönliche Suchschema passt. Wer immer nur Katzenvideos guckt, ist irgendwann im wahren Leben doch überrascht, dass es Katzen gibt, die beim Pinkeln am Baum das Bein heben oder Nüsse irgendwo verstecken …

Streamingdienste fördern also die selektive Wahrnehmung, lineare bieten hier einen passenden Ausgleich und sind deswegen entsprechend wertvoll. Nur hier findet man auch Aspekte außerhalb der eigenen Filterblase, weil es einem „aufgezwungen“ wird. So lernt man immer mal wieder auch was neues kennen. 😉

Senderprofil

Vor längerer Zeit habe ich mal eine Statistik geführt, mit welchem TV-Programm mein Fernseher angeht, soll heißen, was ich am Vorabend als letztes gesehen habe. Die Senderauswahl war nicht völlig ohne Überraschungen. Jetzt habe ich mal meinen Fernsehkalender ausgewertet (Zeitraum ca. 14 Tage).

Zur Erläuterung: Nicht jede Sendung, die ich in dem Kalender angebe, sehe ich mir an. Aber sie ist nach Durchsicht der Programme zumindest so interessant, so dass ich sie mir, wenn ich Zeit und Gelegenheit hätte, ansehen würde. Die nachfolgende Aufzählung beinhaltet also die Sender, die mir Inhalte anboten, die mich interessieren könnten. Die Zahl in der Klammer ist die Zahl der interessanten Sendungen.

  • 3sat (25)
  • ARD-alpha (18)
  • arte (26)
  • Bayern 2 (6)
  • Bayerisches Fernsehen (26)
  • Comedy Central (1)
  • Das Erste (6)
  • Deutschlandfunk (9)
  • Deutschlandradio Kultur (2)
  • Disney Channel (6)
  • DMAX (5)
  • DRadio Wissen (2)
  • Einsfestival (30)
  • EinsPlus (40)
  • Eurosport (20)
  • Fritz (2)
  • HR-Fernsehen (8)
  • kabeleins (13)
  • KiKA (5)
  • MDR Figaro (1)
  • MDR Fernsehen (2)
  • n-tv (6)
  • N24 (2)
  • NDR Info (1)
  • NDRfernsehen (16)
  • ORF2 Europe (5)
  • Parlamentsfernsehen (2)
  • Phoenix (10)
  • ProSieben (2)
  • ProSieben MAXX (1)
  • Radio Eins (3)
  • rbb Fernsehen (12)
  • rbb Kulturradio (1)
  • RTL (6)
  • RTL Nitro (5)
  • RTL2 (2)
  • Sat.1 (5)
  • Servus TV (6)
  • sixx (5)
  • SR 2 KulturRadio (1)
  • Super RTL (2)
  • SWR Fernsehen (14)
  • SR Fernsehen (3)
  • SWR info (6)
  • tagesschau24 (9)
  • Tele 5 (4)
  • TLC (1)
  • VOX (5)
  • WDR (14)
  • WDR 5 (15)
  • ZDF (15)
  • ZDFinfo (15)
  • ZDFkultur (15)
  • ZDFneo (18)

Die Statistik weist ein paar Fehler auf und ist auch nur eine Stichprobe. So tauchen mindestens 2 Sender gar nicht auf, die ich aber doch regelmäßig frequentiere. Das liegt aber daran, dass diese Sender in meiner elektronischen Programmzeitung nicht vorkommen.

  • EinsPlus (40)
  • Einsfestival (30)
  • Bayerisches Fernsehen (26)
  • arte (26)
  • 3sat (25)
  • Eurosport (20)
  • ARD-alpha (18)
  • ZDFneo (18)
  • NDRfernsehen (16)
  • ZDF (15)
  • ZDFinfo (15)
  • SWR Fernsehen (14)
  • WDR (14)
  • kabeleins (13)
  • rbb Fernsehen (12)
  • Phoenix (10)
  • Deutschlandfunk (9)
  • HR-Fernsehen (8)
  • Das Erste (6)
  • Disney Channel (6)
  • n-tv (6)
  • RTL (6)
  • Servus TV (6)
  • Bayern 2 (6)
  • DMAX (5)
  • KiKA (5)
  • ORF2 Europe (5)
  • RTL Nitro (5)
  • Sat.1 (5)
  • sixx (5)
  • VOX (5)
  • ZDFkultur (15)
  • WDR 5 (15)
  • tagesschau24 (9)
  • SWR info (6)
  • Tele 5 (4)
  • Radio Eins (3)
  • SR Fernsehen (3)
  • MDR Fernsehen (2)
  • N24 (2)
  • ProSieben (2)
  • RTL2 (2)
  • Parlamentsfernsehen (2)
  • Super RTL (2)
  • Deutschlandradio Kultur (2)
  • DRadio Wissen (2)
  • Fritz (2)
  • ProSieben MAXX (1)
  • Comedy Central (1)
  • MDR Figaro (1)
  • NDR Info (1)
  • rbb Kulturradio (1)
  • SR 2 KulturRadio (1)
  • TLC (1)

Das gleiche Mal nach Anzahl der Sendungen, die ich interessant fand, sortiert.

Sowas gutes gibt’s heute gar nicht mehr

Zappt man sich Samstags (oder auch an anderen Tagen, aber Samstags passt es zur Zeit am besten) abends durchs Fernsehprogramm, kann einem schon das große Schauern ankommen. Wo sind die Unterhaltungsshows, die mit Musik, Tanz und Theater die Zuschauer unterhalten. Wo Kalauer aber auch Witze mit viel Geist und Esprit zu Hause sind, die nicht nur heitere, sondern auch besinnliche Momente vereinen? Wo sind die Shows, in der die Macher mit ihren nationalen und internationalen Gästen singen, tanzen, schauspielern, talken und Sketche fabrizieren; wo moderne Popmusik neben Klassik steht und nicht nur einfach abgesungen sondern auch showtypisch neu interpretiert werden? Wo sind die Shows, wo die Gäste nicht nur die üblichen Verdächtigen sind, sondern auch eher etwas unbekannt sind, weil sie Theaterschauspieler oder klassische Tänzer sind? Wo sind die Shows, die mit Witz, Slapstick, Ironie und vor allem auch Selbstironie, mit Emotionen und Tragödie arbeiten?

Fragen über Fragen. Aber es gibt zwei Antworten auf all diese Fragen, eine gute und ein weniger gute.

Die gute: Es gibt diese Show, sie wird aktuell auch ausgestrahlt.

Die weniger gute: Es sind „Aufzeichnungen“ aus den 1970er/1980er Jahren.

Samstags rund um Mitternacht laufen zwei oder drei Folgen dieser Shows im Fernsehen und die vereinigen all das, was oben steht (und noch sehr viel mehr, selbst die Wissenschaft und die Kochkunst kommen darin vor!).

Ihr könnt sagen was ihr wollt, aber ich fühle mich durch die Muppet-Show nach wie vor bestens unterhalten. Der DisneyChannel zeigt sie gerade.

Warten auf nouveau

Lange Jahre hat er treu gedient, aber es gibt so Zeitpunkte, da gilt es, sich neuem zuzuwenden. Die Zeit ist weiter gelaufen und ihre Zähne haben durchaus die eine oder andere Wunde hinterlassen. Ob der neue die gleiche Brillanz aufweisen wird, bleibt abzuwarten, aber ich bedaure nicht, noch so lange in die Röhre geguckt zu haben.  Weiterlesen

Fernsehtypisch

Man liest ja nicht ungestraft Fernsehzeitungen. Das Genre der Late-Night-Show ist nicht allzuweit gestreut, aber ein paar Sendungen, die sich so nennen, gibt es ja doch noch. Und bald auch wieder einen neuen Versuch.

Aber mal allen Late-Night-Show-Produzenten ins Stamm- und Lehrbuch geschrieben:

Wenn eine Late-Night-Show im Frühabendprogramm wiederholt werden kann, stimmt etwas mit dem Showkonzept nicht.

Wiederholung ist nicht die Mutter der Wahrheit

Aussagen werden auch dadurch nicht wahrer, indem man sie immer wieder wiederholt. Neulich habe ich Tim Mälzer mit dem für mich überraschenden Satz im Fernsehen erlebt, dass seine Kochsendung die einzige ist, in der im deutschen Fernsehen einfach nur gekocht wird – ohne Spiel, ohne Show, einfach nur die Zubereitung von schmackhaften Gerichten.

Nachdem ich diesen Gedanken jetzt auch auf einer Webseite über ihn las, möchte ich doch anmerken: Hier irrt der Meister. Auf Anhieb fallen mir zwei Sendungen im deutschen Fernsehen ein, die genau das gleiche auch machen: „Kochkunst mit Vincent Klink“ (SWR) und „2 Mann für alle Gänge“ (SR), beides auch Produktionen, die immer wieder auch neue Folgen hervorbringen.

Ehre, wem Kochehre gebührt, aber nicht über’s Ziel hinausschießen!

Für’s Protokoll: Es ist Sommerloch

Öffentlich-rechtliches Qualitätsfernsehen generiert sich auch gern mal im Sommerloch. Da kann man als Norddeutscher nur froh sein, dass man dafür keinen Rundfunkbeitrag bezahlt, weil es im Hessischen Fernsehen lief.

Einer der Tiefpunkte televisionärer Unterhaltung dürfte eine heutige Sendung gewesen sein, die um 21 Uhr den Zuschauer erreichte (mich nicht, da andere Termine). Die Sendung hieß: „Die 20 spannendsten Wetter-Phänomene“.

Es scheint ja üblich, heutzutage alles in TopIrgendwas-Listen zu packen. Früher gab es auch mal eine Quizshow, wo Antworten nur dann richtig waren, wenn sie als Frage formuliert wurden.

Demnächst in Ihrem Fernsehen: „Die 20 schönsten Rhein-Meter“, „Die 20 höchsten Maulwurfhügel“ und „Die 30 elegantesten Sackreisinchinaumfaller“.

Lachen im Kasten und nicht im Keller

Wer den folgenden, sinngemäß wiedergegebenen Satz mal zu wem gesagt hat, weiß ich leider nicht mehr. Ich habe ihn auch aus einer Anekdote, so ist die Echtheit sowieso nicht verbürgt. Aber zu einem gestandenen Maler kam mal ein aufstrebender junger Kollege und erheischte einen helfenden Kommentar über die Qualität eines gerade fertig gewordenen Bildes. Die Koryphäe meinte dazu: „So können Sie erst malen, wenn sie bekannt und berühmt geworden sind. Bis dahin müssen ihre Bilder wirklich gut sein.“

Dieser Gedanke sei dem folgenden Geschreibsel über deutsche Kabarettisten vorangestellt, wobei ich hier Kabarett mal im weiteren Sinn, aber doch im Unterschied zur Comedy meine. Die entsprechende Grenze in wenigen Worten zu definieren fällt schwer, ich werde mich damit wohl noch mal separat befassen müssen. Aber das hatte ich anderswo schon mal angedeutet. Eine gewisse Form von Anspruch würde ich ggf. unterstellen, wäre das Wort „anspruchsvoll“ nicht bereits ironisch hinterlegt (siehe Reinhard Mey – Anspruchsvoll). Soll heißen, Comedy ist einfach lustig, bei Kabarett muss der Rezipient schon noch etwas mitdenken.

Nun stelle ich seit geraumer Zeit fest, dass mir die Programme einiger Kabarettisten, nachdem sie mit und durch das Fernsehen immer erfolgreicher geworden sind, nicht mehr so gut gefallen. Es scheint der oben bei der Maler-Bemerkung beschriebene Effekt eingetreten zu sein. Erfreulich nur, dass es immer noch welche gibt – mehr so aus der zweiten Reihe – bei denen es (noch) nicht so ist. Und es kommt auch immer noch neues nach, was hoffnungsfroh stimmt.

Als Kronzeuge sei hier Dieter Nuhr aufgerufen. Lange Zeit wollte ich es nicht wahr haben, aber spätestens die ihm gewidmete Ausgabe der „Lachgeschichten“ – eine WDR-Produktion – und seine dortigen Äußerungen brachten wohl einen Damm zum Brechen. Seine moderativen Fähigkeiten möchte ich ihm dabei nicht absprechen, aber wer seine Programme kennt merkt schnell, dass er sich hier oftmals selbst zitiert und damit recycelt. Lorbeeren, auf denen man sich ausruht, welken doch manchmal sehr schnell.

Weitere Beispiele sind Florian Schröder und Hennes Bender. Dabei hatte ich bei meinen Vorlieben letzteren eigentlich nicht wirklich auf dem Schirm. Aber seine Kurzauftritte bei diversen Kabarett- und Satiresendungen gefielen durchaus, so dass ich mir neulich „Erregt“ zulegte, eines seiner Programme auf CD. Leider dokumentiert diese Aufzeichnung an ein, zwei Stellen ein Verhältnis zum Publikum, dass nicht rolleneigen ist, sondern aus ihm selbst heraus zu kommen scheint, und das ich so nicht erwartet habe und nicht goutiere. Mein geschwächtes Interesse an Auftritten von Florian Schröder könnte ich zwar im Moment nicht an konkreten Ereignissen fest machen, es hat aber auch nicht mit der Qualität des von ihm moderierten „Das Er(n)ste“ zu tun; es war schon vorher da bzw. nicht mehr da.

Solange Mathias Richling, der Harry Potter deutschen Kabarett-Fernsehens, noch im Ensemble des Scheibenwischers aktiv war, fand ich seinen Part passend, wichtig und gut. Letztendlich ist er aber ein typischer Vertreter sogenannter Polit-Comedy geworden, der ich so gar nichts abgewinnen kann. Hier tummeln sich aber auch andere in teils unterschiedlichen Qualitäten.

Natürlich gibt es eine Reihe von Wortkünstlern mit aktuellen Programmen, die man durchaus empfehlen kann (die Reihenfolge ist keine Wertung, ich habe es mal alphabetisch versucht): Urban Priol, Jochen Malmsheimer, Max Uthoff, Frank Lüdecke, das Duo Henning Venske und Jochen Busse, Marc-Uwe Kling, Matthias Deutschmann, Werner Koczwara, Mathias Tretter, Vince Ebert (Vorsicht! Der absteigende Ast ist in Reichweite), Josef Hader, Niels Heinrich, Piet Klocke, HG Butzko, Christoph Sieber, Sebastian Pufpaff, Philip Simon (Maler-Effekt?), Alfred Dorfer, Jens Neutag usw.

Klassiker sind natürlich Dieter Hildebrandt, Werner Schneyder, Werner Finck, Dietrich Kittner, Thomas Freitag (ich weiß, der ist noch nicht soooo alt, aber trotzdem), Matthias Beltz, Georg Kreisler und noch ein paar andere, die das Feld Kabarett von den verschiedensten Richtungen aus beackert haben und es z.T. auch noch tun. Und wer sich jetzt wundert, dass solche Namen wie Heinz Erhardt oder Bodo Wartke hier unabhängig von ihrer Qualität nicht auftauchen, dem sei gesagt, dass sie hier nicht reingehören. Aber dazu irgendwann später mehr.