Monats-Anthologie März 2023

Gerade aufgeschnappt: Die Sorgen beseitigen keine Probleme von morgen, aber: Sie nehmen die Ruhe von heute.

Diese ganzen -Klischees auf Arbeit, weiß man da schon genaueres? Ab und zu wabbert bei uns zwar auch der Duft von direkt aufgebrühtem durch die Luft, die wird 2x im Jahr angestellt. Ansonsten sind wir getränketechnisch recht divers aufgestellt.
Könnte wohl daran liegen, das Cheffe nix bezahlt und jeder für sich selber sorgt.

ist, wenn 4 Leute um ein mit sitzen, der 5. am anderen Ende der Leitung und der 6. am anderen Ende eines zweiten Freisprechtelefon ist, dass dann neben dem ersten liegt.

Wenn man sich das Öffnungszeitendurcheinander der Läden im „besten der Stadt“ so ansieht, sollte man vielleicht alte Modelle wiederaufleben lassen: Mo-Mi, Fr 9-18 Uhr, Do 9-20:30 Uhr und Samstag 9-14 Uhr. Das müsste sich doch absichern lassen.

Zur Frühstücksvorbereitung erstmal das Glas Konfitüre quer durch die Küche gefeuert. Nicht mit Absicht. Und ohne Katastrophe. Zu und heil geblieben. Uff.

Der Eierkocher kommt gerade auch in die Pubertät. Macht, was er will, bockt rum und das Ergebnis ist eher kreativ als zielführend.

Auf dem Heimweg habe ich ein Fahrzeug von jemanden gesehen, der für die LastGeneration definitiv zu jung ist. Auf dem Lenkholm stand „Next Generation“. Find ich viel optimistischer. Für mehr im .

Wenn man an so einem noch ungewohnten kann, träumt man in den letzten (Halb-)Schlafphasen aber auch einen Kram zusammen.
Früh mit dem aufstehen ist wohl doch auch sinnvoller.

Hat Grissam irgendwas an der Stimme machen lassen? Gerade wiederentdeckt.

Freiverkäufliche mit dem selben Ziel, aber unterschiedlichen Wirkstoffen. Um körperliche Schäden zu minimieren, wird ein Medikamentenwechsel empfohlen. Und dann kommt ein neues raus, dass beide enthält. WHAT???

mag ich übrigens sehr. Vor allem bei . Zum einen sollte man von dem Kram, der da drin ist, sowieso nicht so viel essen. Zum anderen kann man den Leerraum nutzen, um die Sachen mit weiteren aufzuwerten.
„Feinkostsalate“ mit ergänze ich gern mit weiteren Shrimps, mit klein geschnittener . ergänze ich mit Tk-Früchten. Usw. Usf.

Na, holla. Da zeigt der nochmal, wie er auch aussehen kann. Wenn auch nur kurz, das Zeuch namens hält ja die Plusgrade nicht aus.

Höre gerade, dass immer mehr mit zugeschissen wird. Ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Könnte an meiner Kaumnutzung des Dienstes liegen.

Meinem Navi im Auto hab ich eine männliche Stimme gegeben.
„Die Wege des Herrn sind unergründlich.“

Nasensprays sind aber auch witzig: man soll beim Sprühen ins Nasenloch durch dieses auch leicht einatmen. Aber wenn genau das nicht geht und man deswegen das Spray nehmen möchte?

Wenn ich mir für so ansehe: Betäube die , aber tue bloß nix für deinen , deine und deinen .

Morgen werden die Uhren umgestellt! Die Wohnzimmeruhr kommt in die Küche, die Küchenuhr ins Schlafzimmer.
Vermutlich werde ich ab kommender Woche öfter verschlafen, da der Wecker im Bad steht und ich ihn nicht höre.

Was lehrt uns eigentlich die aktuelle von ? Kannibalismus ist in Ordnung, wenn man sich dazu ein Bärenkostüm anzieht?

Läuft das eigentlich schon unter , wenn man das Kopierpapier nicht mehr per Fax sondern per E-Mail bestellt?

Nach all dem, was ich bisher über „Manta, Manta 2“ gehört habe, müsste man als Kinogänger fürs Ansehen Geld bekommen. Jetzt überlege ich, ob ich vom Kinobetreiber einen Teil des Geldes einklagen könnte, wenn ich nicht hingehe, weil er ja spart.

Monats-Anthologie Februar 2023

: von eReadern als flexible Anzeige von der Geschäfte. In der hiesigen ändern die sich so häufig, das müsste sich lohnen.

Wenn in der Fernseh- gesagt wird, dass eine auch „1000 Mal in Deiner Nähe“ – also in meiner – verfügbar ist, ich aber nur von einem Laden in meiner Nähe weiß, ist das dann eine von den Werbungslügen, von denen alle immer reden?

Gerade nochmal getestet: ich weiß ehrlich nicht, warum das vegane Mühlen Mett – fein – so gefeiert wird. Das Produkt schmeckt wie rosane und hat weder vom noch von der etwas von irgendeinem „Vorbild“-Produkt.
Lass es grünbraun und verkauft es als Erbsaufstrich. Das wäre ehrlich, dann klappt’s auch mit den Fleischfreunden. Aber als ist es nur Betrug und Augenwischerei.

Das jetzige Aktienbesitzer so wild darauf sind, dass möglichst viele Nichtaktienbesitzer auch kaufen, ist doch klar. Erhöhte erhöht den und damit den (scheinbaren) der Aktien. Also ganz normale egoistische Ambitionen, egal, womit sie es begründen.

Zählt das auch als „Zigarette danach“, wenn man danach das Fenster aufmacht und von irgendeinem Nachbarbalkon zieht der Zigarettenrauch ins Schlafzimmer?

Wenn der schwarze slogant: „Macht Sinn. Regionale Produkte bei Netto.“ hat das wenig mit Regionalität zu tun. „Macht Sinn.“ ist ein astreiner Anglizismus. Regional wäre „Sinnvoll.“

Was soll man nur machen? Da gibt es eine Gruppierung, die ein richtiges, wichtiges Ziel erreichen will. Man könnte das unterstützen. Dann erkennt man, auf welchem Weg das passieren soll, den man aber auf keinen Fall unterstützt. Was tun?

manchmal so: Reifst du noch oder gammelst du schon?

Manchmal ist es echt schade, dass es kein Leben nach dem Tod gibt. Vor allem bei Menschen, die aus eigener Idiotie ums Leben gekommen sind. Wenigstens so lange, dass es für die Erkenntnis der eigenen Dummheit reicht.

Zum Abendbrot mach ich mir wohl etwas Kartoffelsalat warm …

Solche Produkte wie auf Fruchtsoße, mit Fruchtmarkdeckel oder , unterlegt mit , sind doch auch greenwashing, sind wir doch zum Umrühren gezwungen, was einen Teil des zuviel aufgenommen |s wieder verbraucht.

Solche Kulturtechniken wie „miteinander reden“ oder „telefonieren“ scheinen auch immer mehr unterzugehen. Nur noch chatten oder man mietet sich einen Concierge dafür.
Hauptsache, kein direkter Kontakt. u.v.a.m

Darf man eigentlich ein „Take away“-Produkt auch zu Hause essen?

Eben eine Doku gesehen, die eine Vergleichsverbindung herstellte zwischen M-V und dem Death Valley.
.
.
.
Es ging um die Größe des Wassereinzugsgebietes des Death Valley irgendwann zu Urzeiten.
Was hattet ihr denn vermutet?

Jetzt greife ich das 1. Mal auf eine Tankpreisapp zurück, schaue bei den 3 Tankstellen, an denen ich gleich vorbeikomme, welche die günstigste ist, achte auf aktuelle Daten (vor 2 bis vor 34 Minuten), lese 3 Preise, komme an den Tankstellen vorbei, alle den gleichen, 4. Preis.

Als ich vorhin Tanken war, hatte ich mir noch zwei Gebäckstücke für das kleine Kaffeeschmankerl heute Nachmittag mitgenommen. Macht das bloß nicht! Schmeckten beide nach nix.

 

Die RundumGenuss-Woche 04/2013

Weblog kommt schließlich auch irgendwie von Tagebuch. Und auf der Suche nach der Weiterentwicklung dieses Blogs kann man ja auch mal was neues ausprobieren.

Nachdem die Woche beim Gelderwerb recht arbeitsam war – irgendwie muss da mal was optimiert werden – ist es in der Freizeit relativ ruhig. Immerhin habe ich es hinbekommen, vier Blogartikel zu schreiben: über riesige gepökelte Industriehühnern, WLAN-Netze meiner Nachbarn, Bratkartoffeln und marinierten Hühnerbrüsten.

Aufgeschoben wurde aber auch einiges: Neue Folgen EiTV wollen geplant werden, aber da fehlt spätestens die Idee, was das jeweilige Thema werden soll. Irgendwie bin ich gerade etwas unkreativ. Wortspiele scheinen aber so ein bißchen mein Ding zu sein, oder einfach nur Formulierungslüste. Bei einigen anderen, von mir verfolgten Blogs, habe ich einige Kommentare hinterlassen. Dabei habe ich dort auch viel interessantes gelesen. Twitter war auch wieder ganz lustig.

Ebenfalls aufgeschoben, aber auch schon öfter, habe ich mal wieder das Aufräumen meines Feedreaders. Ich habe mal nachgeguckt: 667 Feeds habe ich abonniert, wovon ich einige sofort als gelesen markiere und dann nicht weiter beachte. Sicher: Für zwei Radiosendungen und drei Blogs braucht man schon ein paar Themenanregungen und auch die private Neugier will befriedigt sein, aber wenn das bedeutet, täglich 1000 bis 1500 Nachrichten zu sichten, vom Lesen will ich da gar nicht sprechen, dann ist das doch etwas viel. Man müsste irgendwie rausbekommen, welche der Feeds ich am wenigsten gelesen habe …

Mein Hausarzt droht auch mit Liebesentzug. 😉 Zu Recht. Es ist aber auch zu einfach zu sagen, nimm mal etwas ab, vor allem, wenn es so viele leckere Sachen gibt. Und meine liebsten Hobbys haben entweder relativ wenig mit Bewegung zu tun oder erzeugen schmackhafte Speisen. Ein Bürojob ist auch eher bewegungsarm. Nun ist mir vermutlich schon in der Schulzeit beim Sportunterricht die Lust an der Bewegung gründlich ausgetrieben worden.

Apropos Essen. 😉 Schon am letzten Wochenende gekocht, Montag, Dienstag und Mittwoch gegessen wurde ein leckerer Kohleintopf. Zum eigentlichen Anlass ging er zwar kaum weg, aber Kohleintopf ist auch nicht jedermanns Sache. Ich durfte mich aber über die positiven Kommentare derjenigen freuen, die mithalfen, den großen Topf zu leeren. Vielleicht sollte ich mal eine Bouillabaisse kochen, oder eine der etwas exotischeren Suppen, die es bei Anthony Bourdains Fernostreisen so zu sehen gab. Aber die muss ich dann wohl allein essen. 😉

In einem Gespräch über Fleischnachahmerprodukte für Vegetarier kam die Idee auf, Gemüsenachahmerprodukte für Fleischessser zu entwerfen. Das wird das nächste große Ding … Zumindest eine schöne Herausforderung, um die kleinen grauen Zellen nicht einrosten zu lassen. Mal sehen, ob mir da mal was zu einfällt. Falls einer eine Anregung hat, immer her damit.

Interview zum Start von herdnerd.de

DirkNB: Am 01. März startet der neue Blog herdnerd.de, muss das denn sein?
Herdnerd: Nein. Aber ich hatte Lust drauf, und die Idee fand ich nicht schlecht. Mal sehen, wie tragfähig sie ist.

DirkNB: Bei dem Namen, der Kombination von Herd und Nerd, befasst sich der Blog mit …?
Herdnerd: … unserer Nahrung und ihre Abarten aus der Sicht eines ambitionierten Amateurs, wobei das eine eher sehr wohlwollende Übersetzung des Begriffs „Nerd“ ist. „Fachidiot“ wäre auch eine Variante, trifft aber genausowenig ins Schwarze.

DirkNB: Es geht also ums Essen. Dafür gibt es unter anderem auch schon diesen Blog hier. Wird es da nicht viele Dopplungen geben?
Herdnerd: Es wird Beiträge geben, die vom Herdnerd für RundumGenuss geschrieben werden und umgekehrt. Aber beide haben auch ihre Spezialstrecken. Während der Herdnerd Themen durchaus auch mal kritischer anpackt, wird sich RundumGenuss nicht nur ums Essen, sondern auch um die schönen Seiten des Lebens drehen, wobei diese sehr weit definiert sind.

DirkNB: Worin unterscheidet sich herdnerd.de von anderen vergleichbaren Blogs?
Herdnerd: Es geht monothematisch ums Essen und Trinken, und es geht um die große Vielfalt und den Wahnsinn bei der Nahrungsaufnahme durch den Menschen. Dabei wird es auch viele kurze Beiträge geben, fast im Twitterstil, allerdings ohne die Beschränkungen des Microblogging. Dazu werden auch viele Essensbilder kommen, die aber eher dokumentarischen als fotografischen Wert haben.
Was das Themenspektrum betrifft, ist der allgemein gültige Tipp: Einfach mal reinschauen und überraschen lassen. Und sicherheitshalber gleich den Newsfeed abonnieren, damit man keine Überraschung verpasst. Diese kann übrigens beidseitig sein: beim Leser und beim Autor.

DirkNB: Aber Twitter ist auch mit dabei. Die Updates werden über @dirknb veröffentlicht. Ich danke für das Selbstgespräch Interview.