Die neu.sw erwischte Grafitti-Sprayer, als die sich an deren Gebäuden zu schaffen machten.
Aus mir ist ja auch nie ein großer Grafitti-Sprayer geworden.
Grund: Lackdose-Intoleranz.
Die neu.sw erwischte Grafitti-Sprayer, als die sich an deren Gebäuden zu schaffen machten.
Aus mir ist ja auch nie ein großer Grafitti-Sprayer geworden.
Grund: Lackdose-Intoleranz.
Die Mediaanalyse, die Währung für die Radiosender, was die „Einschaltquote“ betrifft, ist mal wieder heraus gekommen. Das tut sie im Schnitt alle halbe Jahre. Da ein direkter Vergleich mit der letzten Mediaanalyse aus div. Gründen nicht so einfach ist, gucken wir mal auf die prozentualen Tagesreichweiten, da dürfte ein Vergleich so halbwegs statthaft sein.
Die Top 1+ (also alles mehr als 1%) in Mecklenburg-Vorpommern:
Erstaunlich, dass nicht mal alle Sender, die in M-V senden, in dieser Liste sind. Klassik Radio wäre auf Platz 17 und Radio Teddy auf Platz 28. Die Offenen Kanäle tauchen in der Statistik nicht auf, werden also vermutlich nicht erfasst.
Aber da gibt es gibt andere Datenquellen, zum Beispiel die Funkanalyse Ostdeutschland. Die aktuellste Ausgabe ist die von 2013. Wenn man dort den weitesten Hörerkreis (= alle Personen, die angeben, diesen Sender innerhalb der letzten 2 Wochen vor dem Zeitpunkt der Befragung gehört zu haben) als Basis für eine Statistik nimmt und die Zahlen der aktuellen Mediaanalyse mit hinein mischt, kommt man auf folgende Liste (nur Sender, die in NB und Umgebung einfach über Antenne hörbar sind):
Nimmt man nach M-V einstrahlende Sender noch mit hinzu, ändert sind ein wenig was ab Platz 8 und tiefer. Ich gebe zu, die Einordnung der OKs ist statistisch gesehen nicht ganz sauber, da sie nicht im ganzen Land empfangbar sind. Wenn man die Zahlenbasis aber als „weitester Hörerkreis in den jeweiligen Sendegebieten in Mecklenburg-Vorpommern“ definiert, könnte man es fast als korrekt empfinden, dann würden aber sicher auch LOHRO, Radio TEDDY und Klassik Radio in der Statistik auftauchen.
(Quellen: Funkanalyse Ostdeutschland 2013, reichweiten.de, eigene Erinnerungen)
Nun ist er mir doch durchgerutscht: der Windows-10-Updater. Einmal bei den Windows-Updates nicht aufgepasst. 😉 So ganz grundsätzlich stehe ich Windows 10 ja nicht verschlossen gegenüber. Und mein Rechner – dank Update-Check weiß ich das – ist Windows-10-tauglich.
Aber: Es gibt da eine Software, deren Funktionieren auf Windows 10 alles andere als garantiert ist. Sie läuft wunderbar unter Windows 7 und XP. Aber solange mir Microsoft nicht garantiert, dass sie auch unter Windows 10 uneingeschränkt läuft, kommt das neue Betriebssystem nicht auf meinen Rechner. Punkt.
P.S.: Unter Win8.1 habe ich sie auch noch nicht laufen gesehen.
P.S.II: Die Garantie muss nicht unbedingt von Microsoft kommen. Ein „Go“ vom Vertreiber/Hersteller würde mir auch reichen. 😉
Unsere Burg Stargarder Nachbarn sind ja auch ein lustiges Völkchen. Da regen sich die einen (zusammen mit den möglichen Besuchern) darüber auf, dass die Tourist-Info des Burgenstädtchens gerade auch in der Hauptsaison geschlossen ist. Der Grund ist wohl: Es gibt nur eine Mitarbeiterin und die hat ja auch mal Urlaub oder ist krank. Die Frage ist, wie löst man solche Probleme?
In Burg Stargard so: Zum Jahresende wird der Laden dicht gemacht und komplett geschlossen. Das erinnert mich an ein Auto: Wenn die Warnleuchte blinkt, wird sie abgeklemmt, eine Reparatur wäre zu teuer. Die Folgen sind in beiden Fällen vermutlich vergleichbar.
Warum nimmt man sich nicht an den Großen ein Vorbild? Der Post zum Beispiel. Konkret den Postagenturen. Irgend ein Laden in Burg Stargard, der das ganze Jahr über geöffnet hat, übernimmt gegen ein gewisses Salär von der Stadt die Dienste.
Stern-Online titelte unlängst: „Jetzt sind wir überall im Sonnensystem zuhause“ und meinte, dass mit dem Vorbeiflug von New Horizon begründen zu können.
Nur, weil wie bisher keinen Planeten jenseits der Pluto-Bahn kennen, der unsere Sonne umkreist, heißt das ja noch lange nicht, dass es da keinen mehr gibt.
Und bei den kleinen Freunden, den Planetoiden, waren wir auch noch nicht überall.
Streamingdienste, und hier kann man eigentlich alle über einen Kamm scheren, egal, ob sie Bewegtbild und Ton oder nur Ton übertragen, sind irgendwie der neue heiße Scheiß, den wir uns gerade so reinpfeifen. Filme, Serien, Lieder, Hörbücher und vieles andere mehr auf Abruf und dann, wann ich das will. So ähnlich muss das Paradies sein.
Nicht alles, was man mit einem TV-Gerät empfangen kann, ist Fernsehen. Und nicht alles, was man in Kopfhörern und Boxen hört, ist Radio. Streamingdienste sind Streamingdienste und haben mit den klasssichen elektronischen Medien nur das Ausgabegerät gemeinsam. Immerhin bezeichne ich ein klassisches Röhrenradio auch nicht als Heizung, nur, weil es zur Raumtemperatur einen gewissen Anteil leistet.
Radio und Fernsehen sind schließlich auch nicht nur eine mehr oder weniger geplante Aneinanderreihung von Beiträgen, es steckt mehr dahinter als pure Algorithmen und Automatismen. Und sie zeigen nicht nur die Sachen, die einem gefallen. Was in dem Zusammenhang als großes Plus zu verstehen ist.
In einer Studie las ich mal einen interessanten Gedanken. Leider ist sie im Internet nicht verfügbar und an ein gedrucktes Exemplar komme ich vermutlich erst in Wochenfrist. Die Quelle war meiner Erinnerung nach recht etabliert, der Anlass zwar auch mit elektronischen Medien befasst, aber in einem anderen Kontext. Entsprechend umgedacht und popularisiert: Wenn man sich seine Medieninhalte selber zusammenstellen kann, verkapselt man sich zunehmend in seiner eigenen Filterblase und sieht nur noch Themen, die ins eigene Weltbild passen.
Ähnlich zu sehen sind auch Bestrebungen von Suchmaschinen, ihre Suchergebnisse mittels diverser erfasster persönlicher Daten des Suchenden immer besser auf die Bedürfnisse anzupassen. Was auf den ersten Blick sehr praktisch klinkt, heißt bei weiteren Blicken, dass man den Teil des Internets irgendwann nicht mehr sieht, der auch Informationen enthält, aber nicht ins persönliche Suchschema passt. Wer immer nur Katzenvideos guckt, ist irgendwann im wahren Leben doch überrascht, dass es Katzen gibt, die beim Pinkeln am Baum das Bein heben oder Nüsse irgendwo verstecken …
Streamingdienste fördern also die selektive Wahrnehmung, lineare bieten hier einen passenden Ausgleich und sind deswegen entsprechend wertvoll. Nur hier findet man auch Aspekte außerhalb der eigenen Filterblase, weil es einem „aufgezwungen“ wird. So lernt man immer mal wieder auch was neues kennen. 😉
Der neue heiße Scheiß aus dem Hause Twitter scheint zur Zeit ein Dienst namens „Periscope“ zu sein. Twitterer mit Kamera am Smartphone können bei Live-Videostream das abbilden, was sich ihnen bietet. Wobei, die neu ist das auch nicht mehr, angeblich gibt es das ja schon seit März.
In einem Stern-Online-Interview mit dem Periscope-Chef fallen ein paar Sätze, die man eigentlich nicht unkommentiert stehen lassen kann.
„Persicope ist ein Werkzeug für die Wahrheit.“
Aber wir versuchen, jedem Nutzer eine Supermacht zu geben, nämlich die Supermacht, sehen zu können, was in diesem Moment in der Welt geschieht – durch den Blick von anderen Menschen.
Periscope-Chef Kayvon Beykpour bei Stern-Online
Eben. „Durch den Blick von anderen Menschen.“ Manchmal muss man eben genau lesen. Was heißt das nämlich? Ganz einfach: Auch bei Periscope sieht man nicht die Wahrheit, sondern den subjektiven Blick eines anderen Menschen, den man sogar noch beeinflussen kann.
Man kann auch mit Periscope nie die Wahrheit sehen, man sieht immer nur einen Ausschnitt! Als Werkzeug der Wahrheit wird der Dienst damit von seinen Machern maßlos überschätzt. Aber das liegt wohl in der Natur der Sache.
Europa kämpft im Moment mal wieder um Geld. Oder hat man schon den Grexit beschlossen? Manchmal achtet man einmal nicht auf die Nachrichten, und schon ist was anderes aktuell. Da liebe ich mir doch die Klassiker, die man dann doch ab und an mal lesen sollte – immer aktuell. Wie wäre es mit der Europa-Hymne?
Van Helsing … ähm … Beethoven schrieb die Musik, Schiller (Friedrich) hat den Text dazu gemacht. Ok, historisch gesehen war es wohl irgendwie anders herum. Zum aktuellen Bezug wird zwar immer die 9. Zeile etwas verhunzt, indem daraus „seit verschlungen Millionen“ machte. Aber manchmal lohnt es sich doch auch, weiter zu lesen; wenn es nicht daran scheitert, dass man mal wieder nur die erste Strophe kennt …
Zeile 69 hilft vielleicht doch, bestehende Probleme zu lösen. Oder zumindest bei einer teilweisen Nutzung zumindest zu helfen. Vor allem, wenn man die nachfolgenden Zeilen mitnimmt und das Sternenzelt zum Sternenkranz á la Europa(-Flagge) uminterpretiert.
Unser Schuldbuch sey vernichtet!
Ausgesöhnt die ganze Welt!
Brüder – überm Sternenzelt
So sei es. Immerhin unsere Europahymne.
Es war zwar ein Zitat, das eigentlich woanders hin zielte, aber was Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble heute in der 20-Uhr-Tagesschau sagte, lässt tief in die Funktionsweisen internationaler Politik gucken.
Die Vorstellungen, dass man ohne den Internationalen Währungsfond in irgendeinem europäische Parlament irgendwelche Entscheidungen treffen könnte, sind auch sehr unrealistisch.
Wolgang Schäuble, 11.05.2015, Tagesschau, ARD, 20:09 Uhr
Heißt? Jede Entscheidung eines Parlaments in Europa muss durch den IWF abgesegnet werden? Oder gibt der IWF gar die Entscheidungen der Parlamente vor? Hat Wolfgang Schäuble da zu viel ausgeplaudert?
Bisher war ja ein sehr stachliger Vertreter der Kakteen ab und an hier Artikelauslöser tätig, daneben fristete ein puschliger eher ein Schattendasein. Aber das könnte sich in der kommenden Zeit ändern.
Irgendwann wurde er mal umgetopft und stand dann halbwegs mittig in seinem Topf. Neulich fiel dann aber doch auf, dass das mit dem Mittig irgendwie nicht mehr stimmte. Aber wandern Kakteen?
Das konnte doch nicht sein. Also wurde mal ein wenig die Perspektive gewechselt – ein Vorgang, der eigentlich jedem regelmäßig empfohlen wird. Im konkreten Fall wurde etwas am Topf gedreht.
Da ist doch was am Kaktus entstanden. Gespannt darf gewartet werden, was daraus wird. Ich weiß es nicht.
Es stellt sich also die Frage, was das ist: Blütenansatz oder Ableger?