Noch 21 Tage

Jetzt sind es nur noch geschlagene 3 Wochen, bis in Neubrandenburg der erste Wahlgang zur Wahl des/der neuen Oberbürgermeister/in stattfindet. Mittlerweile hängen ja auch schon fast alle Kandidatinnen und Kanditaten an den Laternen aufgehangen. Bei zweien steht bemerkenswerterweise sogar eine Botschaft drauf. Sie ist zwar klein, aber es gibt sie. Und zumindest Fußgänger können sie lesen.

Keine Botschaft, aber zumindest vielfältig wechselnde Hintergrundfarben, hat ja auch ein Kandidat auf seinem ansonsten recht puristischen Wahlplakat. Kopf, Name, „Neubrandenburg wählt“, mehr ist ansonsten nicht drauf. Nur: Was sollen die wechselnden Farben bedeuten? Ändert er auch so oft seine Meinung? Oder wird da alles in allem ein Regenbogen draus? Oder will er damit nur eine möglichst breite Masse ansprechen?

Interessant sind ja auch die Vorabumfragen zum Thema. Neben anderen hat ja auch NB-Radiotreff 88,0 eine auf seiner Webseite, mit interessanten Zwischenständen.

Ich bin wirklich gespannt, was bei der Wahl herauskommt. Ich gehe auch hin. Aber ich weiß nach wie vor noch nicht, wen ich wählen soll …

Kandidaten im Check – Und ich weiß immer noch nicht, wen ich wählen soll.

Seit heute gibt es ein interessantes Internetprojekt bzgl. der OB-Wahl am 18.05./01.06.2008: www.checkmichab.de

Nun bin ich zwar schon ein paar Tage älter als 16, das hindert mich aber nicht, mich vor der Wahl, zu der ich ja nach wie vor gehen will, zu informieren. Allerdings hilft mir das Angebot bei meiner Wahlentscheidung auch nicht weiter und zeigt auf Grund der Antworten, der Nichtanworten oder der Nichtteilnahme der Kandidaten immer noch nur an, wen ich NICHT wählen kann.

Ich suche also immer noch beratende Hilfe.

Sommerzeit

Die Sommerzeit hat angefangen. Über Sinn und Unsinn wurde ja im Vorfeld viel in den Medien berichtet. Ich wäre für eine ständige Sommerzeit, aber ich bin Spätmensch, da kommt mir der längere Abend zugute.

Habt Ihr denn auch Eure Uhren alle richtig verstellt? Meine Wohnzimmeruhr steht jetzt in der Küche, die Küchenuhr im Bad, der Wecker auf dem Balkon und die Armbanduhr hängt am Fußgelenk …

Ist die Sangespause besser oder die Zeit danach?

Wie dem Internet zu entnehmen ist hat die Sängerin von Tokio Hotel Bill Kaulitz eine Zyste an den Stimmbändern und kann nicht singen. Haben sie also endlich den Grund gefunden. 😉

In Kürze wird er aber deswegen am Kehlkopf operiert, muss anschließend in die Reha und kann in der Zeit natürlich nicht auf Tournee gehen, die abgesagt wurde. In einigen Wochen wird sich dann zeigen müssen, ob die Zeit Bill’s Reha oder die Zeit danach besser für den Musikhörer ist.

P.S.: Sorry an alle Fans, aber bei der Steilvorlage musste ich das einfach schreiben.

… und da waren’s plötzlich acht.

Also alle mal acht geben, es gibt jetzt 8 Bewerberinnen und Bewerber für den Oberbürgermeisterposten in Neubrandenburg.

Zu besseren Übersicht die Frauen:
– Claudia Dietrich
– Giesela Ohlemacher
– Irina Parlow

Und die Männer:
– Michael Nötzel
– Hans-Joachim Schröder
– Anco Beisler
– Klaus Schier
– Amtsinhaber Paul Krüger

Gewählt wird ja am 18. Mai, die Chance, dass einer gleich die absolute Mehrheit erringt halte ich für unwahrscheinlich, so dass wir am 1. Juni nochmal wählen dürfen.

Apropos 1. Juni: Für den Tag wage ich den Versuch einer Vorhersage der Wahlbeteiligung. Unter 30 Prozent.

TV-Programm zu Ostern

Liebe katholische Kirche,

ihr regt Euch darüber auf, dass zu Ostern im Fernsehen zu viele Gewaltfilme laufen? Habt Ihr denn Eure Schäfchen nicht mehr unter Kontrolle, dass Ihr ihnen sagen könnt, dass sie sich sowas nicht ansehen sollen?

Oder ist es eher das Gegenteil: Ihr habt sie gut unter Kontrolle und Eure Schäfchen gucken zu Ostern gar kein Fernsehen, so dass die Sender die nicht zuschauernachgefragten Sendeplätze mit irgendwelcher Billigactionware füllen, frei nach dem Motto: Sieht ja eh niemand.

Oder ist es ganz was anderes? Volker Pispers setzte sich mal in einem seiner Kabarettprogramme mit der gern nach Weihnachten oder Ostern gestellen Frage auseinander: „Na, haben Sie denn die Feiertage gut überstanden?“ Dazu sagt er: „Jeder weiß, wieviel Glück, Geschick und Durchsetzungsvermögen dazu gehören, einen Heiligabend oder gar einen Ostermontag zu überstehen. Vollgestopft bis obenhin mit Kuchen, Schokoladeneiern, Lammbraten und Tropfen gegen Völlegefühl steckt man, entnervt vom Besuch bei den völlig verblödeten Verwandten, gemeinsam mit dem mürrischen Lebensgefährt in einem 60-Kilometer-Stau auf der Autobahn, auf dem Rücksitz die keifende Brut, und man fragt sich: ‚Wieso laufe ich nicht Amok?'“

Und genau hier setzen die Fernsehmacher ein und bieten mit ihren entsprechenden Feiertagsprogrammen die Möglichkeit für die Zuschauer, ihre aufgelaufenen Aggressionen abzubauen, indem sie sie auf die im Film handelnden Helden projizieren. Dabei löst sich der Wunsch, Amok zu laufen, langsam auf und nach den Feiertagen sind die Menschen wieder in einer seelischen Verfassung wie davor.

Und so stellen wir zusammenfassend fest, wie wichtig die gewaltverherrlichenden Filme gerade auch an den Feiertagen sind und welchen hohen Beitrag gerade auch die privaten Fernsehsender an der seelischen Volksgesundheit haben.

Mit österlichen Grüßen

Dirk

18. Mai / 01. Juni 2008

Die beiden Tage, jeweils Sonntage, stehen für die nächste anstehende Wahl: Die Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg. Und ich bin mir noch nicht im klaren, wen ich wähle. Aber es ist ja auch noch ein bißchen hin.

Seit meinem 18. Lebensjahr bin ich zu jeder Wahl gegangen und habe meine Stimme abgeben. Ich habe mich vorher ein wenig über das informiert, was da zur Wahl stand, wobei ich aber nicht so weit gegangen bin, dass ich Wahlprogramme oder -reden angehört habe, aber ich habe auch Wahlwerbung ignoriert. So kam es dann, dass ich nicht immer das gewählt habe, hinter dem ich voll und ganz gestanden habe, sondern manchmal (bzw. meist) das kleinere Übel.

Bei der anstehenden Wahl weiß ich (noch) nicht, wen ich wählen soll. Selbst der gedankliche Ansatz mit dem kleineren Übel hilft das erste mal nicht weiter, da ich noch kein Übel gesehen habe, dass klein genug ist, damit ich es akzeptieren kann …

Aber noch ist etwas Zeit. Und gewählt wird erst am 18. Mai. Über wählbare Hinweise wäre ich mehr als dankbar.

Kann etwas gleichzeitig in und out sein? Ja!

Zeitung lesen bildet nicht nur, es ist auch immer wieder amüsant. So geschehen in der heutigen Ausgabe des NK (24.01.08, NZ, Seite 18, rechte Spalte). Quelle der guten Laune ist die In & Out-Liste von Jonas (15). Er schreibt, dass er Leute total out findet, die immer das Neueste haben wollen, um angesagt zu sein. Ein paar Zeilen oben drüber stellt er aber fest, dass im Moment richtig in die engen Hosen für die Mädchen und Jungs sind, die es jetzt überall zu kaufen gibt.

Sehe nur ich da einen Widerspruch?

„Fische bitte nicht füttern und nicht an die Scheibe klopfen!“

Das Rauchverbot im Land, so richtig und schön ich es finde, treibt doch manchmal recht eigentümliche Blüten. So leben die Raucher im Eiscafé Venezia im Marktplatzcenter mittlerweile als wohl seltene Rasse hinter Glas. Vergleiche mit Aqua- oder Terrarien drängen sich da förmlich auf.

Wenn ich mir die Sache richtig betrachte, fehlt da an den Glasscheiben nur noch ein Schild oben geheadlineten Inhalts.

Jeder Dritte hat noch D-Mark

Auf einer Webseite las ich, dass noch etwa ein Drittel der Deutschen D-Mark zu Hause hüten, 12% sogar mehr als 100 DM. Jeder fünfzigste hat mehr als 500 DM in Münzen und/oder Scheinen. Da stellt sich mir die Frage nach dem Sinn.

Ok, ich muss zugeben: Ich habe auch noch D-Mark zu Hause. Genauer: Eine DM, die ich als Einkaufswagen-Chip mit mir rumtrage. Insofern bin ich auch nicht ganz ohne Schuld. Aber wozu hat man heutzutage noch hunderte D-Mark zu Hause? Wer ist denn hier der irrigen Annahme, dass die D-Mark nochmal wieder kommt? Einzig die Tatsache, dass der D-Mark-Besitzer Numismatiker ist, würde ich als Begründung gelten lassen.

Aber soviel Numismatiker gibt es nicht, die sage und schreibe (lese und bloge) 14 Milliarden DM horten. 14 000 000 000 DM.