Collateralschäden beim Umzug

Kollege Volksmund hat für fast alles einen Spruch parat, ob er passt oder nicht. „Dreimal umziehen ist wie einmal abbrennen“ heißt es unter anderem. Nun ist zwar nichts abgebrannt, aber manchmal fühlt man sich doch etwas verkohlt.

Wie den Medien und auch der Webseite des betroffenen Unternehmens zu entnehmen war, ist die Kabelkopfstation meines Kabelnetzbetreibers umgezogen. Das war vor mittlerweile etwa einer Woche. Zweimal schrieb ich die Firma mittlerweile über das Kontaktformular auf der Webseite an, ohne auch nur einer Eingangsbestätigung gewürdigt zu werden.

So ganz fehlerfrei scheint der Umzug nicht vonstatten gegangen zu sein, vor allem auch, wenn man auf die nach wie vor analog zu empfangenden Radioprogramme schaut. Meine Hifi-Anlage hängt daran, und so nutze ich das Angebot auch. Morgens läuft meist NDR 2, ein Programm, dass wider Erwarten eben nicht „für den ganzen Norden“ das gleiche Programm ausstrahlt. Jedes versorgte Bundesland hat seine eigene Regionalversion, die sich u.a. teilweise im Wetterbericht, in Veranstaltungshinweisen und in den Programmhinweisen auf das Nordmagazin unterscheiden.

400 km ist Oldenburg von Neubrandenburg entfernt, aber wie das Wetter dort ist und sein wird, dass darf ich mir nun Morgen für Morgen anhören, abends höre ich dann die Ankündigung der Themen bei „Hallo Niedersachsen“ statt die des Nordmagazins. Da muss sich doch dran drehen lassen!? Es wäre schon praktisch, wieder das hiesige Regionalprogramm von NDR 2 zu hören.

Zumal NDR 2 nicht das einzige Programm ist, dass sich regionalisiert. Auch NDR 1 Radio MV schaltet sich zeitweise in die Landesregionen auseinander. Ist da gerade das Haff-Müritz-Studio aus Neubrandenburg zu hören oder doch das Mecklenburg-Studio Schwerin? Weiß da jemand genaueres?

Aktualisierungsankündigung: Heute gab es Antwort vom Netzbetreiber („Es gibt keine Regionalisierung.“) Mehr dazu heute am späteren Abend. Vielleicht ist dann auch die Antwort des NDR schon da.

Aktualisierung als eigener Artikel: hier

Ausdauer ist alles

Es sollte noch eine Handvoll Menschen geben, die sich an das erste Mal erinnern. Am gestrigen Sonnabend ist das genau fünf Jahre her und viel ist seither passiert. Manche sagen auch: zu viel. Die Handvoll Leute trafen sich in der höchsten Bar Neubrandenburgs; wer eigentlich der Initiator war, weiß ich gar nicht mehr so genau. Aber gefragt wurde ich auch, ob ich nicht auch vorbei kommen wolle …

Dann saßen wir da, in der rauchigen Atmosphäre des (alten) Koni’s. Die Männer – mal wieder – in der Mehrheit, aber sonst auch in großer Vielfältigkeit, wenn man die Ambitionen und die persönlichen Hintergründe betrachtete, aber sie alle einte ein gemeinsames Interesse, dessenwegen sie zusammengekommen waren. Obwohl auch einige der beteiligen so was ähnliches mal gelernt hatten, waren die meisten doch eher Autodidakten im Schreiben, im Fotografieren, im Gestalten und im – und jetzt kommt das wesentliche – im Bloggen. Am 14. September 2008 fand der erste Neubrandenburger Bloggerstammtisch statt.

Seither ist viel Wasser die Datze/Tollense herunter geflossen. Die positive Nachricht vorweg: Den Stammtisch gibt es immer noch. Böse Zungen behaupten vielleicht, dass er sich mittlerweile doch stark verändert hat, aber das stimmt so nicht ganz. Man könnte meinen, die Piraten hätten ihn geentert und zu einem Parteistammtisch gemacht, dem darf aber durchaus widersprochen werden. Wie hieß es doch am letzten Freitag so schön: Der Neubrandenburger Stammtisch ist der unpolitische Arm der Piratenpartei. 😉

In einem ständigen Stand-by ist dieser Stammtisch, mittlerweile freitags um 19 Uhr im Torcafé angesiedelt, immer noch der Bloggerstammtisch. Microblogging („Twitter“) macht fast jeder, und mindestens vier Neubrandenburger Blogs sind fast ständig vertreten. 😉 Und sollten doch mal mehr Blogger die Zeit und die Laune finden, an dem Stammtisch teilzunehmen, dann wird’s auch wieder ein ganz richtiger Bloggerstammtisch. Es gibt doch ein paar aktive Blogger in der Region und vielleicht werden es auch noch mehr …

Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob sowas überhaupt gebraucht wird? Als gemütliches Beisammensein taugt er immer. Aber auch als Ort, wo Hilfe erheischt oder Erfahrung ausgetauscht werden kann, dient so ein Stammtisch. Stellt sich ggf. die Frage, warum doch so wenig Blogger aus der Region, und ein paar gibt es durchaus, so wenig Gebrauch davon machen. Aber damit ist die Frage gestellt und die Kommentarfunktion als Antwortmechanismus eröffnet.

Für’s Protokoll: Es ist Sommerloch

Öffentlich-rechtliches Qualitätsfernsehen generiert sich auch gern mal im Sommerloch. Da kann man als Norddeutscher nur froh sein, dass man dafür keinen Rundfunkbeitrag bezahlt, weil es im Hessischen Fernsehen lief.

Einer der Tiefpunkte televisionärer Unterhaltung dürfte eine heutige Sendung gewesen sein, die um 21 Uhr den Zuschauer erreichte (mich nicht, da andere Termine). Die Sendung hieß: „Die 20 spannendsten Wetter-Phänomene“.

Es scheint ja üblich, heutzutage alles in TopIrgendwas-Listen zu packen. Früher gab es auch mal eine Quizshow, wo Antworten nur dann richtig waren, wenn sie als Frage formuliert wurden.

Demnächst in Ihrem Fernsehen: „Die 20 schönsten Rhein-Meter“, „Die 20 höchsten Maulwurfhügel“ und „Die 30 elegantesten Sackreisinchinaumfaller“.

Wertigkeiten

Manchmal guckt man ja nicht ungestraft Fernsehen. Aber manchmal fragt man sich, was dieses Fernsehen eigentlich so wichtig macht.  Sicher, es ist auch ein Unterhaltungsmedium. Aber auch und gerade die öffentlich-rechtlichen Medien sind auch ein Informationsmedium, da darf man sich fragen, welchen Ansprüchen sie sich selber genügen.

Über die Verkündung von Glücksspielergebnissen in Nachrichtensendungen habe ich mich schon vor einiger Zeit mal aufgeregt. Aber wenn die zweitwichtigste Nachrichtensendung des deutschen Fernsehens (vielleicht ist sie auch nur die drittwichtigste) an zweiter Stelle mit der Schlagzeile aufmacht, dass der neue Trainer vom FC Bayern erstaunlich gut deutsch spricht, darf mal wieder an der Einschätzung der Journalie gezweifelt werden, was wirklich wichtig ist.

Die Sendung ist 20 Minuten (ohne Wetter) lang, da mag Platz sein für viele Fakten, aber genaue Analysen und Einordnungen werden durch solche Nichtigkeiten, die in Boulevardmagazinen entschieden besser aufgehoben sind (wie übrigens die gesamten Sportnachrichten) aus der Sendung gedrängt. Es bleibt abzuwarten, wann solche Boulevard-Themen regelmäßig Aufmacher von Nachrichtensendungen werden.

P.S.: Die Sendung boulevardisierte weiter: Berlusconis Gerichtsverfahren (nur, weil ein „Politiker“ im Mittelpunkt eines Verfahrens steht, ist es noch keine politische Nachricht) und Seiltänzer über dem Gran Canyon (nebenbei massive Discovery Channel Schleichwerbung).

Plaste und Elaste aus Schkopau

Achja, wer erinnert sich nicht an den Slogan aus DDR-Zeiten, als die Buna-Werke in Schkopau das Land mit Plastik überzogen. Immer, wenn ich das Wort „Plastik“ höre, muss ich an ihn denken. Leider führt das ggf. zu Synapsenverklebung. Es gibt manchmal Überschriften in den Medien, da fragt man sich ernsthaft, wieviel Plaste und Elaste sie hier aufhäufen wollen, damit es, nach Konzertkirche und HKB, zu einem zentralen Symbol werden soll.

Unsere Heimatzeitung titelte heute:

Plastik soll zu zentralem Symbol (in) der Stadt werden

Hoffentlich nehmen sie frisches Plaste, gebrauchtes sieht doch irgendwie immer nach Müll aus. 😉

Lieber selber hin hören, als die Taube im Fernsehen

Langsam enttäuscht mich deutscher Alltagsjournalismus. Die Fähigkeit zur schnellen Kurzanalyse scheint ihm auch verloren gegangen zu sein. So wurde gestern Bundeskanzlerin Merkel u. a. dafür gefeiert, verspricht sie doch 100 Millionen Euro Hilfe zur Behebung der Hochwasserschäden.

Soweit, so gut. Aber dann sagt Merkel noch was, was dann in Moderationen und Kommentaren weg geschwiegen wird. Die 100 Millionen gibt es nicht einfach so, sie sind nur eine Kofinanzierung. Merkel sagt nämlich noch, dass zu jedem Euro, den das betroffene Land zahlt, ein Euro vom Bund dazu kommt.

Solche Versprechungen kann ich auch machen: 100 Millionen Euro, aber die nur dann, wenn die klammen Länder selber auch soviel zahlen. Das Prinzip sollte sich mal in der Versicherungswirtschaft durchsetzen. Die zahlen dann auch nur soviel Geld aus der Lebensversicherung, wie auch der Kunde selber nachweisen kann.

Die Reste vom Norden

Oben gemachte Überschrift ist übrigens ein Zitat. Der Slogan zog sich mal durch die legendären Shows aus dem Schmidt-Theater, die der NDR dankenswerterweise übertrug, als sie noch uptodate waren. 😉 Wobei wir aber auch irgendwo schon beim Thema sind: Der NDR. Immer knallhart am recherchieren, investigativ, kritisch, nordisch korrekt. Wobei man eigentlich „korrrrrrekt“ schreiben müsste.

Aber dann passieren immer wieder diese „Kleinigkeiten“, die das Bild erschüttern. Immerhin ist die Anstalt nicht eine der kleinen, mit vielen Aktivitäten in einem Sendegebiet, das von den Niederlanden bis nach Polen reicht, von Dänemark bis an den Harz. Damit dürfte ihr der Titel „flächengrößte deutsche Anstalt“ sicher sein. Aber dann kann man sich ja auch nicht in jeder Ecke auskennen, vor allem, wenn man ein paar Webseiten eher nach dem Kopieren-Einfügen-Prinzip erstellt.

Auf der Gesamtansicht wird man dank Kleinheit der Schrift die Fehler nicht entdecken:

Seite NDR

Auf der Originalseite mit Stand vom 23.05.2013 (auf dem Bild verlinkt) ist es besser zu sehen.
Aber man kann ja auch mal die beiden interessanten Details herausklauben:

NB in S-H?

Nach der Postleitzahl würde ich mal sagen, liegt Neubrandenburg in Ostfriesland, genauer auf der Nordseeinsel Juist. Außerdem hat der große Tierbeobachter Brehm bei der Erstellung von Brehms Tierleben auch in Neubrandenburg in die Fauna geschaut, mit einem eigenen Aussichtsturm:

B(r)ehmshöhe

Der Blick über See und Stadt ist sicher überwältigend, aber mit Tiervater Brehm hat der Turm nix zu tun.

Natürlich kann man sich (siehe Überschrift der Webseite) noch darüber streiten, ob Neubrandenburg wirklich nur einen See hat, aber da wollen wir mal nicht so sein. Die „Recherche“ bei Wikipedia ist ja so ein bisschen verpönt, aber spätestens als Link-Quelle zu offizielleren Quellen sollte das Nachschlagewerk taugen.

Sehr tiefsinniger und komplexer Humor bei „Zimmer frei“

„Zimmer frei“ – DIE Sonntagabend-Sendung des WDR – kann man sich doch immer mal wieder ansehen. Es hängt natürlich auch so ein bisschen vom Gast ab, aber Christine und Götz unterhalten ihr Publikum mittlerweile ja recht unabhängig vom Zimmerbewerber. Da echte Promies nicht unendlich viel in der Zahl vorhanden sind, kommt es mittlerweile zu Zweitbesuchen. Heute war Thomas Herrmanns dran.

Weitere Nebenrollen in der Sendung sind außer den genialen Puppen von Martin Reinl auch gern mal „Nachbarn“ der WG, so auch in dieser Sendung. Ein jugendlicher Typ, der zwischendurch klingelnd Einlass begehrte, und dann die im Kühlschrank befindliche Nudelsalatschüssel okkupierte, stellte sich als angehender Comedien vor, der gern mal im Quatsch Comedy Club auftreten wolle, natürlich sofort in der Fernsehausgabe. Überfahren von den prollig platten Gags dieser Szenerie ging der wirkliche Witz des Sendungsteils nur dem kundigen Zuschauer auf. Ob vom WDR gewollt oder nicht, ich ziehe trotzdem meinen Hut.

Zur Erläuterung: Thomas Herrmanns ist Moderator und Inhaber der Quatsch Comedy Clubs. Im Fernsehen sind sie zur Zeit meines Wissens eher weniger zu sehen, die Sendung zeichnete sich aber dadurch aus, Comediens eine Plattform zu bieten, auch eher unbekannten, da neuen Humorhandwerkern. Einige der großen haben mal im „Quatsch“ angefangen. ProSieben strahlte sie zuletzt aus. Es gibt aber noch eine zweite Sendung im deutschen Fernsehen, die auch neuen unbekannten wie etablierten Spaßverbreitern eine Plattform bietet: Nightwash. Sie läuft zur Zeit, unter anderem vom WDR produziert, auf EinsFestival und wird moderiert von Knacki Deuser.

Nun ging aber vor einigen Tagen durch die Schlagzeilen, dass genau dieser den Waschsalon-Schlüssel an den Nagel hängen will. Ein Nachfolger ist auch schon gefunden: Luke Mockridge. Der stand auch schon bei Nightwash auf der Bühne und wird dort vom Gast zum Gastgeber. Und genau dieser Luke Mockridge war derjenige, der bei „Zimmer frei“ den schlechten Möchtegern-Comedien mimte. Ich finde, das hat durchaus mit tiefsinnigem Humor zu tun.

Parallele Welten

Kennt ihr auch das Gefühl, dass es parallele Universen gibt, wenn ihr bei einem Ereignis dabei ward und später darüber in der Zeitung lest? Nungut, die Einschätzung einer Situation oder die Kritik an derselben kann von Betrachter zu Betrachter unterschiedlich sein, das ändert aber nicht die Situation selber. Ein aktuelles Beispiel.

Montag, 11. März 2013, nach der 20:15-Uhr-Tagesschau. Beim Durchzappen bleibe ich bei „Wer wird Millionär?“ hängen. Der Kandidat kommt irgendwie unsympathisch rüber, ich war auf die Reaktion und das Verhalten von Günther Jauch gespannt und blieb dran. Die Show hatte ich lange nicht mehr gesehen, und irgendwie fesselte sie mich dann doch etwas. Der Aufbau der Spannungsbögen war typisch WWM, aber doch immer wieder faszinierend. Jauch ist wirklich der optimale Moderator dieser Show. Am Ende gewinnt der Kandidat die 1 Millionen €. Das Zuschauen machte Spaß.

Das Thema geht natürlich durch die Medien, immerhin ist es schon eine ganze Weile her, dass einer bis zum Ende durchgehalten hat. Die anschließenden Jubelfeiern müssen aber doch ein paar Opfer gefordert haben, so dass am nächsten Tag das Erinnerungsvermögen gelitten hat. So schreibt WeltOnline über das Ereignis:

Sebastian Langrock (36) hat seine detaillierten Kenntnisse über das richtige Verhalten im Restaurant während seiner Zeit als Aushilfs-Ober gelernt. Am Montagabend haben sie ihn in der Quiz-Show „Wer wird Millionär?“ zum richtig reichen Mann gemacht, als er auf Günther Jauchs Millionen-Frage: „Wer sollte sich mit der ’20 nach 4′-Stellung auskennen?“ ebenso spontan wie korrekt mit „Kellner“ antwortete.

Die Autorin scheint die Sendung nicht gesehen zu haben. Sebastian Langrock erzählte in der Sendung, dass er dieses Wissen gerade NICHT seiner Tätigkeit in der Gastronomie verdankt, sondern einem Buch „nutzlosen Wissens“, dass er ca. eine Woche vor der Aufzeichnung der Show von einem Freund, der ihn auch in die Sendung begleitete, geschenkt bekommen hätte und es darin gelesen hat. Das Buch läge noch im Auto, mit dem die beiden angereist waren, „keine 50 Meter“ vom Ratepult entfernt.

Schlampig recherchiert, würde ich mal sagen.

Hüh und Hott, mein Wunderpferdchen

Auf die Gefahr hin, mindestens gelyncht (oder heißt das: geluncht?) zu werden und vermutlich dann auch in irgendeiner Handelsmarkenlasagne wieder aufzutauchen: Ja, ich habe auch schon mal Pferdefleisch gegessen. Offiziell und unter dem Namen wurde es auch erworben und zu einem Gulasch verarbeitet. Schon die Zubereitung zeigte die Vorteile gegenüber handelsüblichem Rind- oder Schweinefleisch und auch das Endprodukt war geschmacklich super.

Der momentane Lebensmittelskandal (der eigentlich kein momentaner ist) rund um das Pferdefleisch in Rindfleischprodukten (und anderen Panschereien) verwundert doch ein wenig, hat der wohlmeinende Kunde doch bisher Pferdefleisch als wertvoller sowohl für die Belastung des Portmonees als auch für die Ernährung angesehen. Ein Kommentar in der „Zeit“ nimmt sich des Themas mal grundsätzlich an und titelt „Fleisch muss wieder Luxusgut werden„.

Dass am aktuellen Skandal eben nicht nur der Handel und die Hersteller Schuld tragen, sondern auch der Verbraucher, sollte man gerade letzterem endlich mal mit der hartgefrorenen Tortelloni-Packung einbleuen. Ein tiefgekühltes Fleischfertiggericht für unter zwei oder drei Euro – das geht nur mit Betrug, entweder am Tier oder am Menschen. Oder an beiden. Wenn bei meinem Antik-Händler für 100 Euro ein Rubens im Schaufenster steht, frage ich ja auch nicht nach, ob der echt ist oder eine Kopie.

Ob dafür Fleisch unbedingt zu einem Luxusprodukt werden muss, sei dahin gestellt. Wichtig ist, dass der Bauer so viel Geld erhält, dass er seine Tiere möglichst naturnah und natürlich aufziehen kann, wozu er verpflichtet werden muss. Dazu kommt eine Maximalgröße der Höfe und die Pflicht, das Futter selber anzubauen. Auf die Verpackungen der Endprodukte kommt dann noch der Herkunftsnachweis, Geschmacksverstärker werden verboten, und kein Tier darf lebend mehr als 30 km transportiert werden. Oder besser: die Tiere müssen auf dem Hof geschlachtet werden. Kein lebendes Tief darf mehr als 10 km in seinem ganzen Leben transportiert werden.

Ach, ich phantasiere schon wieder … Erstaunlich, wozu man mit der „Zeit“ kommt.