Ergänzung der Impressen

In den letzten Tagen und Wochen gab es einige Nachfragen von Agenturen und anderen entsprechenden Anbietern, bezahlte Artikel bei herdnerd.de oder rundumgenuss.de  aufzunehmen. Aus diesem Anlass habe ich die Impressen durch einen Gedanken ergänzt.

Eine Bemerkung für die Leser und für die Anbieter bezahlten Contents: Solange ich mir den Luxus leisten kann, versuche ich mich in einer thematischen Unabhängigkeit. Hier schreibe ich nicht für Geld. Ein bisschen versuche ich, meine Unabhängigkeit zu erhalten. Das schließt die Annahme von Rezensionsexemplaren nicht aus (Zusendung bitte nur nach Absprache), aber ob und, wenn ja, wie ich darüber schreibe, bleibt bitte mir überlassen. Danke.

An der Formulierung muss ich noch feilen, aber ich hoffe, der Sinn kommt raus. Der Ziel meiner Blogs ist nicht, sich irgendwie zu monetarisieren. Die Hostinggebühren halten sich in bezahlbaren Grenzen, mein Leben finanziert sich aus anderen Quellen. Eine Zeitung hatte mal den schönen Satz geprägt: „Wir sind käuflich, aber nicht bestechlich.“ Nun ist das Lesen dieses wie auch der anderen beiden Blogs aus diesem Hause sowieso kostenlos möglich, so dass ich mir wohl eine alternative Formulierung, die einen ähnlichen Sinn widergibt, einfallen lassen muss. „Kostenlos zu haben, aber nicht billig.“, wäre eine Idee. 😉

Na, das geht auch besser. Eine der nächsten Mußestunden hilft da sicher weiter.

Setzen, 5 – Und damit Geschäfte machen

Der genussvolle Umgang mit der deutschen Sprache liegt ja durchaus im Interesse eines jeden Autors, egal, ob er eher der schreibenden oder der sprechenden Zunft angehört. Aber manchmal wird einem dieser Genuss doch arg verleidet. Was denken sich eigentlich Aufschreiberlinge dabei, die augenscheinlich ohne Sinn und Verstand Texte in Druck oder anderweitige Vervielfältigung geben, und diese sind dann voller Fehler. Nachdem Korrektoren und andere Fehlerbremsen auf dem Abfallhaufen der Marktwirtschaft entsorgt wurden, ist es kein Wunder, wenn der deutsch voll krass den Abgrund fällt.

Eine der hiesigen Landesregierung nahestehende Institution veröffentlichte heute eine Pressemitteilung doppelt. Die wiederholte Aussendung war einer Korrektur geschuldet, die bei Ortsansässigen keiner bedurfte. Denn ob man hinten oder vorn die Arbeitsagentur betritt, bleibt doch fast beliebig. Nicht geändert wurde eine Adresse des Absenders, die das gewaltige Kunststück vollbrachte, in einem einzigen Wort zweimal den gleichen Fehler, wenn auch mit unterschiedlichen Vorzeichen, zu machen. So firmiert die Einrichtung in der Schweriner

Schloßstrasse

und unterschlägt, dass das Schloss und die Straße nach einer einfachen Regel mit ß und ss ausgestattet werden. Wichtig ist der Buchstabe davor: kurzer Vokal -> ss, langer Vokal -> ß. Vermutlich zu einfach.

Aber auch hiesige Versicherungsvertreter sind Meister im Straßennamenfalschschreiben. Aber selbst hier wird eine der einfachsten Regeln der deutschen Sprache nicht angewandt – oder es gibt eine Lücke in den Geografiekenntnissen. Mit einem offenbar selbst gestalteten Flyer teilt die Agentur mit, dass sie in Kürze in der

Ihlenfelderstraße

ihren Sitz hat und alle Neukunden Rabatt kriegen. Nun bin ich mit Versicherungen m.E. ausreichend versorgt, so dass ich mit inbrünstiger Überzeugung sagen kann: Wenn die nicht mal ihre Straße richtig schreiben können, geh ich da auch nicht hin.

Achja, die Regel. Unter der Voraussetzung, die Ihlenfelder Straße ist nicht nach Mathilde oder Karl-Gustav Ihlenfelder benannt (dann würde richtigerweise die Zusammenschreibung gelten) sondern nach dem gleichnamigen Ort, wo sie zufälligerweise auch hin führt, ist die Auseinanderschreibung das einzig richtige. In vier Worten zusammengefasst und dadurch leicht merkbar: Ort fort, Mann ran. Von einer Gendrifizierung nehme ich Abstand.

Blick hinter die Kulissen

Sonntag für Sonntag geht bei NB-Radiotreff 88,0 – und damit auch bei radio 98eins und Studio Malchin – die Radiosendung „RundumGenuss“ über den Äther, mit anfänglich noch wechselndem Sendeplatz, jetzt aber schon recht lange um 21 Uhr. Nach den gut 16 Jahren, die die Sendung schon läuft, hat sich mittlerweile eine gewisse Routine eingeschlichen. Einige Aspekte gehen inzwischen mit entschieden geringerem Aufwand von der Hand, als man denken mag.

Wichtig ist eine gut strukturierte Basis, auf der alles aufbaut. Wollte man so etwas von jetzt auf gleich von Null aus aus dem Boden stampfen, würde das sicher einen ganz schön großen Aufwand bedeuten. Ist es aber (mit ein wenig Lenkung und Zielrichtung) gewachsen, muss die Grundlage nur noch gut gepflegt werden; das geht sogar so weit, dass eine weitere Sendung („Freitag nach eins„) faktisch kaum einen erhöhten Mehraufwand bedeutet.

So eine Sendung besteht praktisch aus zwei Teilen: Musik und Inhalten. Beide sind über eine Struktur, ein Gerippe oder – ganz offiziell – ein Konzept miteinander verbunden. Die Basis für den Inhalt bildet ein sogenannter Feedreader, in dem alle mit der Zeit gesammelten News- oder auch RSS-Feeds versammelt sind und täglich ausgewertet wird. Hierin verbraucht sich die meiste Zeit für die Vorbereitung der Sendung(en), da die Quellensammlung doch schon etwas umfangreicher ist. Die interessanten Links werden nach Sendung und Rubrik sortiert und gleich in eine kleine Datenbank eingegeben, aus der sich dann auch die Themenübersichten auf den Webseiten speisen. Welche Themen aus dieser Vorauswahl dann in der Sendung Platz finden, entscheidet sich spontan bei der Sendungsproduktion (RundumGenuss) oder bei der Schlussredaktion am Vorabend (Freitag nach eins).

Der Grundstock für die Musikauswahl wird durch drei Ordner (plus einem Weihnachtsordner) gebildet, in denen sich die gekauften, digitalisierten und vorsortierten Titel für die Sendungen befinden. Es gibt zwei Ordner für den Sonntagabend (Softpop und die jazzigen Nummern getrennt) und einen für den Freitag. Per Player auf dem Rechner, der auf Zufallswiedergabe steht, werden dann für die Sendungen die Titel ausgewählt. Es wird natürlich nicht jeder angespielte Titel genommen, aber letztendlich kommen aus den ersten beiden Ordnern jeweils mind. 45 Minuten (ergibt mind. 90 Minuten Musik für RundumGenuss) und aus dem letztgenannten 50 Minuten Musik zusammen. Ist die Musik ausgewählt, wird sie aus den Ursprungsordnern entfernt, damit sie nicht in einer der nächsten Sendungen nochmal vorkommt, und anderswo zwischengespeichert. So ist Vielfalt garantiert. Mit den herausgesuchten Titeln wird dann noch die Reihenfolge des Abspielens festgelegt. Teils gibt es hier auch Automatismen, die aber nicht wirklich relevant sind. Oder ist irgendwem schon mal aufgefallen, dass bei RundumGenuss immer der fünfte Titel der längste in der ganzen Sendung ist? Bei Freitag nach eins ist es übrigens der vierte.

Die Musikmischung ist damit vollendet, die (potenziellen) Themen für die Sendung(en) ausgewählt. Die Grundabläufe stehen auch, dann gilt es also nur noch, alles zusammen zu führen. Das ist aber klassische Studioarbeit, wie man sie sich gemeinhin vorstellt. Es zeigt aber auch, dass bei jeder Sendung die meiste Arbeit eben nicht im Studio, sondern vorher stattfindet. Setzt man sich dann hinter das Mikrofon, greift man nur noch auf die vorbereiteten Sachen zurück und kann sich voll auf den Spaß bei der Sendung konzentrieren. Und es macht Spaß. Das ist sicher.

Peinlich, peinlich – Es war nicht alles schlecht

„Wetten, dass …“ kommt wieder. Am kommenden Sonnabend hat die aufgefrischte ZDF-Sendung ihr Comeback, moderiert wird sie von Markus Lanz. So weit, so bekannt. Damit auch wirklich möglichst viele Zuschauer dem Spektakel am Fernsehschirm folgen, wird schon mal die Werbetrommel gerührt. Allzu menschliches (Lanz hat Alpträume) wird begleitet durch Querschläge anderer „Promies“ und „Fachleute“.

Aber nicht nur der Moderator ist neu, auch die Bühne soll es sein. Das Sofa ist mit Thommy gegangen, die Show soll wohl auch etwas kleiner sein. Bewährtes wurde erhalten. So sollen nach wie vor Wetten den Schwerpunkt der Sendung bilden. Eine davon ist die „Stadtwette“, Lanz wettet gegen die Stadt, die den Saal für die Show stellt. Zu seiner Premiere ist schon etwas über genau diese Stadtwette durchgesickert. Ob das dann am Sonnabend wirklich so passiert, ist eine völlig andere Frage, herrscht doch naturbedingt Geheimniskrämerei.

Düsseldorf ist der Austragungsort sowohl der Show als auch Herkunftsort der Toten Hosen. Wenn da sich nicht etwas draus stricken ließe, werden sich die Macher der Samstagabendunterhaltung gedacht haben. Hatten die Toten Hosen nicht mal ein Plattencover, dass nackte Frauen auf einer Wiese in Düsseldorf zeigt? Da lässt sich doch eine Wette drauß stricken: Wetten, dass es die Düsseldorfer nicht schaffen, 500 nackte Menschen zusammen zu treiben, die sich dann, barfuß bis zum Hals, auf der Wiese vor dem NRW-Landtag aufhalten. Oder so.

Irgendwie erinnert das ein wenig an Fernsehunterhaltung am Samstagabend von vor 25 Jahren, wenn die Damen des DDR-Fernseh-Balletts durch den Kessel Buntes getanzt sind. Immerhin war der Friedrichstadtpalast geheizt und keine oktoberfrische Düsseldorfer Wiese. Die Aufregung hielt sich in Grenzen, schade nur, dass es damals noch kein HD-Fernsehen gab, damit man richtig gucken konnte.

Heute gehört nackte Haut aber nicht ins Fernsehen; die Politik, der Wächter von Anstand und Moral, schreit Zeter und Mordio.

Düsseldorfs Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) findet die Wettidee „saublöd“. Das Niveau der Stadtwette passe nicht zum „hohen Niveau der Stadt Düsseldorf“, sagte die FDP-Politikerin der „Welt“. (aus welt.de)

Oder auch:

„Eine Nackt-Wette in der Nähe des NRW-Parlaments halte ich für völlig unangemessen“, sagte NRW-Landtagsvizepräsident Eckhard Uhlenberg (CDU) der „Rheinischen Post“. „Ich bin erstaunt darüber, welche Blüten das gebührenfinanzierte Fernsehen hier wieder treibt.“ (dortselbst)

Liebe Politiker, habt ihr nichts wichtiges zu tun? Alle Probleme gelöst? Altersarmut? ESM? Umwelt? Regt ihr euch immer über ungelegte Eier auf, die so, wie es momentan kolportiert wird, sowieso nicht stattfinden, da es in der Natur der Sache liegt, dass a) Promotion für die Sendung gemacht wird und b) die Wetten geheim sind, damit man sich nicht drauf vorbereiten kann?

„Hohes Niveau der Stadt Düsseldorf“ … Das war aber mit Anlauf von einer Anhöhe in den Fettnapf gesprungen. Nur, weil es in dem Dorf eine der teuersten Straßen Deutschlands existiert, sagt das noch lange nichts über das Niveau. Meist wird mit preisintensiven Verpackungen nur niveaulose Leere kaschiert.

Mit Fachchinesisch auf Du und Du

Von einer bekannten regionalen Familienzeitschrift fiel mir die aktuelle Ausgabe in die Hände. Gleich auf dem Titel entdeckte ich einen zusätzlich angebrachten Aufkleber, der so ein bisschen die kleinen grauen Zellen anregte. Darauf stand ein vermutlich in Zeitschriftenkreisen gängiger Fachbegriff, der Lust auf mehr machte.

Was unterscheidet ein Leseexemplar von den anderen Exemplaren der Zeitschrift? Und: Was für andere Arten gibt es? Da ist Phantasie gefragt.

Das Ansichtsexemplar hat nur Bilder drin, der Text ist nicht mitgedruckt. Das Ausmalexemplar zeigt nur Umrandungen für die eigene Farbgebung. Das Leihexemplar darf man zwar Leihen bzw. Verleihen, aber Lesen geht nur mit der o. g. Variante. Und vielleicht gibt es doch ein Wischexemplar, das auf saugfähigem Papier gedruckt ist.

Das Fliegenklatschenexemplar erklärt sich dann auch wieder von allein.

Holz taugt nicht nur zum Grillen

Da ist man bei den regionalen Holzmedien – wie wir Vertreter der elektronischen Medien die papiergebundene Presse gern nennen – auf eine richtig gute Idee gekommen. 8 Wochen lang will sich ein Vertreter der schreibenden Zunft nur von dem ernähren, was in der Region, genauer: im Kreis Mecklenburgische Seenplatte, alles produziert wird. Vom Ansatz her stelle ich mir die Aufgabe relativ leicht vor.

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Agrarland, und die Landwirtschaft dient in erster Linie dazu, den Menschen zu ernähren. So sollte es zumindest sein. Die Versorgung mit Getreide (und daraus folgendem Backwerk), Milch, Käse, Fisch, Fleisch dürfte kein Problem darstellen, gibt es doch Erzeuger, Verarbeiter und Weiterverarbeiter zu hauf. Die Obst- und Gemüseversorgung, regional eher kleinteilig aufgestellt, ist da vermutlich eher ein Problem. Dabei ist der Erwerb als Endverbraucher einfacher als das Finden des jeweiligen Hofladens.

Natürlich heißt es doch auf einiges verzichten, dessen Grundlagen nicht im Landkreis liegen. Aber das ist vielleicht mal eine gute Idee, wenn mehr auf hiesiges umgestellt wird. Tee, Kaffee, Kakao u.a. wachsen nicht in der Seenplatte. Aber immerhin wird im Land auch ein Mineralwasser abgefüllt, so dass die Getränkegrundversorgung sichergestellt ist.

Was ich bei ganzen Sache nur nicht verstehe, ist die Teilnahme des ZLT – Zentrums für Lebensmitteltechnologie. Nun ist dessen Chef auch ein guter Koch (wenn man die Glutamatorgien mal ignoriert, Stichwort Soljanka mit Silvio Witt), und jemand in der Funktion wird sicher gebraucht, um die hiesigen Produkte sinnvoll und abwechslungsreich zu verarbeiten, aber ansonsten wird eher nur eine LebensmittelSUCHtechnologie benötigt.

Das Dreieck Erzeuger-Handel-Verbraucher ist herausgefordert, ich vermute die Hauptschwierigkeit im allgemeinen darin, dass eine der Verbindungen zwischen den dreien nicht mitspielt. Und ich hoffe, dass am Ende der 8 Wochen eine schöne Übersicht als Ergebnis erscheint, wo man sich in der Region mit regionalen Lebensmitteln versorgen kann.

Drogen im Fernsehen

Manche Sachen sind einfach historisch verwachsen. Aber dann sollte man auch mal dran drehen, wenn es einem auffällt. Höre ich die werbenden Hinweise im Radio über Lotto-Jackpots, dann schließen die mit dem Satz: „Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe und Informationen unter bzga.de„.

Bleibt die Frage, warum die Nachrichtensendungen im Fernsehen, namentlich Tagesthemen und heute-journal, mit schöner Regelmäßigkeit mittwochs und samstags diese Droge ohne jede Warnhinweis weiter verticken, immerhin die in ihrem Selbstverständnis seriösesten Sendungen überhaupt.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – die BZgA – schweigt sich auch aus. Sicher: Lotto tut auch etwas für die Gesellschaft, definierte Teile der Einnahmen werden für verschiedene Projekte verwendet. Aber ist es nicht eigentümlich, dass potenzielle Suchtauslöser für gute oder gut gemeinte Zwecke genutzt werden: Lotto für Umwelt- oder Sportförderung, Tabak für Terrorismusbekämpfung usw.

Der Zweck heiligt nicht alle Mittel. Ich habe ja nichts dagegen, dass das so gemacht wird. Aber in Nachrichtensendungen hat das nichts zu suchen. Wobei es die Redaktion des heute-journals noch gut platziert: meist bei der  Börsenberichterstattung – auch so ein Glücksspiel.

Tach, Post!

Der Samstach bietet immer wieder Zeit und Raum, um eingegangene E-Mails und andere Post zu beantworten. So erreichte mich, wahrscheinlich auf diesen Blog hier bezogen, folgende Nachricht:

Nachdem ich mir den „Städteblog für Neubrandenburg“ mal angesehen habe, konnte ich nicht anders und musste eine Antwort schreiben.

Sehr geehrte Frau G.,

vielen Dank für Ihre persönliche Rückfrage. Hiermit bestätige ich Ihnen, dass ich vor einer Zeit eine Anfrage zur Einbindung meines RSS-Feeds aus Ihrem Haus freundlich ignoriert habe. Das liegt im wesentlichen daran, dass Sie einerseits von falschen Voraussetzungen ausgehen und andererseits Ihren eigenen Ansprüchen nicht genügen. Eine Prise unwissende Ignoranz scheint auch noch dabei zu sein.

Lassen Sie mich das im Detail erläutern. Wichtigster Punkt: Ich verbreite keine Neuigkeiten über Neubrandenburg, sondern höchstens Meinungen, die teilweise einen regionalen Bezug haben. Dazu nutze ich allerdings drei, thematisch sortierte, RSS-Feeds produzierende Webseiten und aus Ihrer E-Mail geht leider nicht hervor, auf welche Seite sie sich bezieht.
Außerdem schreiben Sie: „Viele lokale Webseitenbetreiber, Stadtreporter und Tageszeitungen machen bereits bei uns mit.“ Ich habe mir das mal angesehen. Für ihr „Städteblog für Neubrandenburg“ ist diese Aussage schlichtweg eine dreiste Lüge. Einzig die Pressemitteilungen aus dem Rathaus, der Hochschule und neubrandenburg.tv, der neben selbst produzierten Videos auch nur Pressemitteilungen anderer verbreitet, sind enthalten, aufgefüllt durch Agenturmeldungen und andere ungefilterte PR-Meldungen aus Landeseinrichtungen.

Zusammenfassend möchte ich ausdrücken, dass ich mein Engagement bei Ihnen genauso wie ihr Webangebot, für verzichtbar halte. Streichen Sie mich bitte einfach aus Ihrer Adressliste, ich fürchte, an dieser Meinung wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern.

Mit freundlichen Grüßen

Nun bin ich mal auf die Antwort gespannt …

Bewährtes erhalten

Gerade gucke ich ein bißchen Fernsehen, da kommen mir zwei altbekannte und schon fast vergessene Orte vor’s Auge. Es gilt also, ihre Wiederkehr zu feiern.

Dank eines Geschirrspülmittels sind Villarriba und Villabajo wieder im Werbefernsehen! Es lebe die riesige Paella! Ich habe sie wieder gesehen!

Aber den Slogan „Das kleine Wunder gegen Fett“ schien nicht mehr dabei zu sein. Oder ich habe ihn vor Wiedersehensfreude überhört. Wäre auch nicht so gut, da der Spruch nicht wirklich stimmt. Ich habe 6 Wochen fast täglich drin gebadet und kein einziges Gramm abgenommen.

Ehrlich, ehrlich und so wahr

Auf irgendeiner norddeutschen Straße geschah etwas, so dass ich im Verkehrsfunk folgende Mitteilung hörte: „… werfen irgendwelche Idioten Gegenstände von einer Brücke.“

Meine Hochachtung. So viel offene Direktheit, die auch noch so ehrlich und wahr ist, habe ich lange nicht gehört. Das Gegenteil von political correktness ist manchmal einfach nur gut und erfrischend. Mehr davon.