Spam adé

Wie in den Medien zur Zeit kursiert, ist der Internetwirtschaft ein großer Schlag gegen die Spam-Versender gelungen, nachdem die Server eines kalifornischen Providers vom Netz genommen wurden (u.a. hier). Zu lesen ist u.a., dass das Spam-Aufkommen auf bis zu einem Achtel gefallen ist. 

Ein Blick auf die Spam-Statistik meines Dienstrechners (in den letzten 30 Tagen knapp 500 Spam-E-Mails am Tag) zeigt, dass da wohl wirklich was dran ist. Die letzten zwei Tage (Mittwoch und Donnerstag) werden mit nur noch ca. 250 Spam-E-Mails pro Tag ausgewiesen. 

Mal sehen, wann das ursprüngliche Niveau wieder erreicht wird. Oder ob noch mehr solche Schlage gegen die Spam-Versender gingen.

Vorfreude ohne Weihnachtsgedanken

Ohne an dieser Stelle überschwenglich (und das v ielleicht doch noch ohne Grund) zu wirken: HURRA! Ich bin frei! (siehe auch hier)

Zwar noch nicht so ganz, aber dann in ein paar Tagen doch. Schriftlich habe ich es schon, mit dem Datum von gestern und in zweifacher Ausführung, einmal von der Verbraucherzentrale (mein ganz großer Dank geht in diese Richtung) und zum anderen von meinem Dienstleister, der mich endlich in die Freiheit entlassen hat. 

Nun müssen in meiner technischen Kommunikationsecke nur noch 2 LEDs ihren Leuchtzustand verändern: die orange sollte ausgehen und eine der grünen rot werden, und dann gehts zur Alternative. 

An alle DSL-Profis mal die Frage: Erkenne ich an meinem DSL-Modem, wenn die „Portfreigabe“ erfolgt ist?

Update I (14.11.2008): Die orange LED ist aus! Meine E-Mail-Adressen beim Dienstleister sind gesperrt (und waren außer für Spam unbenutzt).

Vorfreude ist die schönste Freude

(19.08.2008) Was macht man eigentlich mit einem Dienstleistungsanbieter, dem man jahrelang die Treue gehalten hat, weil er zuverlässig und gut war, und der dann anfängt, Blödsinn zu machen?

Lange Zeit habe ich ihn genutzt, war immer sehr zufrieden mit ihm. Aber irgendwann schaue ich doch mal auf den Markt und finde ähnliche Angebote zu einem günstigeren Preis. Also kündige ich und orientiere mich neu. Einige Zeit nach dem Eingang meiner Kündigung meldet sich wie erwartet ein Callcenter des bisherigen Dienstleistungsanbieters und befragt mich nach dem Grund für meine Kündigung. Ich erwähne, dass ich ein anderes Angebot habe, dass mir seine gebotenen Dienste zu etwas mehr als dem halben Preis anbietet (14,95 zu 26,99 € pro Monat). Er überlegt kurz (ca. 5 Minuten) und unterbreitet mir dann ein Angebot, dass ich nicht ablehnen konnte:

  • 14,95 €/Monat für die bisherigen Dienstleistungen (das neue Angebot war in einigen Punkten allerdings sogar besser als das alte)
  • 100 € Gutschrift (Grund: wegen der langen Zeit des bisherigen ungünstigen Vertrages)
  • ein neues Hilfsgerät zur Nutzung des Angebotes
  • und für 5 €/Monat Aufschlag eine Versechsfachung der Dienstleistungen (was dreimal besser wäre als das neue Angebot des anderen Anbieters)

Klingt gut, dachte ich mir. Zumal der Anbieter noch ein technisches Gerät in der Werbung hatte, für das ich mich interessierte. Ich fragte nach einer Bezugsmöglichkeit. „Kein Problem“, kam zur Antwort, es würde aber knapp 50 € kosten. Bei einem Guthaben von 100 € stimmt man dem gern zu und so wurden wir vertragsverlängernd einig. Meine Fragen nach dem Bezug der neuen Dienste („In wenigen Tagen!“) und der neuen Technik („Ein paar Tage später“) wurden nach meinen Vorstellungen beantwortet und so begann die Zeit der Vorfreude …

Diese Ereignisse liegen jetzt gut 4 Wochen, einen Anruf des Callcenters und ein empfangenes Schreiben zurück. Was hat sich seit Mitte Juli 2008 getan?

  • beziehen kann ich nur die doppelte und nicht die sechsfache Dienstleistung (und damit genau so viel wie beim potenziellen neuen Anbieter)
  • das technische Gerät fraß nicht nur die Hälfte meiner Gutschrift, sondern die ganze
  • außerdem sieht es zwar gut aus und die optischen Leistungen sind auch sehr gut, aber die technischen Leistungen liegen weit entfernt von den Erwartungen
  • das Hilfsgerät ist nach wie vor noch nicht eingetroffen

Außerdem scheine ich noch eine Dienstleistung geliefert zu bekommen, die ich nicht bestellt habe. Da werde ich aber zur genauen Klärung die erste Rechnung abwarten.

Da stellt sich die Frage: Was dann? Ich werde wohl wieder kündigen und abwarten, bis sich das Callcenter meldet. Das ist günstiger, als wenn ich da anrufe. 

Update I (27.08.2008): Nach dem Blick auf den aktuellen Kontoauszug stelle ich fest, dass mir das Geld für das technische Gerät vom Konto abgezogen und nicht mit der Gutschrift verrechnet wurde. 😐

Update II (04.09.2008): Die Rechnung kam, die Kündigung zum normalen Vertragsende kam, Informationen kamen aber auch. Und als ich das mit einer Freundin besprach, gab sie mir ein paar Tipps. Zum einen habe ich schriftlich den neuen Vertrag wegen nicht gehaltener Versprechungen fristlos gekündigt, das technische Geräte habe ich wieder verpackt und zurückgeschickt. Augenscheinlich wurde die fristlose Kündigung auch angenommen, eine kleine Nebendienstleistung kann ich schon nicht mehr nutzen. Manchmal geht es doch schnell. Jetzt bin ich auf weitere Reaktionen gespannt. Für mich gilt jetzt wieder das ursprüngliche Vertragsende.
Übrigens: Das Callcenter, soweit die Informationen, die mich erreichten, dass mir das „unschlagbare Angebot“ gemacht hat, war ein externen Callcenter, dass ab diesem Monat (09/2008) nicht mehr für meinen Dienstleistungsanbieter arbeitet. Es hat wohl nicht nur bei mir Blödsinn gebaut.

Update III (30.09.2008): Zu früh gefreut. Mittlerweile weiß ich, dass sich der Dienstleister taub stellt. Aber Donnerstag werde ich mit allem Kram mal zur Verbraucherzentrale und sehen, was dann passiert. Langsam bin ich doch leicht angepisst. Der Blick auf eine inzwischen eingegangene Rechnung belehrte mich, dass mir immer noch die neue und nicht wieder die alte Dienstleistung in Rechnung gestellt wurde. Eine entsprechende E-Mail meinerseits wurde im Sinn von „Der neue Vertrag gilt, und basta!“ beantwortet. Langsam bereue ich, keine Rechtsschutzversicherung zu haben.

Update IV (02.10.2008): Die Verbraucherzentrale ist doch eine sehr nützliche und kompetente Einrichtung. Wobei ich nicht die Frage stellen möchte, warum sie gerade auch auf diesem Gebiet eine so hohe Kompetenz hat? Wurde das Fachwissen aus theoretischen Erwägungen heraus angehäuft oder gab es schon ausreichend viele praktische Fälle, so dass sie sozusagen zwangsläufig diese Kompetenz aufgebaut haben? 
Zusammen mit der VZ habe ich ein weiteres Schreiben an meinen Dienstleister verfasst, in dem diesmal von unerlaubter Nachfasswerbung, Abmahnung durch den Bundesverband der Verbraucherzentralen, Paragrafen und Aktenzeichen geschrieben wurde. Sehr schön fand ich auch den Satz mit der Fristsetzung bis wann sie zu reagieren haben: „Ihre Stornierungsbestätigung erwarte ich umgehend, dafür habe ich mir höflicherweise eine Frist bis zum 16.10.2008 notiert.“ Mal sehen, was passiert.

Update V (13.10.2008): Heute kamen die Antworten auf meine Einschreiben mit Rückschein. Natürlich Ablehnungen. Also: Morgen gehts wieder zur Verbraucherzentrale.

Update VI (12.11.2008): Manchmal gibt es ja nicht nur Spam im Postfach, sondern auch was positives. Heute habe ich fast zeitgleich zwei E-Mails bekommen: eine von der Verbraucherzentrale und eine vom Dienstleister. Übereinstimmende Information: Ich bin ihn ab morgen los. Mal sehen, ob es klappt und wann ich den neuen nutzen kann.

Update VII (12.12.2008): Hurra, ich habs wieder. Der alte Dienstleister ist weg, der neue, ein wohlbekannter Klassiker, ist da und läuft seit gestern, 23 Uhr, wieder. Ich hoffe, damit ist diese Geschichte endlich abgeschlossen.

Bildportal

Bald ist es soweit, ein neues Internetangebot geht online – und es wird bunt. Lange habe ich es vor mit her geschoben, gut anderthalb Jahre gehe ich schon mit der Idee schwanger. Aber endlich ist der Knoten geplatzt.

Das Hauptproblem: Jedes Internetangebot muss ja ein wenig nach was aussehen, aber genau da liegt auch der Haken: Meine grafischen Fähigkeiten sind leider nicht so besonders. Aber endlich hatte ich sowas wie eine Idee. Sicher – sie ist ausbaufähig, aber wenigsten hatte ich mal eine. Im Moment wird aber hauptsächlich PHP programmiert. Einige Nüsse gab es da schon zu knacken, zumal ich gewisse Vorstellungen habe, was das Internetangebot leisten soll. Vordergründig werde ich darin Fotos, die ich gemacht habe und weiter machen werde, präsentieren. Da ich aber faul bin, will ich natürlich nicht selber jedes Bild in ein darstellungsfähiges Format bringen; das soll schon automatisch passieren.

So gilt es also nicht nur, die eigentliche Webseite, sondern auch einen Hintergrundsdienst zu programmieren. Das erste ist grafisch aufwendiger, beim zweiten liegt’s eher im Quellcode. Aber ich bin guter Hoffnung, dass ich zum 1.11.2008 online gehen kann. Näheres unter www.dpbild.de und natürlich hier.

Was ist gefährlicher für einen PC: Ein Virus oder eine Anti-Viren-Software?

Anti-Viren- und Security-Programm für den Rechner sind heutzutage wohl die wichtigsten Softwareprodukte, die man auf seinem Rechner installiert. Allerdings sind sie auch sehr „systemnah“, graben sich also tief ins Betriebssystem ein und verursachen dort gern einmal Probleme, sei es bei der Installatione, bei der Deinstallation oder beim beides verbindenen großen Update. Wobei ich da nicht die kleinen Virendefinitions- oder so ähnliche Updates meine, die die Software im HIntergrund von allein erledigt. Ich meine die wirklich großen Updates, wo man von seinem Software-Anbieter eine CD oder einen Download-LInk zugeschickt bekommt und man die Sicherheitssoftware neu installiert. 

Bei mir war es heute so weit. Der Anti-Viren-Dealer meines Vertrauens offerierte mir die neue Softwareversion zum Download. Die 85 MB zu downloaden erwies sich als einfach. Die Zeit reichte nicht mal zum Zubereiten eines Tees oder eines anderen beruhigenden Getränks. Der Sonnenschein vor dem Fenster beflügelte meinen Jugendlichen Leichtsinn und ich startete, mir nichts böses denkend, das Setup-Programm. Aber dann kamen sie, die bösen Gedanken, wie die Koyoten fielen sie über mich her … Mein Rechner ist ja auch nicht mehr der neueste, die Betriebssysteminstallation (WinXP) manchmal schon etwas wacklig und auch schon Jahre her. Und dann entreiße ich ihm mitten im laufenden Betrieb den Schädlingsfilter und setze einen neuen ein. Mein einziger Gedanke: ‚Hoffentlich geht das gut!‘ Ich lauschte auf jedes Laufwerksgeräusch, auf jedes „Pling“ und sah auf jede Anzeige. 

Aber es ging alles gut. Nach dem planmäßigen Neustart lief alles nach wie vor gut, wenn nicht besser. Es gibt eben doch noch gut programmierte Software. 😉

Es ist nicht alles Chrome, was glänzt

Google hat es mal wieder getan: Die Leute überrascht. Zumindest ein wenig. Herausgekommen ist diesmal ein Browser namens Chrome. Aufgeräumt wirkt er auf jeden Fall (dieser Artikel ist übrigens in einem Chrome-Fenster erstellt worden), große Neuartigkeiten sind nicht zu finden, wohl aber eine zügige Arbeitsweise.

Abzuwarten bleibt, ab Chrome ein Nischenprodukt bleibt, Mozilla Firefox angreift oder es irgendwann gar mit dem Internet Explorer aufnimmt.

UPDATE 1: neubrandenblog.blog.de ist mit Chrome nicht darstellbar, wie alle Blogs unter www.blog.de Da hat Google wohl noch was zum Nachbessern. Da bin ich ja froh, das dieses Blog auf eigenem Server läuft. 😉

UPDATE II: Nach einem Update klappt auch die Darstellung von blog.de u.ä. Sicherheitslücken sind wohl auch behoben und Chrome hat auch schon einen messbaren Marktanteil. Gratulation.

Das Restaurant ohne Bier – oder: Wann NB-Radiotreff 88,0 seinen Livestream wieder bekommt

Zum Anfang zwei Fragen: Müssen Fabeln eigentlich immer von Tieren handeln und fangen sie eigentlich mit „Es war einmal … “ an? Egal. Meine moderne Fabel spielt in der Gastronomie.

Es war einmal ein kleines Restaurant mit lokalen und regionalen Spezialitäten in der Neubrandenburger Innenstadt. Das Besondere an ihm war, dass die Gäste an den Speisen mitwirken konnten. So kam vielleicht nicht immer eine Sterneküche dabei heraus; das Restaurant hatte bei seinen Gästen aber einen guten Ruf, und die kamen nicht nur aus der Stadt, sondern auch aus der Region und von weiter her.

Zu trinken gab es natürlich auch etwas in unserem Restaurant. Das Bier kam zum Beispiel von einer kleinen lokalen Brauerei und wurde gern genommen. Die Brauerei war zuverlässig und wenn doch mal etwas nicht ganz so wie geplant lief, reichte ein Anruf und alles war wieder bestens. Über Jahre schon bezog das Restaurant sein Bier dort. Aber im Jahre 2008 lief dann alles etwas anderes. In Neubrandenburg gibt es nämlich auch noch einen großen Getränkehersteller. Bier bot man dort nicht an. Aber die kleine Brauerei bezog das Wasser für sein Bier vom großen Hersteller.

Eines schönen Tages beschloss der große Getränkehersteller, dass er auch in die Bierproduktion einsteigen will und kreiert seine eigene Marke. Daraufhin kühlte sich das Verhältnis zwischen ihm und dem kleinen Bierhersteller merklich ab, man konnte sich auf keinen Wasserpreis mehr einigen und irgendwann im Juni dreht der große Getränkehersteller dem kleinen Bierbrauer das Wasser ab.

Im Restaurant beobachtet man das mit Sorge. „Was tun ohne Bier?“ Und ein regionales, besser lokales Bier sollte es schon sein. Schneller, als erwartet, floss das Bier nicht mehr und die Gäste mussten seit Anfang Juni vertröstet werden. Vor allem zwei andere Restaurants, eins in Greifswald und eins in Rostock, die ein Gericht aus dem Neubrandenburger Restaurant auf Basis dieses Biers anboten, kamen in Schwierigkeiten, da dieses Gericht die Hauptspeise dort war.

Natürlich suchte man im Restaurant schnellst möglich nach Alternativen. In Neubrandenburg gab es aber neben dem großen Getränkehersteller nur diese eine kleine Brauerei, die es nun nicht mehr gab. Also trat ein Mitarbeiter des Restaurants an den großen Getränkehersteller, brachte sein Rezept mit und versuchte, ein Angebot zu bekommen, das Bier für das Restaurant von ihm zu beziehen. Über Wochen passierte trotz Nachfragen nichts. Widerwillig überlegte man im Restaurant, ob man die Biermischung im eigenen Haus herstellt und dann eine externe Firma mit der Endfertigung und dem Vertrieb beauftragte. Aber das Splitten der Aufgaben gefiel im Restaurant keinem. Und man musste die Gäste weiterhin vertrösten.

Da klingelte im Restaurant eines schönen Tages, wir befinden und mittlerweile Mitte Juli, das Telefon und ein Vertreter einer promovierten Weinkelterei aus der Stadt war dran. Der meinte, dass sie vom großen Getränkehersteller den Tipp bekommen hätten, dass ein Bierbrauer gesucht wird. Bisher hätten sie zwar das noch nicht getan, aber sie haben die Möglichkeiten und wollten das erledigen. Schnell wurde das Bierrezept vom Restaurant an die Kelterei übermittelt, dort wurden die Braukessel und alles technische drumherum besorgt. Ein Einfüllstutzen kam wohl etwas später, aber nach einer guten Woche war alles komplett. Erste Brauproben standen schnell zur Verfügung und es kam zur Verkostung. Aber die erste Abfüllung hatte, wie es im Schwäbischen so schön heißt, ein Geschmäckle. Die Fehlersuche ergab schnell, dass die Zutaten nicht in der richtigen Form ankamen. Aber auch das wurde schnell gelöst. In Rücksprache mit dem großen Getränkehersteller kam man überein, die Braukessel für das Restaurant-Bier bei ihm zu installieren und die Zutaten auch gleich von ihm liefern zu lassen. Die Lösung gefiel, gab es doch für die Zutaten keine Leitung zum Kelterer.

Das Umstellen des Braukessel verzögerte sich dann aber, ein Mitarbeiter des Getränkeherstellers war in Urlaub. Warum dessen Aufgabe dabei, den Einbau zu beaufsichtigen, kein andere übernehmen konnte, wird ewiges Geheimnis des Getränkeherstellers bleiben. Aber jeder Urlaub geht mal vorbei. Der Mitarbeiter kam aus dem Urlaub zurück. Zeitlich liegen wir mittlerweile Anfang August. Es dauerte aber eine weitere Woche, bis der Installationstermin feststand: 20. August 2008, 10:00 Uhr.

Mit gespannter Erwartung beobachteten die Restaurantmitarbeiter das Abfüllergebnis, allein es kam nicht. Dafür kam eine Information: Beim Getränkehersteller ist wohl ein anderer Mitarbeiter aus dem Urlaub zurück gekommen, dem dann eingefallen ist, dass man den Kelterer doch direkt mit den Zutaten versorgen kann. Schnell wurden die Anschlüsse dafür gelegt. Aber wohin? 4 Räume vom Braukessel entfernt kamen die Zutaten aus der Wand. So sprang ein Mitarbeiter des Kelteres ins Auto, fuhr zum nächsten Baumarkt und besorgte ein paar Verlängerungsrohre, so dass die Zutaten auch in den Braukessel kamen.

Noch gibt es im Restaurant immer noch kein Bier. Aber am 21. August soll es wieder los gehen. Hoffentlich.

Achja, eins noch: Freuen werden sich dann auch wieder die beiden externen Anbieter der Biergerichte in Greifswald und Rostock. Endlich werden sie wieder mit dem Original guten Biergericht versorgt. In der zwischenzeit gab es da nämlich anfangs eine Weile nichts, später eine bierähnliche Plörre, die im Restaurant in einem Behelfskessel ohne ausreichende Wasserversorgung selber zusammengerührt wurde. Das hat dann ja auch ein Ende.

Update 21.08.2008: Die Rohre scheinen noch nicht verlegt zu sein, das Bier hat immer noch Geschmäckle. Die Hoffnung ruht auf Freitag.

Update 22.08.2008: Es liegt nicht an den Rohren und den Rohstoffen, es scheint der Einfüllstutzen zu sein, der das Geschmäckle verursacht. Nächster Abfüllversuch am Montag.

Update 25.08.2008:Endlich! Das Bier fließt wieder. Es war übrigens nicht der Einfüllstutzen, es war doch die Zuleitung. Ein Riss war drin. 😉


NB-Radiotreff 88.0

150 Tkm und kein bißchen leise …

Heute war mal wieder so ein Tag, ein wenig sentimental zu werden. Auf dem Weg zur Arbeit, immer mit einem Auge auf der Straße, aber auch mit einem Auge auf dem Kilometerzähler, erreichte letzterer eine Zahl mit vielen Nullen drin: 150’000 km.

Hoch lebe mein Twingo: knapp 14 Jahre alt und wohl noch gut in Schuss, wenn auch schon mit ein wenig eigener Persönlichkeit. Immerhin: Es ist der erste, in Neubrandenburg zugelassene Twingo. Da darf er Persönlichkeit zeigen.

Aber er wird mein bleiben, bis dass der TÜV uns scheidet.