Podcasts und das Datenlimit

Manchmal steht man sich auch mal selber im Weg und merkt es noch nicht mal. Und das alles nur, weil man auf sich und seine Umgebung achtet. Oder das zumindest vorhat. Wenn man dann aber nicht genau hinguckt, dann kann das auch mal schief gehen und dann wundert man sich. Aber kommen wir vom allgemeinen zum Konkreten.

Seit einiger Zeit höre ich Podcasts. Dass das erst seit relativ kurzer Zeit passiert, liegt an den eingefahrenen Gewohnheiten und den damit verbundenen Umständen, die vorher das Podcasthören eher unmöglich machten. Es fehlte einfach die Gelegenheit und die damit verbundene technische Ausstattung; ich bin nicht der große Freund von Ton direkt in die Ohren, das ständige Ladezustand-im-Auge-haben-müssen bei kabellosen Kopfhörer oder das Kabel bei kabelgebundenen nervte. Außerdem fehlte eine passende Konstruktion, die dezent den Kopf umschmiegen sollte, aber nicht nur am oder im Ohr hielten.

Langer Rede kurzer Sinn: Der Erwerb eines neuen Pkws mit direkter Handy-Anbindung im Zusammenhang mit einer umfassenden und kompatiblen App brachte dann die Lösung. Einsteigen, losfahren, podcasthören, fast ein in sich geschlossener Vorgang – mittlerweile. Zumal sich die Apparatur auch noch die Stelle merkt, wo beim letzten Hören aufgehört wurde. Nicht ganz selbstverständlich, vor allem, wenn man es mit der anderen Gelegenheit vergleicht, wo ich wortlastiges regelmäßig höre. Aber zum Einschlafen mag ich keine Podcasts hören, da ist mein Interesse eher bei Satire-Programmen, die ich aufzeichne bzw. auch á la Podcast downloade.

Nun bin ich aber nicht so viel mit dem Auto unterwegs, die Zahl der abonnierten Podcasts hält sich in Grenzen, aber ich merke schon, dass ich doch zeitlich immer etwas hinterher hinke. So wurde im heute gehörten Ausschnitt die gerade stattfindende Berlin-Wahl erwähnt. Gestern freute man sich auf die kurz bevorstehende Weiberfastnacht. Aber viele Sachen sind dann doch auch relativ zeitlos, so dass mich der Verzug nicht stört; zumindest habe ich noch nicht die Notwendigkeit empfunden, die Playliste, die sich im wesentlichen in Veröffentlichungsreihenfolge befindet, zu ändern.

Anfang der Woche war mein Hörvergnügen dann aber doch etwas eingeschränkt. Mein Netzbetreiber meldete mir, dass ich mein Datenvolumen aufgebraucht hätte. Das verwunderte mich stark, hatte ich diesen Zustand bisher erst ein einziges Mal erreicht: Bei 2 Wochen zwangsweiser Abstinenz vom Wlan. Jetzt war ich mir aber sehr sicher, alle Podcastepisoden immer zuhause downgeloadet zu haben, mithin ohne Nutzung des Mobildatenkontingents. Blieb die Frage, wer die Daten genutzt hat. Handys sind da durchaus auskunftsfreudig, zumindest im Groben, und so fand ich heraus, dass die Google-App sehr datenhungrig war. Auf den ersten Blick hatte das nix mit meinem Podcast-Hören zu tun, aber ich vermute mal doch. Zum einen höre ich die Audiodateien im Auto mit der Google-Podcast-App, zum anderen wunderte mich ein Blick in dieselbe dann doch ein wenig. Dort wurde angezeigt, dass zwar die aktuell veröffentlichten Episoden alle fein säuberlich gedownloadet auf dem Handy lagen, die gerade zum Hören anstehenden aber nicht. Dabei bin ich mir absolut sicher, dass ich die auch aufs Handy kopiert hatte …

Aber ich glaube, ich bin der Sache auf der Spur. Manchmal muss man sich die Einstellungen der Apps wirklich genau ansehen und durchlesen. Es ist ja schön, wenn so ein Programm abonnierte Daten (automatisch) downloadet, man sollte auch darauf achten, dass die gehörten Audios auch wieder verschwinden – wenn’s geht, genauso automatisch. Nicht, dass man sich den Handyspeicher vollpröhlt. „Nach 30 Tagen“ hatte ich da in den Optionen ausgewählt, unterstellend, dass die Frist irgendwas mit dem Anhören zu tun haben könnte. Hat sie aber nicht. Offensichtlich wird 30 Tage nach Download gelöscht, was bei meinem Verzug beim Hören zu der eher kontraproduktiven Situation führte, dass die Audiodateien vor dem Anhören gelöscht und dann fürs Hören nochmal, dann aber übers Mobilnetz, gezogen wurden. Muss man auch wissen.

Erfreulicherweise hatte die Option noch die Variante „Nach 90 Tagen“, die ich nun auswählte. Möge ich mit dem Podcasthören nie so lange in Rückstand kommen. 😉

Monats-Anthologie Februar 2023

: von eReadern als flexible Anzeige von der Geschäfte. In der hiesigen ändern die sich so häufig, das müsste sich lohnen.

Wenn in der Fernseh- gesagt wird, dass eine auch „1000 Mal in Deiner Nähe“ – also in meiner – verfügbar ist, ich aber nur von einem Laden in meiner Nähe weiß, ist das dann eine von den Werbungslügen, von denen alle immer reden?

Gerade nochmal getestet: ich weiß ehrlich nicht, warum das vegane Mühlen Mett – fein – so gefeiert wird. Das Produkt schmeckt wie rosane und hat weder vom noch von der etwas von irgendeinem „Vorbild“-Produkt.
Lass es grünbraun und verkauft es als Erbsaufstrich. Das wäre ehrlich, dann klappt’s auch mit den Fleischfreunden. Aber als ist es nur Betrug und Augenwischerei.

Das jetzige Aktienbesitzer so wild darauf sind, dass möglichst viele Nichtaktienbesitzer auch kaufen, ist doch klar. Erhöhte erhöht den und damit den (scheinbaren) der Aktien. Also ganz normale egoistische Ambitionen, egal, womit sie es begründen.

Zählt das auch als „Zigarette danach“, wenn man danach das Fenster aufmacht und von irgendeinem Nachbarbalkon zieht der Zigarettenrauch ins Schlafzimmer?

Wenn der schwarze slogant: „Macht Sinn. Regionale Produkte bei Netto.“ hat das wenig mit Regionalität zu tun. „Macht Sinn.“ ist ein astreiner Anglizismus. Regional wäre „Sinnvoll.“

Was soll man nur machen? Da gibt es eine Gruppierung, die ein richtiges, wichtiges Ziel erreichen will. Man könnte das unterstützen. Dann erkennt man, auf welchem Weg das passieren soll, den man aber auf keinen Fall unterstützt. Was tun?

manchmal so: Reifst du noch oder gammelst du schon?

Manchmal ist es echt schade, dass es kein Leben nach dem Tod gibt. Vor allem bei Menschen, die aus eigener Idiotie ums Leben gekommen sind. Wenigstens so lange, dass es für die Erkenntnis der eigenen Dummheit reicht.

Zum Abendbrot mach ich mir wohl etwas Kartoffelsalat warm …

Solche Produkte wie auf Fruchtsoße, mit Fruchtmarkdeckel oder , unterlegt mit , sind doch auch greenwashing, sind wir doch zum Umrühren gezwungen, was einen Teil des zuviel aufgenommen |s wieder verbraucht.

Solche Kulturtechniken wie „miteinander reden“ oder „telefonieren“ scheinen auch immer mehr unterzugehen. Nur noch chatten oder man mietet sich einen Concierge dafür.
Hauptsache, kein direkter Kontakt. u.v.a.m

Darf man eigentlich ein „Take away“-Produkt auch zu Hause essen?

Eben eine Doku gesehen, die eine Vergleichsverbindung herstellte zwischen M-V und dem Death Valley.
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Es ging um die Größe des Wassereinzugsgebietes des Death Valley irgendwann zu Urzeiten.
Was hattet ihr denn vermutet?

Jetzt greife ich das 1. Mal auf eine Tankpreisapp zurück, schaue bei den 3 Tankstellen, an denen ich gleich vorbeikomme, welche die günstigste ist, achte auf aktuelle Daten (vor 2 bis vor 34 Minuten), lese 3 Preise, komme an den Tankstellen vorbei, alle den gleichen, 4. Preis.

Als ich vorhin Tanken war, hatte ich mir noch zwei Gebäckstücke für das kleine Kaffeeschmankerl heute Nachmittag mitgenommen. Macht das bloß nicht! Schmeckten beide nach nix.

 

Monats-Anthologie Januar 2023

Was der Senftopf für die Bockwurst ist der Puddingbecher für die Banane.

Wenn die einzige Einnahmequelle ist, das eigene bisherige Leben medial zu verwursten, muss man sich über dramaturgische Überhöhungen nicht wundern. Einer mehr oder weniger normalen Erwerbstätigkeit nachzugehen, scheint in manchen Kreisen nicht zu den Kulturtechniken zu gehören.

Hatte den eigentlich gestern eine/r gemacht?
Josef: „Wo kommt ihr drei denn her?“
1/3 Könige: „Der Stern hat uns hierher geführt.“
Josef: „Na, dann zeigt mir mal euren Presseausweis.“

Wisst ihr noch, damals, als der das Maß aller Dinge war? Mit realaudio, realvideo und (als Satire) realaroma. 😉 Damals™. Hach

Die kantinöse und die Imbissgastronomie haben ein echtes Problem. Sicher: die Preise müssen wegen Nebenkosten u.a. steigen. Aber wenn die Qualität des Produkts nicht mehr dem Preis entspricht, ist’s Mist. Knorpeliger Gulasch mit Nudeln, 8,15 €.

Zum blöd Parkplätze zustellen braucht es übrigens keinen SUV, das geht auch mit tiefergelegten Unteremittelklasse-Autos, deren Fahrenden noch nicht mitbekommen haben, dass man Beifahrende auch schon vor dem Einparken aussteigen lassen kann.

Um sich die eigene zu erleichtern, gelebte und eigentlich bewährte komplett auf links zu drehen, dabei ein Wulst regelmäßiger erzeugen, die dann aber andere machen (sollen), die aber auch schon gut zu tun haben.
Manchmal so.

Wenn man die Wahl bei einer Übertragung hat zwischen Fernsehen (mit Werbung) und Stream (ohne Werbung, Abo), dann ist das manchmal die Auswahl zwischen Teufel und Beelzebub, zwischen Pest und Cholera, zwischen Skylla und Charybdis.
Auf der einen Seite bekommt der Vermarkter die Werbeplätze nicht voll und es iommt die 538. Wiederholung der Eigenwerbespots, auf der anderen Seite gibt’s Füllprogramm, da sich der Stream programmlich natürlich am TV-Ablauf orientiert (Live-Ereignis)

Warum gibt es so viel mehr Indizien dafür, dass es beim keine gibt als für’s Gegenteil? Die Schwarmdummheit scheint wesentlich weiter verbreitet zu sein. Gerade etwas gelesen, was darauf wiedermal hindeutet.
Vielleicht hatte Heiner Müller mit seinem Zitat doch recht: „Zehn sind dümmer als fünf Deutsche.“

Es ist ja schön, wenn für manche Produkte Zutaten aus biologischem Anbau oder/und besonders guter Haltung verwendet werden, wenn die dann aber genauso verarbeitet werden wie jedes andere Produkt, braucht man sich nicht zu wundern, wenns trotzdem mies ist.

, namentlich im , ist auch nicht mehr das, was es mal war. Teilweise echt , nicht mehr . Und selbst, wenn man und mitzählt: Wenn statt feiner Überspitzungen Pointen auf Falschaussagen/Lügen aufbauen, ist das auch Mist.

Es ist doch blöd, dass gerade Anbieter von industrieller Nahrung die größere Verfügbarkeit haben. Supermärkte und Discounter haben einfach längere Öffnungszeiten als die Handwerksbetriebe, was sehr schade ist, wenn man keinen 8to16-Job hat.

Nach etwas . Ein paar Sachen gefunden, die mich erfreut haben. Nur diese mit dem separaten Abteil vorn …
Stelle ich doch den Milchkarton da rein und denke nur: Nur nicht vergessen …
Zu Hause beim Kühlschrankeinräumen.
Ratet!

Monats-Anthologie Dezember 2022

Wenn auf dem Weihnachtsmarkt die Glühweinaufwärmer mittels 5-Liter-Plastekanister befüllt werden, hat das aber auch nix romantisches.

TV-#Werbung verstehe ich nicht. Wenn nur örtlich verfügbare Lieferdienste oder lokale Klamottenläden P&C Düsseldorf(!) bundesweit verbreitete Werbung machen, liegen doch die Streuverluste bei >90%. Warum also???

Kennt ihr MST3000? Nach dem Prinzip könnte ich mir auch Sportaufzeichnungen vorstellen, wo die zu sehenden Spieler ihr eigenes Spiel UND die Reporterkommentare erläutern bzw. zurechtrücken. Ich fände es spannend.

Am Donnerstag ist Warntag. Mich würde mal interessieren, wann die Katastrophenstäbe das Fax mit dem Warntext und der Beglaubigung an die Netzbetreiber schicken.

Gucke gerade eine ör Astronomie-Sendung ohne(!) Harald Lesch. Ist das überhaupt erlaubt?

Das #früher das besser war, hat zwei wesentliche Gründe:
1. Die hat die Angewohnheit, sich selbst zu vergolden.
2. Das Fernsehen ist anders.

Was ich ja nicht verstehe: Warum stehen die -Produkte im #Kühlregal bei den -Produkten? Die haben doch nix miteinander zu tun.

Weitere Erkenntnis beim Einkaufen: ich wäre dafür, wenn die Regale so eingeräumt werden, dass die Produkte mit ihrer Verkehrsbezeichnung und/oder ihrer Zutatenliste nach vorne stehen. Heute dreimal was nach dem Umdrehen zurückgestellt.

Wer 8 Mal schnell hintereinander „Musks Murks“ sagen kann, bekommt bei Twitter einen blauen Haken.

Montag ist ja großes |n. Das ist wie wichteln. M-V bekommt dann den Fahrplan vom Saarland, Bayern den von NRW, Schleswig-Ytong den von Thüringen, usw.
Das würde zumindest einiges erklären …

Wenn man nach der Kaufmöglichkeit von gefragt wird, ist die |abteilung des nächsten |es, Regal mit , nicht die richtige Antwort.

E-Autos, gegenderte Sprache und Fleischersatzprodukte haben schon was gemeinsames: Der Gedanke scheint schon gut und richtig zu sein. Aber die gegenwärtigen Lösungen sind doch noch sehr unausgereift.

Wenn beim Coronatest nicht nur ein oder zwei rote Striche erscheinen, sondern der gesamte Teststreifen rot wird, war das Teststäbchen zu tief in der Nase.

Im Nonfoodregal eines Lebensmittelhändlers gesehen. Durchgeblättert. Es steht nicht ein einziger drin. Was soll denn sowas? Wozu gibt es die denn?

Die immer größere Verbreitung von Kaffeevollautomaten und Siebträgermaschinen treibt den Kaffeeverbrauch in die Höhe. Mit der Kaffeemehlmenge von 4 Espressos kriegt man auch ½ Kanne Filterkaffee.
Mein Kaffeeverbrauch ist jedenfalls seit der Siebträgermaschine sehr gestiegen. Könnte aber auch daran liegen, dass ich vorher keinen Kaffee zu Hause getrunken habe. 😉

Die Aussage in der TV-#Werbung, dass es nur mit einem eine unvergessliche wird, ist aber wirklich etwas too much. Dabei weiß doch jeder, dass Vollkommenheit nur mit einem erreicht wird.

Mal ernsthaft, liebe Pharmafans. Wenn ihr von irgendeinem Medikament pro Tag ¼ Tablette nehmen müsst, wie handhabt ihr das mit den Tablettenresten im 7-Tage-Tabletten-Vorsortierer?

Habe heute einen Artikel über vegane Honigalternativen gelesen. Zuckerrübensirup oder Agavendicksaft sind kein Honigersatz. Das ist Blödsinn. Absoluter.

Heute habe ich erstmals meine #Siebträgermaschine für die Zubereitung von Tee benutzt. Die #Geräusche sind schon komisch.
Natürlich kam der nicht in den Siebträger! Aber die #Dampfdüse liefert auch Kochendwasser.
Bin noch nicht ganz sicher, womit ich das Geräusch vergleiche. Irgendwas mit rhythmisch markierendem Puma könnte es sein.

Heute war ich in einer neu gebauten Filiale eines Discounters und frage mich seither, ob ich oder der Innenarchitekt Navigationslegastheniger sind. Derartig verwirrte Gänge hab ich noch nicht erlebt, da kriegt man ja Nackenschmerzen vom suchenden Blicken.

Die hat wohl gerade nicht . Die in meinem wechseln gerade die von grün in braun ohne Umweg über gelb.

Mein einer Nachbar schießt sich gerade wieder mit hämmernden Bässen das Hirn weg. Ob er die Musik genauso scheiße findet, wenn er nicht mehr bekifft ist?

Eben beim habe ich einen WC-#Reiniger „oceanfresh“ gekauft. Jetzt hab ich doch etwas , dass mein bald nach totem , verrottendem und #Erdöl riecht. Und wie tote aussieht.
Wobei der wahrscheinlich ist, dass die wirklich aus Erdöl sind.

Monats-Anthologie November 2022

Auf dem Weg von 3G zu 4G habe ich mal den Plan mit der Spritze beim Hausarzt durch den Besuch einer überlaufenden Tankstelle (vermutlich) ersetzt. Hoffen wir mal, dass ich das 4. G möglichst schnell erreiche.

So ein PCR-Test ist aber noch eine Steigerung zum Schnelltest: eine Kombination aus Magenspiegelung und Hirntest. Aua. **würg**

Die ist wirklich durcheinander: bei Plusgraden, das bringt doch nix! Das ist doch nicht .

Draußen steigen schon wieder kleine in die Luft – Ja, ist denn schon wieder …?? 😉

Maxiversionen von neuen Titeln mit einer Länge von 2:30 min. Zweieinhalb Minuten! Für eine Maxiversion!! Wo ist Prince „Purple Rain“ mit 6:40 oder „November Rain“ von Gun N‘ Roses mit 8:54 min.

Wenn man ein Erfrischungstuch mit heißem Wasser aufgießt, gilt das dann als Heiße Zitrone?

Früherer Dienst als gewohnt unter der Woche wirkt sich auch aufn Samstag aus: früher wach als nötig. Aber so hat mich der Anruf von „Eric von Microsoft“ wenigstens nicht geweckt, sonst wäre meine Laune mieser. Allerdings ist meine Reaktion nicht zitierbar.

Computerprobleme lösen

Wenn ich so zurückdenke, arbeite ich seit 1992 mit PCs. Ich war (und bin) dabei nicht der große Bastler und Zusammenbauer, ich bin Nutzer. Wobei ich mit etwas fachkundiger Unterstützung auch schon mal meinen heimischen PC selber zusammengebaut hat. Mir fehlt da aber ein bisschen die Erfahrung, das wirklich souverän zu bewerkstelligen. Ich habe auch schon ganze Server repariert (mit eimem Fachmann am Telefon dabei) und sogar den (Hardware-)Fehler gefunden (der es dann zwar nicht war, aber es führte zum Austausch der richtigen defekten Baugruppe und hinterher lief wieder alles). Ich nutze PCs, arbeite als an ihnen und mit ihnen als Hilfsmittel, und hoffe inständig, dass alles gut läuft. Dabei hatte ich übrigens auch Glück. Ich bin in den Windows-Rhythmus gekommen, der die guten Versionen beinhaltete … 98SE, XP, 7, 10. Angefangen hatte es mal mit Win 3.11, die Älteren werden sich erinnern. Wobei meine erste Rechnerberührung noch unter DOS 5.0 und Word 5.5 passierte. Kuriosum der Geschichte: Meine Diplomarbeit „Analog-Digital- und Digital-Analog-Wandler für den KC 85/1“ schrieb ich bereits mit Word 5.5, aber das ist eine andere Geschichte.

Meine Erfahrung bei der Arbeit mit PCs, was vor allem die Fehlerbehebung angeht, soll hiermit vielleicht noch etwas unerfahreren Nutzenden helfen. Die nachfolgenden Tipps beziehen sich schwerpunktmäßig auf die halbwegs aktuellen Consumer-Systeme (also Win 7, Win 10 und wahrscheinlich auch Win 11). Teils gelten sie auch für XP und frühere Modelle.

Fehler vorbeugen

Finger weg vom Windows-Verzeichnis! Ja, es ist der größte Ordner auf der Festplatte und irgendwas wird man da doch sicher löschen können … NEIN! Überlasst das Löschen in diesem Verzeichnis denjenigen, die sich wirklich damit auskennen. Und das ist im wesentlichen das Festplatten-Aufräum-Tool von Windows. Das heißt je nach Version etwas anders. Unter Win10 erreicht man es mittels Rechtsklick aufs Laufwerk C, Eigenschaften, Allgemein und dann die Schaltfläche „Bereinigen“. Bei Win11 ist es etwas versteckter, aber man findet die Funktion auch. Win7 hatte es an der gleichen Stelle wie Win10. Dieses Aufräumen kann man alle paar Monate mal machen (bei normaler Nutzung).

Und bei jeder Installation eines Programms, egal, ob aus dem Windows-Store oder auf klassischem Weg: Vorher immer überlegen: Brauche ich das Programm wirklich? Nichts schadet einem System mehr als das ständige Installieren und Deinstallieren von Programmen. Aus meiner Erfahrung heraus laufen die PCs am stabilsten und dauerhaftesten, auf denen so wenig wie möglich Programme installiert sind.

Was übrigens vorbeugend auch immer empfohlen werden kann, sind die regelmäßigen Windows-Updates. Lassen Sie sich hier nicht von den Schauermärchen, dass hinterher der Rechner nicht mehr funktioniert, nicht verunsichern. Wer ein sauberes, unverbogenes System auf dem Rechner hat, kann mit den Updates eigentlich nur gewinnen. Jedenfalls hatte ich bisher noch kein Problem mit den Updates, selbst ein Umstieg von Win10 auf Win11 auf einem Laptop klappte problemlos. Man muss übrigens auch nicht vor dem Rechner sitzen bleiben, wenn er offensichtlich Updates macht. Man kann da auch anderes tun. Ausschalten kann sich der PC nämlich von allein.

Fehlerbehebungsroutine No. 0

Tritt während der Arbeit mit einem Programm ein Fehler auf, das Programm reagiert nicht mehr oder ähnliches, gilt es, Ruhe zu bewahren! Finger weg von Maus und Tastatur und Abwarten! Gerade auf neueren Systemen kriegen sich die Programme manchmal wieder von allein gefangen. Trotz alledem ist ein regelmäßiges Abspeichern der Zwischenstände immer sinnvoll.

Fehlerbehebungsroutine No. 1

Wenn No. 0 nicht hilft: Programm neu starten. Wenn sich das Programm mit der Maus nicht beenden lässt, probiert mal Alt-x oder Alt-d-b. Das sollte helfen. Wenn Euch das Programm dann noch fragt, den aktuellen Zwischenstand zu speichern, könnt ihr das bestätigen (Enter, Leertaste), es empfiehlt sich aber, ggf. vor dem Speichern den Dateinamen zu ändern. Wenn eine Software sowieso schon auf halb acht hängt, könnte es sein, dass sie beim Speichern völlig abschmiert und die Datei, die gerade gespeichert wird, zerschossen wird. Durch die Neubenamung bleibt die vorhergehende Version unverletzt und es kann später mit dem Stand weitergearbeitet werden.
Ist das Programm beendet (oder lässt es sich nicht beenden), empfiehlt sich

Fehlerbehebungsroutine No. 2

PC neu starten. Sollte sich das Programm im vorherigen Schritt beendet haben, könnte man natürlich auch gleich versuchen, es wieder zu starten. Liegen die Ursachen aber nicht direkt im Programm, sondern tiefer, hilft ein PC-Neustart prophylaktisch.

Fehlerbehebungsroutine No. 2a

Der ganz weiche Neustart geht über das Startmenü. Dort findet sich neben dem Herunterfahren auch ein Neustarten. Verhält sich der PC hinterher wieder normal, sollte das reichen. Ansonsten:

Fehlerbehebungsroutine No. 2b

Man kann auch auf das Herunterfahren klicken. Dann geht der Rechner natürlich aus, was man ihm dann auch ein paar Minütchen gönnen sollte.

Fehlerbehebungsroutine No. 2c

Jetzt wird’s etwas tricky: Mit der Tastenkombination Windows+R erscheint ein kleines Fenster, in dessen Eingabezeile man cmd eingibt und entert. Dann geht ein schwarzes Fenster auf: die „Eingabeaufforderung“ (gibt’s auch per Mausklick irgendwo im Startmenü. Hier tippt man folgenden Befehl ein: shutdown /r /f
Bitte mit jeweils einem Leerzeichen vor / . Und wenn man danach Enter drückt, startet der Rechner auch neu. Er fährt dabei tiefer runter als beim normalen Neustart über das Startmenü und es werden mehr Hintergrundprozesse wirklich beendet. Wundert Euch also nicht, wenn dann das Hochfahren des Rechners vielleicht etwas länger dauert. Ersetzt man das r durch ein s, fährt der PC nur runter und startet nicht neu. Man kann ihn aber ganz normal wieder anschalten, wenn er auch mechanisch zur Ruhe gekommen ist.

Fehlerbehebungsroutine No. 3

Funktioniert das alles nicht, lässt sich der Rechner über Maus und Tastatur zu keinerlei Aktivität bewegen und haben wir geprüft, ob Maus und Tastatur immer noch richtig angeschlossen sind, dann wird zu härteren Maßnahmen gegriffen. Desktop-PCs haben manchmal noch eine Resettaste am Gerät. Bei Laptops wird es etwas tricky. Aber eins nach dem anderen.
Wer eine Reset-Taste findet, drückt einmal beherzt darauf (1-2 Sekunden). Wer keine hat, kann etwas ähnliches mit dem An-Schalter probieren. Einmal kurz, aber beherzt draufdrücken und beobachten, was passiert. Je nach Einstellungen fährt der Rechner oder Laptop dann runter bzw. geht in den Ruhemodus. Er könnte auch von selbst neu starten. Oder man startet ihn selbst, nachdem er sich ein paar Sekunden beruhigt hat.
Sollte man sehen, dass sich der Rechner nach der kurzen Betätigung der An-Taste in den Ruhemodus (Energiesparmodus o.ä.) verabschiedet, sollte man nach dem Neustart auf jeden Fall probieren, die Fehlerbehebungsroutine No. 2c durchzuführen („shutdown /r /f“).
Passiert beim Betätigen der An-Taste wider erwarten nichts, sollte ein längeres Drücken auf diese Taste den Rechner zwangsweise ausschalten. Das ist dann aber auch fast das härteste, was man machen kann. Noch härter ist nur noch Stromstecker ziehen im laufenden Betrieb oder den Akku und das Netzteil beim Laptop entfernen. Schäden sind dann nicht mehr auszuschließen.

Fachleute mögen mich bitte nicht lynchen, aber meine bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass man über diesen Weg 90% aller Probleme gelöst bekommt. Wobei immer geholfen hat, dass ich System und Programme einerseits sowie die Daten (Mediendateien, Officedateien etc.) andererseits immer auf getrennten Festplatten im Gerät gespeichert habe. Das bedingt natürlich zwei Festplatten im Gerät, was nicht so leicht zu finden ist, aber was ich seit meinem allerersten eigenen Rechner (386er, Win3.11, eine Platte 250 MB, eine 500 MB) 1993 immer als Prinzip durchgezogen habe. Externe Datensicherung u.ä. kam dann im Verlauf der Jahrzehnte dazu.

Monats-Anthologie Oktober 2022

Wenn am Tag der deutschen ein Zocker-Spezial von „Wer wird Millionär“ ausstrahlt, entbehrt das nicht einer gewissen, sicher ungewollten .

Diese für Kaffee&Co. sind ja ganz praktisch für #Heißgetränke. Man verbrüht sich länger die , dafür kann man sich nicht die dran wärmen.

Die hat also die falschen Lottozahlen eingeblendet. So so. Stellt sich eher die Frage, warum die Lottozahlen überhaupt in der Tagesschau verlesen werden. zählt nicht als Grund.

Hmm, Kakao und Stolle. Wenn ich jetzt noch eine Kerze anzünde, ist das Jahr aber fast zu Ende.

Monats-Anthologie September 2022

Warum fängt die Doku über das eigentlich mit einer Einstellung in der Afrikanischen Savanne an?
Achnee, ist ’n Disneyfilm …

Ein eher akustischer Gag, da schriftlich nicht fehlerfrei darstellbar:
Pilzsammler machen oft Kneippkuren.
Zweite Schreibweise:
Pilssammler machen oft Kneip‘-Kuren.

Schöner Gedanke, gerade aufgeschnappt:
Tod sein ist nur für die anderen schwer.
Bei Blödsein ist es genauso.

Horoscope

Aus Anlass eines Anlasses war ich gerade in diesem Internet unterwegs und wollte mal nachschauen, ob meine Erinnerung bzgl. bestimmter Daten über mich noch richtig ist (oder ob sich die damalige Quelle geirrt hatte). Um es vorweg zu nehmen, sowohl Erinnerung als auch damalige Quelle scheinen zu stimmen. Da darf man beruhigt sein. Was ja heute auch nicht selbstverständlich ist. Man wird ja nicht jünger.

Was ich eruiert habe? Meinen Aszendenten. Ein Fakt eher untergeordneter Relevanz, aber ich mag nutzloses Wissen. Dazu gehört immer auch das Sternzeichen, und so sei erwähnt, dass ich vom Sternzeichen Fisch bin, Aszendent Zwillinge. Dieser Fakt allein hätte mir ja gereicht. Aber die Webseite, die ich zum Zwecke der Überprüfung aufrief, offerierte auch gleich noch Teile meines darauf beruhenden Persönlichkeitsprofils. Und es ist doch immer wieder erstaunlich, wie man sich in den Texten dann irgendwo auch wiederfindet.

Das Leben schenkt dir immer wieder Möglichkeiten zu Begegnungen, zu Kontakten, zum gegenseitigen Austausch.

Muss es aber auch, weil allein tue ich mich schwer, solche Möglichkeiten zu schaffen. Aber wenn es sie gibt, mag ich sie auch mal gern nutzen.

Dein Aszendent macht dich zu einem betont sozialen Menschen, der aufblüht, wenn er seiner Bestimmung nachgeht, den aber Lustlosigkeit und Zweifel beschleichen, wenn er zu lange alleine ist.

Jepp.

Du bist vielseitig interessiert, was im Übermaß in Flatterhaftigkeit und Oberflächlichkeit ausarten kann. Lebst du deinen Aszendenten, passt auf dich vielleicht am besten das Etikett des „intellektuellen Typs“ oder „Kulturmenschen“.

Naja, „Kulturmensch“ … die Seite kenne ich noch nicht. Und für flatterhaft bin ich zu schwer. Vieles können/wissen, aber nichts richtig tiefgehend, das trifft wohl im wesentlichen zu.

Du kannst reden, reden, reden. Niemand ist so fit darin, andere zu unterhalten, sie mitzureißen, ihnen etwas Gutes zu tun. Und auch mit der Feder kannst du dich auszudrücken: In den Medien (Zeitung, TV, Radio) sitzen viele Menschen, die Zwillingen als Aszendenten haben. Und du kannst handeln. Mit deinem Aszendenten Zwillinge bist du wie geschaffen, andere Menschen davon zu überzeugen, mit dir Geschäfte zu machen.

Nein. Also das mit dem Geschäfte-Machen ist nicht mein Ding. Wirklich nicht. Hier irrt der unbekannte Erstellende des Horoskops. Beim Rest: Ist was dran. 😉

Du gehst mit der Offenheit und Neugierde eines Kindes auf die Welt zu und sammelst – eventuell fast wahllos – Informationen. Da dich vieles interessiert, fällt es dir vermutlich nicht leicht, Schwerpunkte zu setzen. Durch deine Objektivität siehst du Vor- und Nachteile verschiedener Situationen; und du wirst eine Entscheidung so lange als möglich offen lassen. Irgendwann musst du jedoch Stellung beziehen. Dies auf eine Weise zu tun, die dir ebenso wie deiner Umwelt wohl bekommt, dürfte sich immer wieder neu als Herausforderung herausstellen.

Jepp. Endlich sagt’s mal eine/r.

Es ist doch immer wieder interessant, wie aus zwei „Nichtinformationen“ aus Modulen Texte zusammengestellt werden können, in denen man sich wiederfindet.

P.S.: Im chinesichen Horoskop bin ich übrigens vom Sternezeichen Hahn. Aber was ich da alles lese … Naja, Trefferquote höchstens 50/50.

Monats-Anthologie August 2022

Bei und der Diskussion darüber muss ich immer an eine Gruppe 10-jähriger denken, wo einer von ihnen „Penis“ sagt und alle kichern.

Es ist ja schön, wenn über die Stadt fliegen, aber die Ventilationswirkung bleibt doch sehr punktuell.

Was hat eigentlich -#Hörigkeit mit zu tun? Sich auf einen Weg zu beschränken, ist doch das Gegenteil davon.